BLOGPAUSE...
ihr habt's schon gemerkt,liebe BlogleserInnen:
hier ist zurzeit nicht mehr viel los.
Dafür hat mich das Leben so richtig!
Ich bin glücklich und unglücklich.
Nichts passt mehr.
Ich sitze auf gepackten Koffern und hab keine Ahnung
wohin die Reise geht.
Ich bin bereit alles zu riskieren oder stehen zulassen
für..ich weiß nicht mal wofür.
Ich hasste meine feuermelderroten Haare urplötzlich so
sehr,dass ich sie mit dunkelbrauner Pflanzenfarbe
überfärbte und seither überall inkognito hingehen
kann,
ich laufe in den Klamotten von vor 15 Jahren
rum und bin mit meinen emotionalen Wechselduschen
eine herbe Prüfung für meine Mitmenschen,besonders
für den Abenteuerer,der jeden Tag eine neue Verrücktheit
presentiert kriegt.
Das Verhältnis zu meinen Kindern ist dafür so
liebevoll und innig,der Sohn lebt und studiert in-
zwischen in Norddeutschland,die Tochter arbeitet in
der Schweiz und doch sind wir fast täglich über Skype
oder Telefon verbunden und nehmen an unseren Leben teil.
Und ich reite Zimtsternchen fast täglich,er ist vielleicht
mein coolster Begleiter auf diesem wilden Ritt durchs Leben.
Leider gibts auch wichtige Dinge,die mich sehr bewegen
und die nicht in einen Blog gehören,bezw.die ich mich hier
nicht zu beschreiben getraue und deshalb verabschiede ich mich
hier wieder für eine Weile,bis ich etwas besser sortiert bin und
entschwinde wieder in diese heiße Sommernacht.
Mittwoch, 3. August 2011
Montag, 6. Juni 2011
Die Wechseljahre sind wie eine zweite Pupertät.
Ich hab mir drei kniekurze Sommerkleider gekauft:ein Schwarzes,
ein Weißgeblümtes und ein Schwarzes mit roten Rosen.
Das Schwarze mit den roten Rosen hatte ich jetzt die ganzen
Sommertage auf dem Fahrrad an: Beine in die Sonne gestreckt,
die seit 30 Jahren in Hosen gestopft waren...
Donnerstags tanzte ich auf einem Fest und will neuerdings
unbedingt nochmal richtig Tango tanzen lernen
(..rechts,links,Wie-ge-schritt....)
Was für ein Gefühl-ich werd verrückt vor Glück!!!
Als es gestern regnete und ich wieder in die Jeans schlüpfte,
umarmte mich der Abenteuerer und sagte dankbar "Was'n Glück,
du bist wieder normal!" ich-normal???!!! Keineswegs!
Mittwoch, 18. Mai 2011


FINANZAMTMONSTER
Ich hab Angst vor dem Finanzamt.Nicht, weil ich weil ich meine
Einkünfte nicht ordnungsgemäß versteuern täte,(das mache ich
ganz pingelig)-sondern weil meine Buchhaltung chaotisch ist
und mein bisheriger Steuerberater das Chaos eher noch verstärkt
hat und weil "die" wohl irgendwann mal eine Prüfung machen werden.
Um meine Angst zu be-ver-arbeiten,hab ich den letzten Brief vom
Finanzamt in verschiedenen Größen auf giftgrünes Papier kopiert und
danach in tausend kleine Fetzen gerissen-ich zerreiße sowieso sehr
gern Papier-daraus wird jetzt ein metergroßes Papiermonster
geklebt-ein SCHUTZMONSTER!(Ah,mir geht's schon viel besser!)
Montag, 16. Mai 2011
Am Freitag dem dreizehnten,morgens um halb acht
stieg ein älterer, sehr dicker Mann in Leggings und
Schlappschuhen aus seinem Wohnmobil raus und
kletterte geradewegs die Außenmauer unserer
Burgruine hoch, um in den Innenhof blicken zu können!
Ich sah noch seinen runden Glatzkopf darüberlugen,
dann tat's einen Mordsrumpler- und laute Hilfeschreie ertönten.
Da lag er,mit gebrochenem Bein und hatte bei seinem Sturz
sogar noch einen Steinquader aus der Mauer gerissen.
Nach gefühlten Stunden kam das Auto der Sanitäter endlich herbei-
getuckert:drin sass ein korpulentes älteres Paar in
Rettungsanzügen,die hätten den Dicken alleine nie auf die
Bahre gebracht und so packten wir zu fünft mit an,seine Frau,
wir und die beiden Sanitäter.
Ich tröstete die verzweifelte Gattin,die das große Wohnmobil
alleine nicht heimfahren kann...
Nachmittags musste der Abenteuerer den uralten, viel zu grossen
grünen Monstertraktor bei dem gar nichts funktioniert-
auch die Bremsen nicht!!!den Berg hoch zur Burg schleppen lassen
und samstags fand ich zwei neue Freundinnen:
Elke die schwarzhaarige Modedesignerin und Antiquitätenhändlerin,
die sich mit ihrem, sich von einer schweren Krankheit erholenden,
Ehemann und drei Möpsen(Hundchen)in einem Riesenwohnmobil zu einer
Genesungseuropareise aufgemacht hatte und eine herrliche Villa
in den italienischen Marchen für das neue Vagabundenleben im Stich ließ.
..und Michi,die Pferdeflüsterin aus Wien,die mit Pferd und Esel
zur Burg geritten kam,in der benachbarten Jausenhütte einkehrte
und sich in voller Cowgirlmontur zum Schlafen auf die Veranda
schmiss den Cowboyhut tief in die Stirn gezogen,während
Pferd und Esel völlig frei und ohne Strick und Halfter brav
bei uns im Burghof schlummerten!
Schade,dass ich die neue Heimat am Sonntag wieder verlassen musste
um hier Geld zu verdienen!
stieg ein älterer, sehr dicker Mann in Leggings und
Schlappschuhen aus seinem Wohnmobil raus und
kletterte geradewegs die Außenmauer unserer
Burgruine hoch, um in den Innenhof blicken zu können!
