Im Sonnenschein mit richtig dicken Klamotten macht uns der Eiszauber einen Riesenspass.Den Pullover in meinen Lieblingsfarben hat Dora mir gestrickt.Vielen Dank!
Freitag, 18. Dezember 2009
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Winter,Schafe vor meinem Haus.
Kalt genug für meinen Thermomantel,der wie ein Armeeschlafsack mit Ärmeln aussieht.
Während ich heißen Milchkaffee aus Eimern trinke, höre ich am Telefon der Tochter vogelwilde Reiseabenteuer:
Vorgestern mit einem klapprig-überfüllten Kahn durch die Backwaters in Kerala geschippert,gestern mit einem wildfremden Jüngling samt Riesenrucksack auf dem Motorrad durch die Metropole Mangalore getuckert um ein Billigzimmer zu beziehen,in dem die Kakerlaken grad ein Fest feierten.
Natürlich hatte sie auf dem Motorrad keinen Sturzhelm auf und erst vor ein paar Tagen ist so ein Kahn gekentert,als alle Passagiere auf eine Seite gingen,um ein Krokodil im Wasser zu beobachten.
Ich schwanke zwischen Sorgen und Bewunderung für meine Tochter,die da mutterseelenallein unterwegs ist-so wie wir es eben zuhause NICHT ausgemacht hatten.
Jedenfalls bin ich schon sehr froh,wenn sie ab Anfang Januar im Pfadfinderinnen-Weltzentrum in der Nähe von Goa ankommt und den Rest ihrer Reise, bis März dort bleibt.
Samstag, 5. Dezember 2009


Während die Tochter mir die unglaublichsten Fotos, Yogatipps und anderes von den schönsten Stränden Indiens schickt empfange ich wieder jeden Tag Leute,die sich hier für unser Haus interessieren.
Gestern war ein Feuerwerks-Hersteller da der ein abgelegenes Haus für seine Knallkörper sucht,ein Juwelier der Pferde züchtet und heute wird eine Pudelzüchterin
kommen.Es ist lustig und ich finde gerade wieder Spass an diesen vielen verschiedenen skurilen Menschen.
Vielleicht kann ich,wenn das Haus verkauft ist auch ENDLICH wieder auf Reisen gehen.
Sonntag, 29. November 2009
der explodierende Besenschrank
in der engen Hochhauswohnung meiner Kindheit gab es im Flur einen Besenschrank,
in den hat die Mutter alles hineingestopft,was nicht für andere Augen bestimmt war:
die Hemden vom Vater,die sie nicht gebügelt hatte, obwohl er sie brauchte,teure Stoffe aus denen sie sich- auch heimlich-Kleider in ihrer Übergröße schneidern lassen wollte,Bücher,die sie sich trotz Ausgabenstopp wegen immerknapper Kasse bestellt hatte und jede Menge leere Flaschen,heimlich ausgetrunken und Unrat von dem sie versprochen hatte,ihn zum Sperrmüll zu bringen.
Es war eingentlich fantastisch,wie es ihr gelungen war,soviel Zeugs in einen so kleinen Schrank zu pressen!
Leider öffnete mein argloser Vater an einem langweiligen Samstagmorgen (als er nicht ins Büro musste)diesen Schrank.
Obwohl,soweit kam er gar nicht.
Er drehte den Schlüssel des Schrankes in der Absicht,ihn zu öffnen.
Wie von einer gespannten Feder herausgeschossen,ergoss sich der Inhalt des Schrankes auf ihn, über ihn und um ihn herum.
Der Ahnungslose sah sich völlig unvorbereitet mit einem großen Haufen Unrat,Lügen,Scherben und Geheimnissen konfrontiert,die sich lange dort angestaut
und ihm aufgelauert hatten.
Zwischen den Eltern entzündete sich ein heftiger Streit mit viel Wehgeschrei,der sich erst langsam beruhigte,als sie gemeinsam aufräumten, was aus dem Schrank geflogen war.
Es hat nichts genützt,dass der Vater fürderhin den Schrank regelmäßig kontrollierte und den Schlüssel öfters abzog.
Die Mutter hat im Keller ein neues Depot angelegt und heimlich gekaufte Stoffe, Bücher und Schmuck auf mehrere kleine Schränke verteilt.
"Du hast wohl versehentlich einen Besenschrank geöffnet" ist bei uns seither zum
geflügelten Wort gediehen,wenn jemand unverhofft eine Menge Ungemach und Altlasten auf sich zieht,die nicht mal unbedingt für ihn bestimmt waren.
So gehts mir jetzt mit Schwester Nilla.
Ahnungslos hatte ich sie aufgefordert der Stiefmutter mit etwas mehr Freundlichkeit zu begegnen,da finde ich mich mit Beleidigungen und Vorwürfen überschüttet.
