Mein Vater ist heute Nacht gestorben.
An plötzlichem Herzinfarkt nach einem Theaterbesuch zu Hause in seinem Bett.
Irgendwie genauso, wie er es sich gewünscht hatte.
Nachträglich erkennen wir in vielen seiner letzten Äußerungen, dass er seinen nahen
Tod irgendwie geahnt haben muss.
Ich kann's im Augenblick noch nicht fassen und bin ziemlich durcheinander.
Montag, 14. Juli 2008
Freitag, 4. Juli 2008
Papa,oder der letzte richtige Abenteurer
Gestern kam mein Vater aus Brasilien zurück und sein zögerliches "Jo" auf meine Frage ob's denn schön gewesen ist, brachte mich gleich auf die richtige Fährte:
schon am 2.Tag ist er in Recife schwer gestürtzt ,hat sich Platzwunden zugezogen ,einen Zahn ausgehauen und Prellungen am ganzen Körper zugezogen.
Trotzdem hat er irgendwie seinen "Plan" durchgezogen ,verschiedene Sehenswürdigkeiten, Freunde und Verwandte besucht , ist kreuz und quer durch Brasilien gereist und schließlich in Rio abgestiegen, wo er leider am vorletzten Tag nochmal so schwer stürtzte ,
dass er bewußtlos wurde und von lieben Menschen in ein Taxi verfrachtet und mit dem Notwendigsten versorgt wurde und erst in seinem Hotel wieder zu Bewußtsein kam.
Er behauptet, die Stürze kämen davon ,dass seine linke Hüfte durch einen mehrfach operierten Bandscheibenvorfall und seine rechte Hüfte ,durch vier(!)maliges operatives Austauschen der Hüftgelenksknochen einfach schlecht koordiniert sind.
Er möchte nun in eine Laufschule gehen,die eine Physiotherapeutin anbietet.
Denn nächstes Jahr,obwohl seine Frau es noch nicht weiß ,will er wieder nach Brasilien reisen.
Er wäre dann 78 und ich glaube nicht,dass es nochmal klappt.
Aber trotzdem, er ist heute mein Held,denn dass er sich mit seinen vielen Handicaps
nochmal alleine auf so eine weite Reise getraut hat, das haut mich echt um.
Ich bin auch froh,dass er gesund-einigermassen-wieder heimgekommen ist und hab ihm erstmal verziehen,dass er mich nicht mitgenommen hat.
schon am 2.Tag ist er in Recife schwer gestürtzt ,hat sich Platzwunden zugezogen ,einen Zahn ausgehauen und Prellungen am ganzen Körper zugezogen.
Trotzdem hat er irgendwie seinen "Plan" durchgezogen ,verschiedene Sehenswürdigkeiten, Freunde und Verwandte besucht , ist kreuz und quer durch Brasilien gereist und schließlich in Rio abgestiegen, wo er leider am vorletzten Tag nochmal so schwer stürtzte ,
dass er bewußtlos wurde und von lieben Menschen in ein Taxi verfrachtet und mit dem Notwendigsten versorgt wurde und erst in seinem Hotel wieder zu Bewußtsein kam.
Er behauptet, die Stürze kämen davon ,dass seine linke Hüfte durch einen mehrfach operierten Bandscheibenvorfall und seine rechte Hüfte ,durch vier(!)maliges operatives Austauschen der Hüftgelenksknochen einfach schlecht koordiniert sind.
Er möchte nun in eine Laufschule gehen,die eine Physiotherapeutin anbietet.
Denn nächstes Jahr,obwohl seine Frau es noch nicht weiß ,will er wieder nach Brasilien reisen.
Er wäre dann 78 und ich glaube nicht,dass es nochmal klappt.
Aber trotzdem, er ist heute mein Held,denn dass er sich mit seinen vielen Handicaps
nochmal alleine auf so eine weite Reise getraut hat, das haut mich echt um.
Ich bin auch froh,dass er gesund-einigermassen-wieder heimgekommen ist und hab ihm erstmal verziehen,dass er mich nicht mitgenommen hat.
Mittwoch, 2. Juli 2008
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