Ich sah noch seinen runden Glatzkopf darüberlugen,
dann tat's einen Mordsrumpler- und laute Hilfeschreie ertönten.
Da lag er,mit gebrochenem Bein und hatte bei seinem Sturz
sogar noch einen Steinquader aus der Mauer gerissen.
Nach gefühlten Stunden kam das Auto der Sanitäter endlich herbei-
getuckert:drin sass ein korpulentes älteres Paar in
Rettungsanzügen,die hätten den Dicken alleine nie auf die
Bahre gebracht und so packten wir zu fünft mit an,seine Frau,
wir und die beiden Sanitäter.
Ich tröstete die verzweifelte Gattin,die das große Wohnmobil
alleine nicht heimfahren kann...
Nachmittags musste der Abenteuerer den uralten, viel zu grossen
grünen Monstertraktor bei dem gar nichts funktioniert-
auch die Bremsen nicht!!!den Berg hoch zur Burg schleppen lassen
und samstags fand ich zwei neue Freundinnen:
Elke die schwarzhaarige Modedesignerin und Antiquitätenhändlerin,
die sich mit ihrem, sich von einer schweren Krankheit erholenden,
Ehemann und drei Möpsen(Hundchen)in einem Riesenwohnmobil zu einer
Genesungseuropareise aufgemacht hatte und eine herrliche Villa
in den italienischen Marchen für das neue Vagabundenleben im Stich ließ.
..und Michi,die Pferdeflüsterin aus Wien,die mit Pferd und Esel
zur Burg geritten kam,in der benachbarten Jausenhütte einkehrte
und sich in voller Cowgirlmontur zum Schlafen auf die Veranda
schmiss den Cowboyhut tief in die Stirn gezogen,während
Pferd und Esel völlig frei und ohne Strick und Halfter brav
bei uns im Burghof schlummerten!
Schade,dass ich die neue Heimat am Sonntag wieder verlassen musste
um hier Geld zu verdienen!
Donnerstag, 5. Mai 2011
Das hat gut getan!!!
Heute war der Gerichtstermin,zu dem ich geladen wurde,
weil ich gegen das Bußgeld Einpruch erhoben hatte,das
ein wildgewordener Förster mir aufdrücken wollte, weil ich
seiner Meinung nach verbotene Waldwege beritten hatte.
Mein "Vergehen" war schon vor drei Monaten,der Gerichtstermin
immerhin 3x verschoben worden und so langsam war ich derart
zermürbt,dass ich die 30€ beinah überwiesen hätte, nur um end-
lich meine Ruhe zu haben.
Aber das hätte meine Freundin,selbst Gutachterin beim Amtsgericht
und ebenfalls Waldreiterin, niemals zugelassen:
"Wenn dieser unverschämte Kerl damit durchkommt,können wir alle
nicht mehr auf Waldwegen reiten,das geht garnicht!!!"schimpfte sie
und besorgte mir eine auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwältin
und kam selbst mit zur Verhandlung.
(Klar war ich erst nervös-noch nie zuvor vor dem Richter gestanden..)
Und dann bekamen wir voll RECHT,wir dürfen auf allen Waldwegen
reiten,die mit einem Fahrzeug befahrbar sind.
Dieser unverschämte Kerl und sein noch üblerer Anwalt haben richtig
eins auf den Deckel gekriegt und waren völlig überrascht(unangenehm!).
Beim Hinausgehen schenkte ich ihnen ein sonniges Lächeln und sagte
"Auf Wiedersehen im Wald!" dann feierten wir,erst wir drei Heldinnen,
dann der Reiterhof und alle,die angerufen und informiert worden waren
freuten sich mit.
Mittwoch, 20. April 2011

Hundejammer bei der Katzentante:
Die Katzentante hat kein leichtes Leben gehabt:erst mit Mitte fünfzig
traute sie sich,ihren cholerischen Ehemann zu verlassen,dann sorgte
sie noch zehn Jahre lang treu für Ihren Vater(meinen Großvater)
bis dieser mit unglaublichen hundert Jahren verstarb.
Danach fing ihr Leben nochmal richtig an.
Sie zog mit ihren beiden Söhnen und deren großen Familien
in ein riesiges neugebautes Landhaus in dem eigens nach
ihren Wünschen eine schnucklige Wohnung für sie ,
zwischen den beiden Häusern,eingebaut wurde.
Und sie erfüllte sich einen Lebenstraum und holte die belgische
Schäferhündin Sarala zu sich ins Haus.
Jetzt ist Sarala uralt und sehr krank und die Katzentante pflegt
sie aufopfernd,versucht dem Hundetod noch einen Tag abzuringen,und
noch einen.
Die Katzentante ist inzwischen schon soweit,dass sie zugestimmt hat,
später wieder nach einem kleinen Hund zu schauen,aber sie weiß,
dass mit dieser Hündin ein Lebensabschnitt für sie zuende geht,
in dem sie zum ersten mal frei war -und das ist sehr schmerzlich.
Ich ruf' sie fast jeden Tag an, um sie zu trösten und ich hab ihr
dieses Katzenbild gemalt.
Ich werde über Ostern wegfahren und wünsche euch allen schöne Tage.
Montag, 11. April 2011
"Nur für kurze Zeit" ist manchmal beim Lidl bei
besonderen Angeboten angeschrieben-dies soll den Betrachter dazu
animieren,die tolle Gelegenheit zu nutzen,da sie nicht
von langer Dauer sein wird.