Offensichtlich dem Inhalt einer ziemlich vollgestopften Besenkammer.
in der engen Hochhauswohnung meiner Kindheit gab es im Flur einen Besenschrank,
in den hat die Mutter alles hineingestopft,was nicht für andere Augen bestimmt war:
die Hemden vom Vater,die sie nicht gebügelt hatte, obwohl er sie brauchte,teure Stoffe aus denen sie sich- auch heimlich-Kleider in ihrer Übergröße schneidern lassen wollte,Bücher,die sie sich trotz Ausgabenstopp wegen immerknapper Kasse bestellt hatte und jede Menge leere Flaschen,heimlich ausgetrunken und Unrat von dem sie versprochen hatte,ihn zum Sperrmüll zu bringen.
Es war eingentlich fantastisch,wie es ihr gelungen war,soviel Zeugs in einen so kleinen Schrank zu pressen!
Leider öffnete mein argloser Vater an einem langweiligen Samstagmorgen (als er nicht ins Büro musste)diesen Schrank.
Obwohl,soweit kam er gar nicht.
Er drehte den Schlüssel des Schrankes in der Absicht,ihn zu öffnen.
Wie von einer gespannten Feder herausgeschossen,ergoss sich der Inhalt des Schrankes auf ihn, über ihn und um ihn herum.
Der Ahnungslose sah sich völlig unvorbereitet mit einem großen Haufen Unrat,Lügen,Scherben und Geheimnissen konfrontiert,die sich lange dort angestaut
und ihm aufgelauert hatten.
Zwischen den Eltern entzündete sich ein heftiger Streit mit viel Wehgeschrei,der sich erst langsam beruhigte,als sie gemeinsam aufräumten, was aus dem Schrank geflogen war.
Es hat nichts genützt,dass der Vater fürderhin den Schrank regelmäßig kontrollierte und den Schlüssel öfters abzog.
Die Mutter hat im Keller ein neues Depot angelegt und heimlich gekaufte Stoffe, Bücher und Schmuck auf mehrere kleine Schränke verteilt.
"Du hast wohl versehentlich einen Besenschrank geöffnet" ist bei uns seither zum
geflügelten Wort gediehen,wenn jemand unverhofft eine Menge Ungemach und Altlasten auf sich zieht,die nicht mal unbedingt für ihn bestimmt waren.
So gehts mir jetzt mit Schwester Nilla.
Ahnungslos hatte ich sie aufgefordert der Stiefmutter mit etwas mehr Freundlichkeit zu begegnen,da finde ich mich mit Beleidigungen und Vorwürfen überschüttet.
Offensichtlich dem Inhalt einer ziemlich vollgestopften Besenkammer.


Oben:Tochter:Imbissbude in Chennai(Madras)überall diese wunderbaren Schriftzeichen
in Tamil.Wusstet ihr,dass dieses Alphabet 260 verschiedene Schriftzeichen hat?
Unten:Sohn:Herbst in Sudami/Japan.Die Naturbilder von Japan strahlen für mich immer so viel Ruhe aus.Und Disziplin,in jedem Strauch.
Die Kinder machen mich neidisch mit ihren Bildern von der anderen Seite der Welt..oder besser zwei anderen Seiten der Welt...
während ich HIER bleiben muss und einfach NICHTS mehr passt.
Ich hab dem Weihnachtsschwager eine kurze Mail geschrieben um ein stressfreies
gemeinsames Weihnachtsfest zu planen ,wenn der Sohn aus Japan kommt, und erhielt
fünf Seiten zurück,warum es dafür bereits zu spät ist und was wir die letzten
Weihnachten falsch gemacht haben.
Mit Schwester Nilla Schwierig versuchte ich einen Konsens zu finden,wie wir Weihnachten dieses Jahr gemeinsam feiern können,da unsere fast gleich alten Söhne sich sehr mögen und beide erwartungsfroh von sehr weither kommen werden.
Dabei gilt es noch gleichzeitig ,den Besuch einer einsamen nervigen Stiefmutter miteinzubauen.
An irgendwas ist sie ausgerastet und hat mich wüst beschimpft und angekündigt,mir fürderhin aus dem Weg zu gehen.
Ein leicht frustrierender Beginn der Adventszeit für Eine ,die sich vorgenommen hat,
diesmal alles ganz anders zu machen.
Sonntag, 15. November 2009
Ahnungslos hatte ich die Schwägerin zum Shoppen begleitet.
In einer teuren Boutique schlüpfte sie erst in ein enges
Schwarzes,das sehr feierlich aussah ,dann in ein Feuerrotes
und zuletzt in ein antrazitgraues ganz Schlichtes.
Jetzt kam das feierliche Schwarze nochmal dran.Mit einer
schwungvollen Bewegung hielt sie ihr Haar zu einer Hochfrisur
nach oben und tänzelte zwischen Spiegel und mir herum.
"Mach ein Foto" rief sie und warf mir ihre Kamera zu.
Als sie sich abermals in dem Feuerroten zeigte,sagte ich,um
endlich eine Entscheidung herbeizuführen: "Ich würde dieses
Kleid nehmen,es steht dir am allerbesten."
