
11.1.8
Ich wünsche EUCH allen einen guten Start ins NEUE JAHR.
MÖGEN EURE WÜNSCHE SICH ERFÜLLEN!
Auch für mich hat das Neue Jahr angefangen und ich sitze seit ein paar Tagen wieder häufiger in meinem Büro.
Weihnachten mit der Familie war diesmal furchtbar anstrengend und ich brauchte eine ganze Weile um mich davon zu erholen.
Der Weihnachtsschwager(er hat auch noch an diesem Tag Geburtstag) ist fast ausgerastet, weil wir uns nicht 100% an seine Vorstellungen über den Ablauf der Feierlichkeiten in seinem Hause gehalten hatten.Meinen (ironisch gemeinten )Vorschlag fürs nächste Mal ein Drehbuch zu schreiben, fand er gar nicht schlecht…
Silvester bei Susi ,Familie und Freunden auf ihrem einsamen Bauernhof war dafür sehr lustig und totalentspannt.
Männer und Kinder standen draußen und unterhielten eine riesige Feuerfackel,während wir Frauen um den Ofen herum lagerten, ,dort hatte ich auch meine Crepesplatte aufgebaut und buck unglaubliche Mengen leckerer Pfannkuchen mit allem möglichen drauf.
Gleich im Neuen Jahr hatte ich noch eine Erkenntnis bezüglich meiner Tochter,die ich nicht so leicht verdauen kann.Sie war in letzter Zeit sehr oft krank,alle möglichen Sachen, hauptsächlich Kopfschmerzen,Blasenentzündung und Magenschmerzen.
Im gleichen Moment als mir bewußt wurde,dass sie einfach zu gestresst ist wurde mir plötzlich mein Beitrag dazu klar:
Es war meine Idee gewesen,dass sie in unserem Betrieb „nebenher“ (neben der Schule)eine Ausbildung machen sollte.
Natürlich hegte ich ganz tief drinnen die Hoffnung ,sie würde sich damit einspannen lassen und Verantwortung von meinen Schultern nehmen.
Schmerzlich,die Erkenntnis, dass ich mich damit genauso unerleuchtet verhalte, wie Millionen anderer Eltern, die ihren Kindern aufzwingen etwas zu verwirklichen was sie selbst nicht auf die Reihe gekriegt haben. Immer nur das Beste wollend. In meinem Fall ist es die Ausbildung,die ich nicht gemacht habe-und auch nicht brauche- und die Tochter braucht sie auch nicht!!!
Seit die Sache mit der Ausbildung vom Tisch ist , atmen wir alle irgendwie auf.
Die Tochter läßt sich neuerdings von mir bemuttern,eine ganz unerwartete Wendung wo sie doch bald achtzehn wird und ich mich gerade so langsam von meinen Mutterpflichten verabschieden möchte.
Geschäftlich habe ich auch einen neuen Plan gefasst. Ich möchte meine Artikel in Zukunft online verkaufen. Die Beobachtung von Mibewerbern ,die nicht mal so eine gute Ausgangssituation haben wie ich ,hat mir gezeigt, dass ich damit genug Umsatz für einen sehr guten Lebensunterhalt machen können.
Ich werde dann endlich zeitlich ziemlich ungebunden sein und vielleicht Ende 2008 auf meinen Mitarbeiter und meinen LKW sowie das angemietete Grundstück verzichten können.
Ich bin sehr guter Dinge und habe bereits einen Anfang gemacht,
den Betrieb umzustrukturieren.
Immer wieder muss ich feststellen,dass ich eine extreme Abneigung gegen feste Tagesabläufe und starre Pflichtveranstaltungen entwickle.Nicht dass ich „fauler“ wäre als früher,aber z.B. zwischen acht und achtzehn Uhr im Büro sitzen und auf Kunden warten wie früher,das könnte ich nimmer.
Ich arbeite gern mal ein Wochenende durch oder abends länger,wenn es sich so ergibt,aber dann brauch ich Freizeit um mit den Hunden rauszugehen oder mit Zimtsternchen draußen zu reiten bis tief in den Vormittag!