Mein Leben ist momentan auch besonders toll, es steht
ebenfalls "nur für kurze Zeit" dran -und ich nutze es mit
voller Wonne:
sommerliche Wärme,glitzernder See,braves
flinkes Zimtsternchen,liebevoll-zahmer Abenteuerer,mit-
arbeitender Sohn,der sich einigermassen gefasst hat und
Pläne für sein Weiterstudium HIER schmiedet,ein Geschäft,
das wunderbar,völlig mühelos und stressfrei läuft,keine Schulden!,
unsere Tochter,die ihr erstes Semester in Ö glücklich,
mit guten Noten und ganz vielen neuen Freunden abgeschlossen
hat,unsere Burg,auf der sich einiges getan hat und die geduldig
auf uns wartet... so könnte ich grad weitermachen,
und wäre nicht diese Veränderung,diese Befristung in all
diesen Dingen innewohnend -dann wäre das wohl ziemlich
paradiesisch!
besonderen Angeboten angeschrieben-dies soll den Betrachter dazu
animieren,die tolle Gelegenheit zu nutzen,da sie nicht
von langer Dauer sein wird.
Mein Leben ist momentan auch besonders toll, es steht
ebenfalls "nur für kurze Zeit" dran -und ich nutze es mit
voller Wonne:
sommerliche Wärme,glitzernder See,braves
flinkes Zimtsternchen,liebevoll-zahmer Abenteuerer,mit-
arbeitender Sohn,der sich einigermassen gefasst hat und
Pläne für sein Weiterstudium HIER schmiedet,ein Geschäft,
das wunderbar,völlig mühelos und stressfrei läuft,keine Schulden!,
unsere Tochter,die ihr erstes Semester in Ö glücklich,
mit guten Noten und ganz vielen neuen Freunden abgeschlossen
hat,unsere Burg,auf der sich einiges getan hat und die geduldig
auf uns wartet... so könnte ich grad weitermachen,
und wäre nicht diese Veränderung,diese Befristung in all
diesen Dingen innewohnend -dann wäre das wohl ziemlich
paradiesisch!
Samstag, 9. April 2011

Nach der üblichen Standpauke des depressiven Steuerberaters
(er war gradauf den Weg zum Flugplatz,fliegt nach Mexiko)
über meine Versäumnisse und darüber wie chaotisch ich wäre,
was man hätte tun sollen müssen können-
wie ich diesen Konjunktiv schon hasse und die Menschen,
die ihn anwenden,räumte ich meinen Schreibtisch auf und klebte aus
den herumliegenden Schnipseln und Notitzzetteln diese Collage.
Zum ersten mal schämte ich mich nicht nach seiner Abreibung sondern
erkannte einen Weg.
Ich bin nicht NUR schlampig und chaotisch sondern
das mit den tausend Schnipseln ist ein Stück weit meine Art zu leben
und zu arbeiten auf diese Weise kommen mir auch die Ideen für mein
Geschäft in den Sinn.
Was ich als Unterstützung brauche-anstatt Vorwürfe-sind rechtzeitige,
am besten vorzeitige Erinnerungen an bestimmte Termine,z.B.ein freund-
licher Anruf zu Monatsende,wies denn um die Buchhaltungsunterlagen
steht.Denn machen muss ich diese Arbeit sowieso.
Das werde ich ihm vorschlagen,gleich wenn er braungebrannt aus Mexiko
kommt.
Es ist manchmal unglaublich wie lang eine braucht um dahinterzukommen
und selbstbewußt genug zu werden den urgeinsten Weg in allen Dingen
zu entdecken und zu gehen!
Donnerstag, 7. April 2011
die neue Heimat wartet:eine kleine Burg,wie aus einem alten Märchen.
Das richtige Leben hier läßt mir indes keinerlei Spielraum für
Sperenzien:Arbeit ohne Ende,Kundenbesuche jeden Tag,neue Aufträge,
Buchhaltung bleibt liegen,Lieferanten spuren nicht,Auslieferungen
klappen nicht wie versprochen bis Ostern-nicht meine Schuld,aber
ich muss die enttäuschende Nachricht weitergeben.
Unser Sohn arbeitet bis zu seiner Neuorientierung in unserem Betrieb
mit-eine Bereicherung für uns alle.
Ich galoppiere mit Zimtsternchen durch den Frühlingswald,Frösche
quaken in den Teichen-MINDESTENS zwei Wochen früher als in anderen
Jahren-irgendwie ist ALLES anders als in anderen Jahren.
Sonntag, 20. März 2011
Komischer Samstag:aus dem Nebel kamen mehrfach KundInnen,
die ich gar nicht erwartet hatte(meine Werbung scheint zu ziehen)
-mittags raffte ich mich auf und longierte Zimtsternchen wenigstens
eine Weile im zähen Nebel auf dem Reitplatz,
nachmittags schaltete der Abenteuerer sein neu zusammengebasteltes
Wunder Dingsgerät ein und alle Computer mussten vom Netz(weil die erste
Version dieses Gerätes meinen PC und meinen Schriftcomputer
durch Überspannung zerstört hatte)da ich kerngesund bin,stelle ich mich
diesem Gerät zum Experiment des "Faltenverschwindenlassens"zur Verfügung.
(Ich werde euch auf dem Laufenden halten-wobei Einbildung ja auch sehr
mächtig ist und ich bilde mir jetzt schon ein,meine Stirnfalten
wären zurückgegangen....)
Abends gabs wurde Schwägerins Geburtstagsfest gefeiert,ihre Freundinnen
aus der Afrodance Gruppe,lauter schöne wilde laute Frauen,feierten
lautstark bis in den Morgen-nur die Trommlerinnen haben diesmal gefehlt.
Unser Sohn hat einen mehrtägigen Lehrgang in Norddeutschland absolviert,
worüber wir alle sehr froh sind,denn ohne Training ist er ungefähr so
ungenießbar wie Zimtsternchen,wenn er drei Tage in den Stall
gesperrt bleibt!
die ich gar nicht erwartet hatte(meine Werbung scheint zu ziehen)
-mittags raffte ich mich auf und longierte Zimtsternchen wenigstens
eine Weile im zähen Nebel auf dem Reitplatz,
nachmittags schaltete der Abenteuerer sein neu zusammengebasteltes
Wunder Dingsgerät ein und alle Computer mussten vom Netz(weil die erste
Version dieses Gerätes meinen PC und meinen Schriftcomputer
durch Überspannung zerstört hatte)da ich kerngesund bin,stelle ich mich
diesem Gerät zum Experiment des "Faltenverschwindenlassens"zur Verfügung.