Sie sah mich ziemlich verblüfft an unds antwortete:" Hä?
Ich wollte doch kein Kleid kaufen! Darin sehen wollte ich mich!"
Ähnliches muss Schwager und Schwägerin (beide sehr groß und
wohlbeleibt) dazu getrieben haben, einen Sommer lang jedes
Wochenende bei einem anderen Autohaus in der Stadt ein todschickes
Cabrio für eine Kaffeefahrt zu uns aufs Land auszuborgen.
(Wobei mein Lieblingsauftritt eindeutig der war, als die beiden
riesigen Menschen sich aus einem pinkfarbenen winzigen Smart-Roadster
schälten und nachher wirklich kaum wieder da rein kamen..
"Über die schlimmsten dieser Spass-Testfahrer führen wir
markenübergreifende Steckbrieflisten!" klärte mich Nilla ,meine
autoverkaufende Schwester kürzlich auf.
Dieses "nur-zum-Spass-Angucken" scheint produktübergreifende Lebensartzu werden,
das fürchte ich ,seit immer mehr völlig ungeeigneteHausinteressenten
bei mir auftauchen.
Eine Kaffeefahrt aufs Land,kombiniert mit einem Waldspaziergang und der
Besichtigung eines,meines Hauses,das aus verschiedenen Gründen
von vornherein gar nicht infrage kommt.
Ja ich zweifle daran,dass diese Leute überhaupt ein Haus kaufen wollen.
In einer teuren Boutique schlüpfte sie erst in ein enges
Schwarzes,das sehr feierlich aussah ,dann in ein Feuerrotes
und zuletzt in ein antrazitgraues ganz Schlichtes.
Jetzt kam das feierliche Schwarze nochmal dran.Mit einer
schwungvollen Bewegung hielt sie ihr Haar zu einer Hochfrisur
nach oben und tänzelte zwischen Spiegel und mir herum.
"Mach ein Foto" rief sie und warf mir ihre Kamera zu.
Als sie sich abermals in dem Feuerroten zeigte,sagte ich,um
endlich eine Entscheidung herbeizuführen: "Ich würde dieses
Kleid nehmen,es steht dir am allerbesten."
Sie sah mich ziemlich verblüfft an unds antwortete:" Hä?
Ich wollte doch kein Kleid kaufen! Darin sehen wollte ich mich!"
Ähnliches muss Schwager und Schwägerin (beide sehr groß und
wohlbeleibt) dazu getrieben haben, einen Sommer lang jedes
Wochenende bei einem anderen Autohaus in der Stadt ein todschickes
Cabrio für eine Kaffeefahrt zu uns aufs Land auszuborgen.
(Wobei mein Lieblingsauftritt eindeutig der war, als die beiden
riesigen Menschen sich aus einem pinkfarbenen winzigen Smart-Roadster
schälten und nachher wirklich kaum wieder da rein kamen..
"Über die schlimmsten dieser Spass-Testfahrer führen wir
markenübergreifende Steckbrieflisten!" klärte mich Nilla ,meine
autoverkaufende Schwester kürzlich auf.
Dieses "nur-zum-Spass-Angucken" scheint produktübergreifende Lebensartzu werden,
das fürchte ich ,seit immer mehr völlig ungeeigneteHausinteressenten
bei mir auftauchen.
Eine Kaffeefahrt aufs Land,kombiniert mit einem Waldspaziergang und der
Besichtigung eines,meines Hauses,das aus verschiedenen Gründen
von vornherein gar nicht infrage kommt.
Ja ich zweifle daran,dass diese Leute überhaupt ein Haus kaufen wollen.
Donnerstag, 12. November 2009
Mittwoch, 11. November 2009
Gestern schleppte ein junger Mann ein schweres verhülltes Etwas in meine
Werkstatt.
Als er das Tuch wegnahm, kam die überdimensionale Büste einer finster dreinblickenden Alten zum Vorschein.
"Das ist meine Mutter.Ich habe für mich und meine Brüder je einen Abguss
gemacht" erklärte er keuchend
"Von Ihnen hätte ich jetzt gern einen Marmorsockel,damit sie über den Teich,
durch den Garten zu unserem Haus blicken kann"
"Wenn Sie mir helfen das zu verhindern, bekommen Sie von mir eine schöne
Belohnung" sagte seine hübsche Begleiterin,als er uns nicht hören konnte
und tippte auf ihren Geldbeutel.
"Das würde mir noch fehlen, daß die Alte aus dem Jenseits in meinen schönen
Garten glotzt!"
Die Belohnung wollte ich nicht,aber ich machte dem jungen Mann glaubhaft,
dass ein derartiges Kunstwerk möglicherweise nicht frostsicher ist und daher
besser in einem Innenraum,z.B.seinem eleganten Büro plaziert wäre.
Einsichtig trug er das gute Stück schließlich wieder hinaus und seine
Begleiterin sagte mitfühlend: "Die wird er wohl noch eine Weile
mit sich rumschleppen müssen..."
