Sonntag, 20. März 2011

Sonniger Sonntag.Mit Wednesday einen Teich nur 3km von hier
entdeckt,der ebenfalls wie ein Jungbrunnen auf sie wirkte.





Komischer Samstag:aus dem Nebel kamen mehrfach KundInnen,
die ich gar nicht erwartet hatte(meine Werbung scheint zu ziehen)
-mittags raffte ich mich auf und longierte Zimtsternchen wenigstens
eine Weile im zähen Nebel auf dem Reitplatz,
nachmittags schaltete der Abenteuerer sein neu zusammengebasteltes
Wunder Dingsgerät ein und alle Computer mussten vom Netz(weil die erste
Version dieses Gerätes meinen PC und meinen Schriftcomputer
durch Überspannung zerstört hatte)da ich kerngesund bin,stelle ich mich
diesem Gerät zum Experiment des "Faltenverschwindenlassens"zur Verfügung.
(Ich werde euch auf dem Laufenden halten-wobei Einbildung ja auch sehr
mächtig ist und ich bilde mir jetzt schon ein,meine Stirnfalten
wären zurückgegangen....)
Abends gabs wurde Schwägerins Geburtstagsfest gefeiert,ihre Freundinnen
aus der Afrodance Gruppe,lauter schöne wilde laute Frauen,feierten
lautstark bis in den Morgen-nur die Trommlerinnen haben diesmal gefehlt.

Unser Sohn hat einen mehrtägigen Lehrgang in Norddeutschland absolviert,
worüber wir alle sehr froh sind,denn ohne Training ist er ungefähr so
ungenießbar wie Zimtsternchen,wenn er drei Tage in den Stall
gesperrt bleibt!

Donnerstag, 17. März 2011


Für einen Augenblick kann ich ihn einfach in meinen
Armen halten und den Rest der Welt voller Bedrohung und
Schrecken vergessen.
Einfach froh sein,dass er DA ist,putzmunter und erstaunlich gut drauf!
Mein Dank gilt im Augenblick meiner grossen Familie,meinen
FreundInnen und euch BlogfreundInnen,die mir einfach während
dieser ganzen Zweifel,Angst und Stress mit der klaren Botschaft:
"Zieh das durch,hol ihn heim,sags,wenn du Geld oder sonstwas brauchst!"
den Rücken stärkten.
Unser Sohn war übrigens nachträglich für diesen autoritären
Befehl, heimzukommen ,sehr dankbar.
Manchmal sind große Kinder doch sehr klein!

Montag, 14. März 2011

Kurzer Lagebericht aus meiner Hölle:
die schrecklichen Bilder aus Japan haben für uns noch
eine ganz andere Dimension,solange unser Sohn dort irgendwo
unterwegs ist.
Auch wenn seine kräftige Stimme am Handy Optimismus verbreitete ,
trieb die ganze Familie nur ein Gedanke:
der Junge muss SOFORT zurückkommen!
Am Sonntag hatte ich ein Verkaufswochenende mit jeder Menge
Kundschaft und am Telefon,sagte mir mein Sohn,dass er nicht mit
in den Flieger darf,weil die Buchung trotz Bestätigung wieder
gecancelt worden war-ohne mich zu informieren!
Ich bin ziemlich ausgerastet ob dieser verzweifelten Hilflosigkeit.
Die Schwägerin hat dann glücklicherweise doch einen Flug für ihn
buchen können und nach einer bangen Nacht -ich wußte nicht,
ob die Züge zum Flughafen überhaupt fahren würden( und er
sah das ganz entspannt)-tatsächlich war er dann 10Stunden vor
Abflug am Flughafen und ist heut mittag in Richtung Hongkong
gestartet,am Dienstag in aller Frühe wird er in München landen.
Es ist furchtbar für ihn,seine Freunde dort "im Stich" lassen
zu müssen vor allem weil die Gefahr die von den zerstörten
Kernkraftwerken aus geht in Japan völlig 'runtergespielt wird.
Und auf eine Art hat er die japanische Denk- und Lebensart
natürlich auch bereits angenommen.
Ich meine damit die unglaubliche Duldsamkeit,Disziplin und
Opferbereitschaft,mit der die Japaner selbst mit dieser
Katastrophe umgehen.Da wird -nur ein kleines Beispiel-NICHTS
aus den Läden geplündert,die nur zerstörte Scheiben haben und
noch Brauchbares drinnen.Menschen,die mit dem Wasserkanister
für Trinkwasser anstehen entfernen sich lautlos,wenn bekannt
wird,dass der Inhalt des Wassertanklasters für sie nicht
reicht.
Erst kurz vor Abflug dämmerte ihm wohl,was den Menschen dort
verschwiegen wird.
"Wenn alles gutgeht bin ich in einer Woche wieder hier!"sagte er,
bevor er in den Flieger stieg.
Ich frag mich, ob er wohl eine Ahnung davon hat,dass er dieses Land
vielleicht viele Jahre nicht mehr betreten kann und dass seine
Lebensplanung und seine Träume erstmal ebenso in Schutt und Asche
liegen wie das Land ,das er fliehen muss.
Ich hab Angst davor,dass er vielleicht trotz allen Nachrichten hier
wieder zurück in das atomverseuchte Tokio strebt und dass es mir
nicht gelingen könnte, ihn zurückzuhalten.
Aber jetzt bin ich nur einfach unendlich froh,wenn er erstmal heil
hier ankommt,morgen früh!
Unendlich dankbar bin ich auch,dass sein Handy und das Internet dort
noch funktionierte,wir hätten sonst keine Chance gehabt,ihn da raus
zu holen.

Mittwoch, 9. März 2011

Gerade noch rechtzeitig zum INTERNATIONALEN FRAUENTAG
gestern hatte der Redakteur Herr Kanonico(der heißt echt so)
von der örtlichen Zeitung eine zündende Idee,die meine etwas
lahmen Geschäftsaktivitäten mächtig anfeuerten:
Er plante einen Zeitungsartikel über aktive
UNTERNEHMERINNEN in unserer Region und hat mir einen
Beitrag über meine Firma mit Foto, Werbetext und allem
Drumherum angeboten.
Sehr gut!Schon lange suchte ich eine Plattform auf der ich
die Vorteile davon,dass ich als Frau diesen Job hier ausübe
mal werbewirksam darstellen kann:immerhin ist 9o% meiner
Kundschaft weiblich und die kann ich natürlich meist besser und
einfühlsamer beraten, als meine männlichen Mitbewerber.
Den fertigen Artikel ließ ich mir sogleich als pdf schicken
und ging damit zu zwei weiteren Redaktionen von benachbarten
Zeitungen,mit der Frage "macht Ihr sowas auch für Eure
Unternehmerinnen?"
Was soll ich sagen:überwältigend positive Reaktion!
Dieses Wochenende habe ich Verkaufswochenende und große
Artikel mit Fotos in 3 Tageszeitungen!!!Da muss was gehen
und die ersten Kundinnen waren heut' schon da.
(erstmal ist's aus mit der Muse und Gemütlichkeit und die Posts
hier werden kurzfristig noch etwas spärlicher ausfallen...)

Donnerstag, 3. März 2011

Dienstag, 1. März 2011


son rockin' thru' my life:
Rumpel,Rüpel
blauer Fleck
Stachelkuss
und schon wieder weg!