(Ich werde euch auf dem Laufenden halten-wobei Einbildung ja auch sehr
mächtig ist und ich bilde mir jetzt schon ein,meine Stirnfalten
wären zurückgegangen....)
Abends gabs wurde Schwägerins Geburtstagsfest gefeiert,ihre Freundinnen
aus der Afrodance Gruppe,lauter schöne wilde laute Frauen,feierten
lautstark bis in den Morgen-nur die Trommlerinnen haben diesmal gefehlt.
Unser Sohn hat einen mehrtägigen Lehrgang in Norddeutschland absolviert,
worüber wir alle sehr froh sind,denn ohne Training ist er ungefähr so
ungenießbar wie Zimtsternchen,wenn er drei Tage in den Stall
gesperrt bleibt!
Donnerstag, 17. März 2011

Für einen Augenblick kann ich ihn einfach in meinen
Armen halten und den Rest der Welt voller Bedrohung und
Schrecken vergessen.
Einfach froh sein,dass er DA ist,putzmunter und erstaunlich gut drauf!
Mein Dank gilt im Augenblick meiner grossen Familie,meinen
FreundInnen und euch BlogfreundInnen,die mir einfach während
dieser ganzen Zweifel,Angst und Stress mit der klaren Botschaft:
"Zieh das durch,hol ihn heim,sags,wenn du Geld oder sonstwas brauchst!"
den Rücken stärkten.
Unser Sohn war übrigens nachträglich für diesen autoritären
Befehl, heimzukommen ,sehr dankbar.
Manchmal sind große Kinder doch sehr klein!
Montag, 14. März 2011
Kurzer Lagebericht aus meiner Hölle:
die schrecklichen Bilder aus Japan haben für uns noch
eine ganz andere Dimension,solange unser Sohn dort irgendwo
unterwegs ist.
Auch wenn seine kräftige Stimme am Handy Optimismus verbreitete ,
trieb die ganze Familie nur ein Gedanke:
der Junge muss SOFORT zurückkommen!
Am Sonntag hatte ich ein Verkaufswochenende mit jeder Menge
Kundschaft und am Telefon,sagte mir mein Sohn,dass er nicht mit
in den Flieger darf,weil die Buchung trotz Bestätigung wieder
gecancelt worden war-ohne mich zu informieren!
Ich bin ziemlich ausgerastet ob dieser verzweifelten Hilflosigkeit.
Die Schwägerin hat dann glücklicherweise doch einen Flug für ihn
buchen können und nach einer bangen Nacht -ich wußte nicht,
ob die Züge zum Flughafen überhaupt fahren würden( und er
sah das ganz entspannt)-tatsächlich war er dann 10Stunden vor
Abflug am Flughafen und ist heut mittag in Richtung Hongkong
gestartet,am Dienstag in aller Frühe wird er in München landen.
Es ist furchtbar für ihn,seine Freunde dort "im Stich" lassen
zu müssen vor allem weil die Gefahr die von den zerstörten
Kernkraftwerken aus geht in Japan völlig 'runtergespielt wird.
Und auf eine Art hat er die japanische Denk- und Lebensart
natürlich auch bereits angenommen.
Ich meine damit die unglaubliche Duldsamkeit,Disziplin und
Opferbereitschaft,mit der die Japaner selbst mit dieser
Katastrophe umgehen.Da wird -nur ein kleines Beispiel-NICHTS
aus den Läden geplündert,die nur zerstörte Scheiben haben und
noch Brauchbares drinnen.Menschen,die mit dem Wasserkanister
für Trinkwasser anstehen entfernen sich lautlos,wenn bekannt
wird,dass der Inhalt des Wassertanklasters für sie nicht
reicht.
Erst kurz vor Abflug dämmerte ihm wohl,was den Menschen dort
verschwiegen wird.
"Wenn alles gutgeht bin ich in einer Woche wieder hier!"sagte er,
bevor er in den Flieger stieg.
Ich frag mich, ob er wohl eine Ahnung davon hat,dass er dieses Land
vielleicht viele Jahre nicht mehr betreten kann und dass seine
Lebensplanung und seine Träume erstmal ebenso in Schutt und Asche
liegen wie das Land ,das er fliehen muss.
Ich hab Angst davor,dass er vielleicht trotz allen Nachrichten hier
wieder zurück in das atomverseuchte Tokio strebt und dass es mir
nicht gelingen könnte, ihn zurückzuhalten.
Aber jetzt bin ich nur einfach unendlich froh,wenn er erstmal heil
hier ankommt,morgen früh!
Unendlich dankbar bin ich auch,dass sein Handy und das Internet dort
noch funktionierte,wir hätten sonst keine Chance gehabt,ihn da raus
zu holen.
die schrecklichen Bilder aus Japan haben für uns noch
eine ganz andere Dimension,solange unser Sohn dort irgendwo
unterwegs ist.
Auch wenn seine kräftige Stimme am Handy Optimismus verbreitete ,
trieb die ganze Familie nur ein Gedanke:
der Junge muss SOFORT zurückkommen!
Am Sonntag hatte ich ein Verkaufswochenende mit jeder Menge
Kundschaft und am Telefon,sagte mir mein Sohn,dass er nicht mit
in den Flieger darf,weil die Buchung trotz Bestätigung wieder
gecancelt worden war-ohne mich zu informieren!
Ich bin ziemlich ausgerastet ob dieser verzweifelten Hilflosigkeit.
Die Schwägerin hat dann glücklicherweise doch einen Flug für ihn
buchen können und nach einer bangen Nacht -ich wußte nicht,
ob die Züge zum Flughafen überhaupt fahren würden( und er
sah das ganz entspannt)-tatsächlich war er dann 10Stunden vor
Abflug am Flughafen und ist heut mittag in Richtung Hongkong
gestartet,am Dienstag in aller Frühe wird er in München landen.
Es ist furchtbar für ihn,seine Freunde dort "im Stich" lassen
zu müssen vor allem weil die Gefahr die von den zerstörten
Kernkraftwerken aus geht in Japan völlig 'runtergespielt wird.