Werkstatt.
Als er das Tuch wegnahm, kam die überdimensionale Büste einer finster dreinblickenden Alten zum Vorschein.
"Das ist meine Mutter.Ich habe für mich und meine Brüder je einen Abguss
gemacht" erklärte er keuchend
"Von Ihnen hätte ich jetzt gern einen Marmorsockel,damit sie über den Teich,
durch den Garten zu unserem Haus blicken kann"
"Wenn Sie mir helfen das zu verhindern, bekommen Sie von mir eine schöne
Belohnung" sagte seine hübsche Begleiterin,als er uns nicht hören konnte
und tippte auf ihren Geldbeutel.
"Das würde mir noch fehlen, daß die Alte aus dem Jenseits in meinen schönen
Garten glotzt!"
Die Belohnung wollte ich nicht,aber ich machte dem jungen Mann glaubhaft,
dass ein derartiges Kunstwerk möglicherweise nicht frostsicher ist und daher
besser in einem Innenraum,z.B.seinem eleganten Büro plaziert wäre.
Einsichtig trug er das gute Stück schließlich wieder hinaus und seine
Begleiterin sagte mitfühlend: "Die wird er wohl noch eine Weile
mit sich rumschleppen müssen..."
Sonntag, 8. November 2009
Wende?
Gestern flitzten wir an den Bodensee um unser Schiffchen
für einen Interessenten,der extra mit dem Flugzeug von
Hamburg kommen wollte, ein wenig nett herzurichten.
Gleich bei der Ankunft verstrickten wir uns in heftige
Meinungsverschiedenheiten:
Während er davon überzeugt war,daß zuallererst der
Riss in der Persenning( das ist die Spezialplane mit der
Schiffe abgedeckt werden) genäht werden müsse, wollte
ich zuallererst die Persenning entfernen (ein fleckig-
unansehliches Ding,das sowieso ersetzt werden muss)ich
wollte das Schiff gründlich reinigen und polieren um es
dem Interessenten möglichst attraktiv zu machen.
Die Mühe des Persenning-Zusammenlegens scheute ich nicht
-er aber schon.
Irgendwann gab ich nach und stieg grummelnd die Leiter
hoch,um mit der scharfen Spezialnadel und einem Seglerfaden
den Riss zu nähen.
Wirklich nicht meine Lieblingsbeschäftigung!
Als ich fast fertig war, rief dieser Interessent auf dem Handy
an- und sagte den Termin ab.
Seltsamerweise waren wir beide erleichtert,daß das schöne
Schiff nun doch nicht verkauft wird.
Und überhaupt,was soll das?
Scheinbar sind weder Waldhaus noch Geschäft oder Schiff derzeit
verkaufbar.
Da muss der neugekaufte Vierseithof in Österreich halt noch ein
bißchen warten, bis wir weiter restaurieren und dorthin ziehen
können....bei einem achthundert Jahre alten Gemäuer wird es
auf ein zwei Jahre nicht ankommen.
Diese Erkenntnis nimmt mir allen Stress.
Vielleicht werden wir im Frühjahr doch Kamerun Schafe hier
halten,vielleicht wird die Tochter doch zuerst nochmal hier
einziehen....
Der Banker sagt das geht,ist überhaupt kein Problem.
Wir haben beschlossen,die Dinge so laufen zu lassen wie sie
kommen und es geht mir schon viel besser mit dieser Erkenntnis!
Gestern flitzten wir an den Bodensee um unser Schiffchen
für einen Interessenten,der extra mit dem Flugzeug von
Hamburg kommen wollte, ein wenig nett herzurichten.
Gleich bei der Ankunft verstrickten wir uns in heftige
Meinungsverschiedenheiten:
Während er davon überzeugt war,daß zuallererst der
Riss in der Persenning( das ist die Spezialplane mit der
Schiffe abgedeckt werden) genäht werden müsse, wollte
ich zuallererst die Persenning entfernen (ein fleckig-
unansehliches Ding,das sowieso ersetzt werden muss)ich
wollte das Schiff gründlich reinigen und polieren um es
dem Interessenten möglichst attraktiv zu machen.
Die Mühe des Persenning-Zusammenlegens scheute ich nicht
-er aber schon.
Irgendwann gab ich nach und stieg grummelnd die Leiter
hoch,um mit der scharfen Spezialnadel und einem Seglerfaden
den Riss zu nähen.
Wirklich nicht meine Lieblingsbeschäftigung!
Als ich fast fertig war, rief dieser Interessent auf dem Handy
an- und sagte den Termin ab.
Seltsamerweise waren wir beide erleichtert,daß das schöne
Schiff nun doch nicht verkauft wird.
Und überhaupt,was soll das?
Scheinbar sind weder Waldhaus noch Geschäft oder Schiff derzeit
verkaufbar.
Da muss der neugekaufte Vierseithof in Österreich halt noch ein
bißchen warten, bis wir weiter restaurieren und dorthin ziehen
können....bei einem achthundert Jahre alten Gemäuer wird es
auf ein zwei Jahre nicht ankommen.
Diese Erkenntnis nimmt mir allen Stress.
Vielleicht werden wir im Frühjahr doch Kamerun Schafe hier
halten,vielleicht wird die Tochter doch zuerst nochmal hier
einziehen....
Der Banker sagt das geht,ist überhaupt kein Problem.
Wir haben beschlossen,die Dinge so laufen zu lassen wie sie
kommen und es geht mir schon viel besser mit dieser Erkenntnis!
Dienstag, 3. November 2009
..die letzten wärmenden Sonnenstrahlen,wunderbare Ausritte mit
Zimtsternchen.
Heut' ist er zum allersersten Mal über einen wassergefüllten
Graben gesprungen-na ja der Graben war an dieser Stelle nur
eine Handbreit breit und das Wasser ein fadendünnes Rinnsal.
Trotzdem!
Im Waldhaus könnte ich vor Wonne grad den ganzen Tag schnurren:
wir haben nämlich die Ölheizung in Betrieb genommen und hier
ist es ÜBERALL mollig warm.
Bisher hatten wir uns aus ökoklogischen und Sparsamkeitsgründen
mit einer Holzpelletsheizung und den ganzen damit zusammenhängenden Unannehmlichkeiten(Pellets herumschleppen-Ofen jeden Tag
aussaugen UND entrußen) bei maximal lauwarmer Wärme selbst
gequält.
Heut morgen ertappte ich mich dabei, zu denken, wie wenig
verlockend mir das
provisorisch zwischen kalten und staubigen Kartonagen einzurichtende
Schlafgemach im Werkstattgebäude dagegen erscheint, in das wir
weichen müssen, sobald das Waldhaus verkauft ist.
Mag sein,dass ich mit diesen Gedanken mögliche Hauskäufer verscheuche.
Jedenfalls tut sich grad nix,die Zeit scheint still zu stehen,
ich versuche, das zu genießen.
Zimtsternchen.
Heut' ist er zum allersersten Mal über einen wassergefüllten
Graben gesprungen-na ja der Graben war an dieser Stelle nur
eine Handbreit breit und das Wasser ein fadendünnes Rinnsal.
Trotzdem!
Im Waldhaus könnte ich vor Wonne grad den ganzen Tag schnurren:
wir haben nämlich die Ölheizung in Betrieb genommen und hier
ist es ÜBERALL mollig warm.
Bisher hatten wir uns aus ökoklogischen und Sparsamkeitsgründen
mit einer Holzpelletsheizung und den ganzen damit zusammenhängenden Unannehmlichkeiten(Pellets herumschleppen-Ofen jeden Tag
aussaugen UND entrußen) bei maximal lauwarmer Wärme selbst
gequält.
Heut morgen ertappte ich mich dabei, zu denken, wie wenig
verlockend mir das
provisorisch zwischen kalten und staubigen Kartonagen einzurichtende
Schlafgemach im Werkstattgebäude dagegen erscheint, in das wir
weichen müssen, sobald das Waldhaus verkauft ist.
Mag sein,dass ich mit diesen Gedanken mögliche Hauskäufer verscheuche.
Jedenfalls tut sich grad nix,die Zeit scheint still zu stehen,
ich versuche, das zu genießen.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Samstag wurde ich zur bäuerlichen Freundin geschickt, zwei eigens für
meine Familie geschlachtete und gerupfte Gänse abzuholen.
Obwohl diese Tiere wirklich ein schönes "artgerechtes" Gänseleben
hatten macht es mich eher traurig,sie nun nicht mehr morgens beim
Wegfahren in dem kleinen Tümpel hinter dem Haus der Bauernfamilie
beobachten zu können.
Ich wollte es kurz machen,legte das Geld auf den Küchentisch und wankte
beladen,in jeder Hand einen schweren Korb mit je einer Gans drin tragend,
in Richtung Tür.
Da hielt meine Freundin mir ohne jede Vorwarnung ein großes, sehr
farbiges Foto direkt unter die Augen und sagte fröhlich:
"Schau mal,das wollte ich dir schon lange mal zeigen:es ist ein Foto von
dem Geschwür,das mir letzten Herbst aus dem Unterleib operiert wurde.
Die Ärzte haben es direkt bei der OP gemacht.Ist es nicht fantastisch?"
Der Boden wurde komisch weich unter meinen Stiefeln und ich kriegte keine
Luft mehr in der völlig überhitzten Küche.
Krampfhaft hielt ich die beiden Körbe umklammert als ich wie gelähmt schwer
auf einen blitzartig untergeschobenen Stuhl fiel.
Glücklicherweise ist der Bauer auch noch Sanitäter und bevor ich's richtig
mitbekam ,öffnete er mit der einen Hand geschickt meinen Mund und schüttete
mit der anderen einen Schluck feurigen Obstbranntwein(selbstgebrannt)
hinein.