Und auf eine Art hat er die japanische Denk- und Lebensart
natürlich auch bereits angenommen.
Ich meine damit die unglaubliche Duldsamkeit,Disziplin und
Opferbereitschaft,mit der die Japaner selbst mit dieser
Katastrophe umgehen.Da wird -nur ein kleines Beispiel-NICHTS
aus den Läden geplündert,die nur zerstörte Scheiben haben und
noch Brauchbares drinnen.Menschen,die mit dem Wasserkanister
für Trinkwasser anstehen entfernen sich lautlos,wenn bekannt
wird,dass der Inhalt des Wassertanklasters für sie nicht
reicht.
Erst kurz vor Abflug dämmerte ihm wohl,was den Menschen dort
verschwiegen wird.
"Wenn alles gutgeht bin ich in einer Woche wieder hier!"sagte er,
bevor er in den Flieger stieg.
Ich frag mich, ob er wohl eine Ahnung davon hat,dass er dieses Land
vielleicht viele Jahre nicht mehr betreten kann und dass seine
Lebensplanung und seine Träume erstmal ebenso in Schutt und Asche
liegen wie das Land ,das er fliehen muss.
Ich hab Angst davor,dass er vielleicht trotz allen Nachrichten hier
wieder zurück in das atomverseuchte Tokio strebt und dass es mir
nicht gelingen könnte, ihn zurückzuhalten.
Aber jetzt bin ich nur einfach unendlich froh,wenn er erstmal heil
hier ankommt,morgen früh!
Unendlich dankbar bin ich auch,dass sein Handy und das Internet dort
noch funktionierte,wir hätten sonst keine Chance gehabt,ihn da raus
zu holen.
Mittwoch, 9. März 2011
Gerade noch rechtzeitig zum INTERNATIONALEN FRAUENTAG
gestern hatte der Redakteur Herr Kanonico(der heißt echt so)
von der örtlichen Zeitung eine zündende Idee,die meine etwas
lahmen Geschäftsaktivitäten mächtig anfeuerten:
Er plante einen Zeitungsartikel über aktive
UNTERNEHMERINNEN in unserer Region und hat mir einen
Beitrag über meine Firma mit Foto, Werbetext und allem
Drumherum angeboten.
Sehr gut!Schon lange suchte ich eine Plattform auf der ich
die Vorteile davon,dass ich als Frau diesen Job hier ausübe
mal werbewirksam darstellen kann:immerhin ist 9o% meiner
Kundschaft weiblich und die kann ich natürlich meist besser und
einfühlsamer beraten, als meine männlichen Mitbewerber.
Den fertigen Artikel ließ ich mir sogleich als pdf schicken
und ging damit zu zwei weiteren Redaktionen von benachbarten
Zeitungen,mit der Frage "macht Ihr sowas auch für Eure
Unternehmerinnen?"
Was soll ich sagen:überwältigend positive Reaktion!
Dieses Wochenende habe ich Verkaufswochenende und große
Artikel mit Fotos in 3 Tageszeitungen!!!Da muss was gehen
und die ersten Kundinnen waren heut' schon da.
(erstmal ist's aus mit der Muse und Gemütlichkeit und die Posts
hier werden kurzfristig noch etwas spärlicher ausfallen...)
gestern hatte der Redakteur Herr Kanonico(der heißt echt so)
von der örtlichen Zeitung eine zündende Idee,die meine etwas
lahmen Geschäftsaktivitäten mächtig anfeuerten:
Er plante einen Zeitungsartikel über aktive
UNTERNEHMERINNEN in unserer Region und hat mir einen
Beitrag über meine Firma mit Foto, Werbetext und allem
Drumherum angeboten.
Sehr gut!Schon lange suchte ich eine Plattform auf der ich
die Vorteile davon,dass ich als Frau diesen Job hier ausübe
mal werbewirksam darstellen kann:immerhin ist 9o% meiner
Kundschaft weiblich und die kann ich natürlich meist besser und
einfühlsamer beraten, als meine männlichen Mitbewerber.
Den fertigen Artikel ließ ich mir sogleich als pdf schicken
und ging damit zu zwei weiteren Redaktionen von benachbarten
Zeitungen,mit der Frage "macht Ihr sowas auch für Eure
Unternehmerinnen?"
Was soll ich sagen:überwältigend positive Reaktion!
Dieses Wochenende habe ich Verkaufswochenende und große
Artikel mit Fotos in 3 Tageszeitungen!!!Da muss was gehen
und die ersten Kundinnen waren heut' schon da.
(erstmal ist's aus mit der Muse und Gemütlichkeit und die Posts
hier werden kurzfristig noch etwas spärlicher ausfallen...)
Donnerstag, 3. März 2011
Donnerstag, 17. Februar 2011
Mittwoch, 9. Februar 2011
Sonst ist es mir eher unangenehm,wenn ich zu meinen
älteren KundInnen wegen irgendwelcher Besorgungen heim in deren
Wohnung muss.Aber bei diesem schwerreichen hochbetagten Bäcker-
Geschwisterpaar heute bin ich gern gekommen,die waren sehr ge-
brechlich, aber völlig klar im Kopf und wussten viele interessante
Geschichten.
Und das Wohnzimmer mit dem Kristall-Lüster und der knall-
verrückten Tapete hat mir sogar richtig gefallen.
Leider hat mir der Steuerberater heute(nach hartnäckigem Nachfragen)
eine astronomische Summe genannt,die ich für 2009 nachzahlen muss.
Meines Wissens ist das die Aufgabe eines Steuerberaters,Steuer-
vorauszahlungen so zu planen,dass keine derartigen Nachzahlungen
notwendig werden.
Trotzdem hab ich es nur nach gutem Zureden meiner Beraterinnen
geschafft, den alten Bekannten endlich abzusägen und die Steuersachen
einer jungen Frau zu übergeben,was freilich das Problem der
momentanen Nachzahlung nicht löst.
Aber ich will jetzt kein neues Kummerfeld aufmachen,denn morgen
fahr ich los und hol' mein Söhnchen vom Flughafen ab.
Montag, 7. Februar 2011
Sonntag, 6. Februar 2011
WENDEPUNKT IMBOLC,Februaranfang
Schnee schmilzt,Frühlingsgefühle ,Waldspaziergänge!
Der Abenteuerer (der gleichzeitig Erfinder und Magier ist)
hat eine selbstgebaute Maschine,mit der er heilende Schwingungen
aussendet, fast fertig gebaut, so dass meine Hoffnung wieder steigt,
er könne sich selbst damit heilen(zu einem richtigen Doktor geht
er nämlich nicht)
Ich arbeite mit großem Eifer an meiner neuen Geschäftsidee(ihr
wisst schon:bunt lustig magisch)
Meine finanzielle Situation entspannt sich durch das milde Klima:
der Mitarbeiter kann am Montag und Dienstag Aussenarbeiten durch-
führen,für die ich sofort Rechnungen schreiben und Geld bekommen werde.
Und das Beste:
morgen reist die Tochter an und am Donnerstag kommt der Sohn aus Japan!
Fast hätte es nicht geklappt,denn der japanische
Meister wollte ihn eigentlich nicht jetzt zum Familienfest des 80.
Geburtstags seines Großvaters ,sondern im März für eigene Zwecke-
einen Lehrgang-nach Deutschland kommen lassen.
Ich musste dort mal ganz klar und deutlich zum Ausdruck bringen,
dass wir alle keine Leibeigenen dieser Leute sind und dass unser
Sohn in erster Linie Mitglied einer (Gross-)Familie ist,die sich
jetzt alle auf ihn freuen!
So,der Februar scheint mit gesellschaftlichen,fröhlichen und
feierlichen Ereignissen bereichert-möglicherweise komme ich nicht viel
zum Bloggen.
Für diesen Fall-habt eine gute Zeit!
.
Montag, 31. Januar 2011

...die mit der Wölfin tanzt
SOWOHL-ALS-AUCH anstatt ENTWEDER-ODER
Wieso mach' ich mich hier eigentlich verrückt und lass' mir einreden,
dass ich nur in mein österreichisches Höfle darf,wenn ich das Geschäft
hier verkauft habe???
Wer sagt denn,dass nicht beides geht,das Geschäft hier betreiben und
in meiner neuen Heimat Fuss fassen?
Viele Ideen haben mich Wochenende angesprungen.
Eine nette und kompetente Freundin aus dem Nachbarort,die in
ihrem Job nicht ausgelastet ist und eventeuell gern hier arbeiten
würde,solang ich weg bin.
Und eine ganz neue lustig bunte Geschäftsidee,die ich noch ein
wenig ausbrüten muss,bevor ich davon erzähle und die von irgendwo
zu bewerkstelligen wäre-auch von meinem geliebten Höfle aus,
wenn sie denn mal etabliert wäre.
Liebe Freunde besucht, die wir ewig nicht gesehen haben.
Die hatten immer auf der Sonnenseite gelebt: zwei fröhliche
energiestrahlende Menschen,drei wilde Kinder,großes Haus mit
Rosengarten,gutlaufende Firmen(jedeR seine)und eine verrückte
Großmutter von der die Sage erzählt wurde ,sie hätte Zugang zu
einem unerschöpflichen Reichtum mit dem sie die Familie
unterhalten würde.
Und jetzt hat sich alles in Schall und Rauch aufgelöst.
(astrologisch würde man vielleicht sagen:hat sich auf das real
Existierende reduziert...)
Geschäft vom Ehemann insolvent,Existenz bedroht,verrückte
Oma mit der Kohle in die Türkei abgetaucht(Recht hat sie!!!)
Beziehung von den Sorgen zermürbt,traurige verkniffene Gesichter.
Etwas Rotwein,tröstende Umarmungen und ein paar energetisierende
Impulse von mir zauberten ein hoffnugsvolles Lächeln in das
Gesicht meiner lieben Freundin-wenigstens das.
Freitag, 28. Januar 2011
Zimtsternchens Heimat:der Bauernhof von Karl und Rosi.
Der Winter hat seinen Zauber nicht verloren,aber ich hab' keine
richtige Freude mehr daran.
Ich wünschte,es wäre ein bißchen wärmer,dann könnte ich:
Radfahren,
wieder auf allen Wegen reiten
und das Geschäft würde losgehen
und meine Wintergeldsorgen würden dahinschmelzen....
So sitze ich und warte,fühl mich eingesperrt und kann die Zwangsruhe
nicht genießen...
Lied "Sitt' on the dock of a bay,waistn' my time" von Otis Redding
(bin leider zu deppert, das von Youtube auf den Blog hochzuladen...)
Mittwoch, 26. Januar 2011
Heut gibt's kein Schneesternchen im Zimtsturm:
nach dem heftigen SORGEN-WORKOUT der letzten Tage mit
Schwimmen,Fitness,Reiten sowieso,und Schneestapfen
hat sich mein Körper ein Ruhepäuschen erzwungen:
entzundene Augen,Schnupfen,Bauchweh,schlapp..
ok.,ich hab verstanden und werd' es mir heut mit
Kräutertee und Wärmflasche am Ofen gemütlich machen.
(Oje,jetzt,genau in diesem Moment, wird ein monströses Paket
angeliefert: meine neuen Sportsachen mit Schwimmbrille und
Laufschuhen,alles online bestellt,die gute Botin hat sich tapfer
durch den Schneesturm gekämpft)
nach dem heftigen SORGEN-WORKOUT der letzten Tage mit
Schwimmen,Fitness,Reiten sowieso,und Schneestapfen
hat sich mein Körper ein Ruhepäuschen erzwungen:
entzundene Augen,Schnupfen,Bauchweh,schlapp..
ok.,ich hab verstanden und werd' es mir heut mit
Kräutertee und Wärmflasche am Ofen gemütlich machen.