Es reichte zum Aufstehen und aus der Küche wanken.
Beim Hinausgehen hörte ich noch, wie zu seiner Frau sagte:"Ich weiß auch nicht,
sie ist heuer so zimperlich geworden..."
meine Familie geschlachtete und gerupfte Gänse abzuholen.
Obwohl diese Tiere wirklich ein schönes "artgerechtes" Gänseleben
hatten macht es mich eher traurig,sie nun nicht mehr morgens beim
Wegfahren in dem kleinen Tümpel hinter dem Haus der Bauernfamilie
beobachten zu können.
Ich wollte es kurz machen,legte das Geld auf den Küchentisch und wankte
beladen,in jeder Hand einen schweren Korb mit je einer Gans drin tragend,
in Richtung Tür.
Da hielt meine Freundin mir ohne jede Vorwarnung ein großes, sehr
farbiges Foto direkt unter die Augen und sagte fröhlich:
"Schau mal,das wollte ich dir schon lange mal zeigen:es ist ein Foto von
dem Geschwür,das mir letzten Herbst aus dem Unterleib operiert wurde.
Die Ärzte haben es direkt bei der OP gemacht.Ist es nicht fantastisch?"
Der Boden wurde komisch weich unter meinen Stiefeln und ich kriegte keine
Luft mehr in der völlig überhitzten Küche.
Krampfhaft hielt ich die beiden Körbe umklammert als ich wie gelähmt schwer
auf einen blitzartig untergeschobenen Stuhl fiel.
Glücklicherweise ist der Bauer auch noch Sanitäter und bevor ich's richtig
mitbekam ,öffnete er mit der einen Hand geschickt meinen Mund und schüttete
mit der anderen einen Schluck feurigen Obstbranntwein(selbstgebrannt)
hinein.
Es reichte zum Aufstehen und aus der Küche wanken.
Beim Hinausgehen hörte ich noch, wie zu seiner Frau sagte:"Ich weiß auch nicht,
sie ist heuer so zimperlich geworden..."
Freitag, 23. Oktober 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Schad' eigentlich; je mehr in meinem Leben passiert desto weniger
find' ich die Zeit (darüber) zu schreiben.
Ich versuchs trotzdem: Die Tochter hat mich verlassen.Ist selbst bereits
glücklich in Indien angekommen und hat ihren Volontärinnenjob als Lehrerin
in einem Projekt für sehr arme Dorfkinder angetreten.
Ich bin von der supercoolen Mutter zur jammernden Heulsuse mutiert.
Überlegte ob ich eine Website für verlassene Mütter gründen sollte.
Es ist hart, meine liebe Tochter und Gefährtin,die
einfach ALLES weiß und ALLES kann und so voller Liebe und Wärme ist, nun
auf der anderen Seite des Planeten zu wissen!
Sie hat mir noch ein tolles Abschiedsgeschenk gemacht:einen MP3 Player
MIT Einweisung und anspornenden Worten: "ich wäre ziemlich entäuscht,wenn du das nicht in den Griff kriegten würdest"...und ich kriegte es in den Griff!
Eine ganze Nacht lang hab ich schamlos meine Lieblingsschnulzen runtergeladen
und jetzt kann ich sie hören wann und WO immer ich will: auf Zimtsternchens Rücken im Wald, in der Badewanne(vorsichtig) und während der ungeliebten Büroarbeit.
Fremde Menschen inspizieren unser Haus,begutachten es als ihr mögliches
neuen Domizil-bisher warwn noch keine da,die ich mir als Bewohner vorstellen
könnte.
Gestern hat eine nett-verrückt klingende Hundezüchterin angerufen.Sie hat immer so 7-12 Schäferhunde in allen Grössen und sucht dringend was weit ausserhalb.
sollte sie dort einziehen würden sich die Bewohner unten im Dorf sicher bald nach den beiden einsamen Stimmchen unserer Hunde zurücksehnen...
find' ich die Zeit (darüber) zu schreiben.
Ich versuchs trotzdem: Die Tochter hat mich verlassen.Ist selbst bereits
glücklich in Indien angekommen und hat ihren Volontärinnenjob als Lehrerin
in einem Projekt für sehr arme Dorfkinder angetreten.
Ich bin von der supercoolen Mutter zur jammernden Heulsuse mutiert.
Überlegte ob ich eine Website für verlassene Mütter gründen sollte.
Es ist hart, meine liebe Tochter und Gefährtin,die
einfach ALLES weiß und ALLES kann und so voller Liebe und Wärme ist, nun
auf der anderen Seite des Planeten zu wissen!
Sie hat mir noch ein tolles Abschiedsgeschenk gemacht:einen MP3 Player
MIT Einweisung und anspornenden Worten: "ich wäre ziemlich entäuscht,wenn du das nicht in den Griff kriegten würdest"...und ich kriegte es in den Griff!