(Oje,jetzt,genau in diesem Moment, wird ein monströses Paket
angeliefert: meine neuen Sportsachen mit Schwimmbrille und
Laufschuhen,alles online bestellt,die gute Botin hat sich tapfer
durch den Schneesturm gekämpft)
Montag, 24. Januar 2011
Sonntag todlangweilig.Wetter kalt feucht garstig.
Der Abenteuerer hat versprochen wenigstens ein paar Schritte
mit mir und dem Hund zu laufen.Genau das hat er dann getan:
ein paar Schritte laufen.Nicht zu fassen,ich kam mir vor wie
die Physiotherapeutin im Altenheim,immer lustig,immer aufmunternd
mit jeder kleinsten positiven Bewegung zu beglücken.Und DAFÜR
hab ich Zimtsternchen im Stall gelassen!!
Mir ist wirklich nicht zu helfen!
Abends schnipselte ich dann in wenigen Minuten einen lustigen
Poncho aus meiner geliebten Tiger-Fleecedecke.Übrigens als
solche immer noch zu verwenden.

Der Abenteuerer hat versprochen wenigstens ein paar Schritte
mit mir und dem Hund zu laufen.Genau das hat er dann getan:
ein paar Schritte laufen.Nicht zu fassen,ich kam mir vor wie
die Physiotherapeutin im Altenheim,immer lustig,immer aufmunternd
mit jeder kleinsten positiven Bewegung zu beglücken.Und DAFÜR
hab ich Zimtsternchen im Stall gelassen!!
Mir ist wirklich nicht zu helfen!
Abends schnipselte ich dann in wenigen Minuten einen lustigen
Poncho aus meiner geliebten Tiger-Fleecedecke.Übrigens als
solche immer noch zu verwenden.
Samstag, 22. Januar 2011
Donnerstag, 20. Januar 2011
Mittwoch, 19. Januar 2011
Das Monster mit dem ich jetzt den Kampf aufnehmen muss heißt:
Finanzamt.Der Steuerberater hatte mir viel niederere An-
gaben gemacht.Beinah hätten die Steuern ein Drittel des
Übergabepreises gefressen.Heut' zur Rede gestellt meinte er,
nach schwäbisch-besserwisserischer Art, er habe es immer gesagt.
Gewußt vielleicht, aber nicht gesagt!Gräßlich sind so Leute,die alles
wissen und denen jeder Wurm aus der Nase gezogen werden muss!!!
Jedenfalls muss ich jetzt mit den Verhandlungen nochmal anfangen
und mein Umsiedelungstermin ist erstmal verschoben.
Glücklicherweise sind meine Geschäftskäufer nicht verärgert und steigen
mit neuem Schwung und Ideen in die nächste Verhandlungsrunde ein.
Eigentlich bin ich eine geübte Neuanfängerin,aber diesmal ist es
unerwartet zäh-und ich finde für sich alleine entscheiden zu können
ist tausendmal leichter,als sich noch mit den Sorgen und Ängsten
des Partners belasten zu müssen!
Ich glaub' ich geh heut noch 'ne Runde schwimmen!!!!
Finanzamt.Der Steuerberater hatte mir viel niederere An-
gaben gemacht.Beinah hätten die Steuern ein Drittel des
Übergabepreises gefressen.Heut' zur Rede gestellt meinte er,
nach schwäbisch-besserwisserischer Art, er habe es immer gesagt.
Gewußt vielleicht, aber nicht gesagt!Gräßlich sind so Leute,die alles
wissen und denen jeder Wurm aus der Nase gezogen werden muss!!!
Jedenfalls muss ich jetzt mit den Verhandlungen nochmal anfangen
und mein Umsiedelungstermin ist erstmal verschoben.
Glücklicherweise sind meine Geschäftskäufer nicht verärgert und steigen
mit neuem Schwung und Ideen in die nächste Verhandlungsrunde ein.
Eigentlich bin ich eine geübte Neuanfängerin,aber diesmal ist es
unerwartet zäh-und ich finde für sich alleine entscheiden zu können
ist tausendmal leichter,als sich noch mit den Sorgen und Ängsten
des Partners belasten zu müssen!
Ich glaub' ich geh heut noch 'ne Runde schwimmen!!!!
Dienstag, 18. Januar 2011
Sonntag am Wasser mit diesen netten Kindern.
(Tantengeburtstag am Brombeersee..)
Montagmorgen glitzerte dieser Eisdiamantfisch direkt vor
meiner EingangsTür.
Heute kommt der Banker um über die Finanzierung,Betriebs-
übergabe etc.zu sprechen.
Und heute Abend muss ich(klar ich-wer sonst) dem
schwerreichen japanischen Lehrer des Sohnes verbraten,dass
wir das Studium des Sohnes nicht weiterhin ohne finanzielle
Unterstützung berappen können.Das kostet noch Zehntausende
und für Japan gibts gar nix,keine Stipendien,Darlehen,nicht
mal Kindergeld!!!



(Tantengeburtstag am Brombeersee..)
Montagmorgen glitzerte dieser Eisdiamantfisch direkt vor
meiner EingangsTür.
Heute kommt der Banker um über die Finanzierung,Betriebs-
übergabe etc.zu sprechen.
Und heute Abend muss ich(klar ich-wer sonst) dem
schwerreichen japanischen Lehrer des Sohnes verbraten,dass
wir das Studium des Sohnes nicht weiterhin ohne finanzielle
Unterstützung berappen können.Das kostet noch Zehntausende
und für Japan gibts gar nix,keine Stipendien,Darlehen,nicht
mal Kindergeld!!!
Sonntag, 16. Januar 2011
Samstagmorgen: eine Witwe in ihrem Schloß besucht.
Dabei dachte ich, ich kenne jeden Winkel des Nachbardorfs!
Diese Pracht hat mich umgehauen:riesiger Garten mit
Jugenstilbasin für Koikarpfen,weiße Villa luftig
und großzügig mit Hallenbad, Whirlpool,antiken Sandsteinlöwen,
Kristall-Lüstern und Kirchturmuhr als Tischplatte.
Geschmackvoll, wie in diesen teuren Ambiente Bildbänden.