Eine ganze Nacht lang hab ich schamlos meine Lieblingsschnulzen runtergeladen
und jetzt kann ich sie hören wann und WO immer ich will: auf Zimtsternchens Rücken im Wald, in der Badewanne(vorsichtig) und während der ungeliebten Büroarbeit.
Fremde Menschen inspizieren unser Haus,begutachten es als ihr mögliches
neuen Domizil-bisher warwn noch keine da,die ich mir als Bewohner vorstellen
könnte.
Gestern hat eine nett-verrückt klingende Hundezüchterin angerufen.Sie hat immer so 7-12 Schäferhunde in allen Grössen und sucht dringend was weit ausserhalb.
sollte sie dort einziehen würden sich die Bewohner unten im Dorf sicher bald nach den beiden einsamen Stimmchen unserer Hunde zurücksehnen...
Dienstag, 6. Oktober 2009
ich hab ein bißchen übertrieben...nicht nur bei den Farben.
Das ist ein Bitt-Bildchen für alle die,die mir jetzt erst mal Geld leihen müssen, damit ich nicht zur Bank muss.(meine Familie)
Und meine Nerven beruhigt es auch,abends noch ein bißchen malen.
Es ist ein großartiger Umbruch,alles soll verkauft werden: das Haus im Wald,
das rote Schiff,das kleine Wohnmobil,der Geländewagen und tausenderlei Hausrat und Unrat mehr,den wir in unserem neuen Leben nicht mehr brauchen.
Ich hab den Turbolader eingeschaltet ,selbst mit Zimtsternchen reit' ich fast nur noch Galopp.Wenn ich dann so durch den Wald brezle,und jedesmal einen
neuen wunderbaren Weg entdecke,dann frag ich mich allen Ernstes: wozu braucht ein
Mensch eigentlich Haus und Hof und tausend Sachen,die nur fesseln und beschweren?
Dienstag, 29. September 2009
An besagtem Mittwoch vor drei Wochen verließ ich das Waldviertel mit dem
üblichen Frust: ich wäre gern noch geblieben und hatte- wie jedesmal -
überhaupt keine Zeit zum Verweilen.
Diesmal allerdings teilte der Mann an meiner Seite meine Gedanken und
versprach, am selben Abend noch im Internet nach einem "kleinen alten
Vierseithöfle im Waldviertel" für uns und unsere Tiere zu suchen.
Es tröstete mich ein wenig,obwohl ich mir nicht allzu viel davon versprach:
ich habe inzwischen einen ganzen Stapel Immobilinexposees in meinem Büro
liegen ,von feilgebotenen Bauernhöfen aus meinen verschiedenen Lieblingsgegenden
und ALLE haben einen Haken,entweder viel zu teuer,direkt an einer
Autobahn gelegen oder vom Vorbesitzer noch in problematischer Miteigentümer-
schaft bewohnt.
Ich war also nicht sonderlich aufgeregt,als er Donnerstagmittags in mein
Büro stürmte und behauptete er habe etwas Unglaubliches gefunden.
Ich suchte immer noch nach dem Haken,auch als die Makler eine ganze Menge
Fotos gemailt hatten und das Unglaubliche sich schon direkt vor meinen
Augen auf dem Bildschirm zeigte: ein ururaltes Vierseithöfle mitten im
Waldviertel mit unverdorbener Bausubstanz einem intakten Stall für
Zimtsternchen und einer Weide mit eigenem Teich.Und das alles für einen
absolut erschwinglichen Preis.
Beinah hätte ich vor lauter Suche nach dem "Haken bei der Sache" alles
vermasselt und der feinen Stimme aus dem Telefon kein Gehör geschenkt,die
da sagte:"Wenn Sie es wirklich wollen, müssen Sie verdammt schnell sein."
Wir ließen alles stehen und liegen und fuhren gleich am nächsten Tag
nochmal ins Waldviertel.
Kein Zweifel,wir standen fassungslos mitten in einem Wirklichkeit gewordenen
Traum -und wischten uns die Augen.
Das Leben schien zu sagen:
" Ihr habt eine Veränderung bestellt.Hier ist sie!!!"
Trotzdem ganz schön schwierig hier ohne jegliche normalerweise übliche
und in diesem Fall fatale Bedenkzeit einfach JA zu sagen!
Dann ging alles ganz schnell:der Besitzer wurde aufgesucht und ein Kaufvertrag
beidseitig unterschrieben.
Wohl wissend,dass beim Immobilienkauf ALLES möglich ist,
solang beide Parteien noch nicht beim Notar unterzeichnet haben,wurde um
einen blitzartigen Notartermin ersucht.Das war letzten Montag.
Käufer und Verkäufer schienen gleichermassen von der Geschwindigkeit überrumpelt,selbst die Makler behaupteten,sowas hätten sie noch nie erlebt.
Und für uns hat ein neuer Lebensabschnitt angefangen.
Häutung,Veränderung Loslassen!
Noch etwas schwindlig-geschwächt von den Ereignissen empfange ich bereits die
ersten Kaufinteressenten für unser Haus im Wald.