Teure Pralinen und köstlicher Espresso.
Traurig schöne tapfere Frau!
Ich spüre die Anwesenheit des braungebrannten sympathischen
Sportsmannes,der fröhlich vom Foto auf dem Kamin runterlacht.
Und ich spüre,wie sehr er hier fehlt!
Spätnachmittags Spaziergang mit Abenteuerer und Hund.
Alpenleuchten gen Süden,unglaublich allfarbener Sonnenuntergang.
Streitgespräche,Vorwürfe.
Unsere Zukunft ist nicht gut überlegt.
Nein ist sie nicht!Was,wenn wir doch den vollen Steuersatz
zahlen müssen und der Währungscrash den Rest schluckt,die Kinder
brauchen noch drei Jahre Geld und wir sitzen altersarm in unserer
Ruine in Österreich und können keine Renovierung zahlen?
Der Himmel brennt und er schreit.
Ich geh' ins Dorfhallenbad und schwimme, kühle und reinige meinen
Geist, indem ich schwimme bis mein Kopf ganz leer ist und ich nur
noch Blubbern höre und alle Gedanken und Sorgen fort sind.
Später "Kirschblüten" von Doris Dörrie angeguckt.
Älteres Ehepaar ,Tod,Vergänglichkeit,Perspektiven Sinnsuche und
aneinander vorbeileben,Sohn in Tokio...seltsame Paralellen zu
meinem Leben,hat mir gerade noch gefehlt.
Dabei dachte ich, ich kenne jeden Winkel des Nachbardorfs!
Diese Pracht hat mich umgehauen:riesiger Garten mit
Jugenstilbasin für Koikarpfen,weiße Villa luftig
und großzügig mit Hallenbad, Whirlpool,antiken Sandsteinlöwen,
Kristall-Lüstern und Kirchturmuhr als Tischplatte.
Geschmackvoll, wie in diesen teuren Ambiente Bildbänden.
Teure Pralinen und köstlicher Espresso.
Traurig schöne tapfere Frau!
Ich spüre die Anwesenheit des braungebrannten sympathischen
Sportsmannes,der fröhlich vom Foto auf dem Kamin runterlacht.
Und ich spüre,wie sehr er hier fehlt!
Spätnachmittags Spaziergang mit Abenteuerer und Hund.
Alpenleuchten gen Süden,unglaublich allfarbener Sonnenuntergang.
Streitgespräche,Vorwürfe.
Unsere Zukunft ist nicht gut überlegt.
Nein ist sie nicht!Was,wenn wir doch den vollen Steuersatz
zahlen müssen und der Währungscrash den Rest schluckt,die Kinder
brauchen noch drei Jahre Geld und wir sitzen altersarm in unserer
Ruine in Österreich und können keine Renovierung zahlen?
Der Himmel brennt und er schreit.
Ich geh' ins Dorfhallenbad und schwimme, kühle und reinige meinen
Geist, indem ich schwimme bis mein Kopf ganz leer ist und ich nur
noch Blubbern höre und alle Gedanken und Sorgen fort sind.
Später "Kirschblüten" von Doris Dörrie angeguckt.
Älteres Ehepaar ,Tod,Vergänglichkeit,Perspektiven Sinnsuche und
aneinander vorbeileben,Sohn in Tokio...seltsame Paralellen zu
meinem Leben,hat mir gerade noch gefehlt.
Freitag, 14. Januar 2011
Heut kommt mir die Mutter in den Sinn,die eine grandiose Köchin
war-falls sie gerade LUST dazu hatte.
Werktags konnte es schon vorkommen,dass sie noch im Bett lag,
wenn wir hungrig von der Schule kamen und dass wir uns dann,
ihren Anleitungen folgend,etwas brutzeln oder eine
Nudelsuppe kochen mussten.
Aber an Feiertagen gab sie manchmal Einladungen zum Festmenü
und da lief sie zu unglaublicher Form auf!
Es machte ihr nur Spass,wenn sie vorher wie eine Diva zum Feinkost
Röhm chauffiert wurde,um die ausgefallendsten Zutaten dort zu kaufen,
wo sie am teuersten waren.
Und ihre Gäste mussten mindestens erstaunt gucken beim ersten
Anblick des aufgetischten,jedesmal völlig exotischen Menüs.
Und immer sah die Küche während und nach ihrer Kocherei aus
als hätteeine ganze Wildschweinherde drin gehaust.
"Was für eine Vagunza!"sagte sie dann zufrieden ,dass muss der
brasilianische Ausdruck für Riesensauerei sein.
Erinnern kann ich mich noch an Palmitos (Bambussprossen?!) und
ihre berühmte"Feijoada":ein brasilianischer Bohnenfleischeintopf
mit ganz vielen exotischen Zutaten.
war-falls sie gerade LUST dazu hatte.
Werktags konnte es schon vorkommen,dass sie noch im Bett lag,
wenn wir hungrig von der Schule kamen und dass wir uns dann,
ihren Anleitungen folgend,etwas brutzeln oder eine
Nudelsuppe kochen mussten.
Aber an Feiertagen gab sie manchmal Einladungen zum Festmenü
und da lief sie zu unglaublicher Form auf!
Es machte ihr nur Spass,wenn sie vorher wie eine Diva zum Feinkost
Röhm chauffiert wurde,um die ausgefallendsten Zutaten dort zu kaufen,
wo sie am teuersten waren.
Und ihre Gäste mussten mindestens erstaunt gucken beim ersten
Anblick des aufgetischten,jedesmal völlig exotischen Menüs.
Und immer sah die Küche während und nach ihrer Kocherei aus
als hätteeine ganze Wildschweinherde drin gehaust.
"Was für eine Vagunza!"sagte sie dann zufrieden ,dass muss der
brasilianische Ausdruck für Riesensauerei sein.
Erinnern kann ich mich noch an Palmitos (Bambussprossen?!) und
ihre berühmte"Feijoada":ein brasilianischer Bohnenfleischeintopf
mit ganz vielen exotischen Zutaten.
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