Im güldenen Licht des Abschieds scheint gerade dieses Haus besonders schön und
zweifelnde Fragen versuchen mich zu verwirren:"Willst du hier wirklich weggehen,willst du das ALLES wirklich aufgeben??EIGENTLICH ist es hier doch sehr schon.
Aber ich hab schon JA gesagt.Letzten Montag.
üblichen Frust: ich wäre gern noch geblieben und hatte- wie jedesmal -
überhaupt keine Zeit zum Verweilen.
Diesmal allerdings teilte der Mann an meiner Seite meine Gedanken und
versprach, am selben Abend noch im Internet nach einem "kleinen alten
Vierseithöfle im Waldviertel" für uns und unsere Tiere zu suchen.
Es tröstete mich ein wenig,obwohl ich mir nicht allzu viel davon versprach:
ich habe inzwischen einen ganzen Stapel Immobilinexposees in meinem Büro
liegen ,von feilgebotenen Bauernhöfen aus meinen verschiedenen Lieblingsgegenden
und ALLE haben einen Haken,entweder viel zu teuer,direkt an einer
Autobahn gelegen oder vom Vorbesitzer noch in problematischer Miteigentümer-
schaft bewohnt.
Ich war also nicht sonderlich aufgeregt,als er Donnerstagmittags in mein
Büro stürmte und behauptete er habe etwas Unglaubliches gefunden.
Ich suchte immer noch nach dem Haken,auch als die Makler eine ganze Menge
Fotos gemailt hatten und das Unglaubliche sich schon direkt vor meinen
Augen auf dem Bildschirm zeigte: ein ururaltes Vierseithöfle mitten im
Waldviertel mit unverdorbener Bausubstanz einem intakten Stall für
Zimtsternchen und einer Weide mit eigenem Teich.Und das alles für einen
absolut erschwinglichen Preis.
Beinah hätte ich vor lauter Suche nach dem "Haken bei der Sache" alles
vermasselt und der feinen Stimme aus dem Telefon kein Gehör geschenkt,die
da sagte:"Wenn Sie es wirklich wollen, müssen Sie verdammt schnell sein."
Wir ließen alles stehen und liegen und fuhren gleich am nächsten Tag
nochmal ins Waldviertel.
Kein Zweifel,wir standen fassungslos mitten in einem Wirklichkeit gewordenen
Traum -und wischten uns die Augen.
Das Leben schien zu sagen:
" Ihr habt eine Veränderung bestellt.Hier ist sie!!!"
Trotzdem ganz schön schwierig hier ohne jegliche normalerweise übliche
und in diesem Fall fatale Bedenkzeit einfach JA zu sagen!
Dann ging alles ganz schnell:der Besitzer wurde aufgesucht und ein Kaufvertrag
beidseitig unterschrieben.
Wohl wissend,dass beim Immobilienkauf ALLES möglich ist,
solang beide Parteien noch nicht beim Notar unterzeichnet haben,wurde um
einen blitzartigen Notartermin ersucht.Das war letzten Montag.
Käufer und Verkäufer schienen gleichermassen von der Geschwindigkeit überrumpelt,selbst die Makler behaupteten,sowas hätten sie noch nie erlebt.
Und für uns hat ein neuer Lebensabschnitt angefangen.
Häutung,Veränderung Loslassen!
Noch etwas schwindlig-geschwächt von den Ereignissen empfange ich bereits die
ersten Kaufinteressenten für unser Haus im Wald.
Im güldenen Licht des Abschieds scheint gerade dieses Haus besonders schön und
zweifelnde Fragen versuchen mich zu verwirren:"Willst du hier wirklich weggehen,willst du das ALLES wirklich aufgeben??EIGENTLICH ist es hier doch sehr schon.
Aber ich hab schon JA gesagt.Letzten Montag.
Donnerstag, 17. September 2009
Seit ich letzten Mittwoch aus dem Waldviertel zurückgekommen bin hat
mein Leben eine andere Wendung genommen.
Scheinbar bin ich aus dieser mystischen Gegend nicht mehr herausgekommen,
wir sind in ein neues unglaubliches märchenhaftes Abenteuer eingestiegen.
Eine Bestellung beim Universum scheint sich zu erfüllen!!!!
Ich komme in der Zwischenzeit kaum an den Rechner finde nicht mal Zeit für mein
handschriftliches Tagebuch(-was EINIGES aussagt).
Ich hoffe nächste Woche mehr berichten zu können.
So long und drückt mir die Daumen dass ES gelingt!!!
mein Leben eine andere Wendung genommen.
Scheinbar bin ich aus dieser mystischen Gegend nicht mehr herausgekommen,
wir sind in ein neues unglaubliches märchenhaftes Abenteuer eingestiegen.
Eine Bestellung beim Universum scheint sich zu erfüllen!!!!
Ich komme in der Zwischenzeit kaum an den Rechner finde nicht mal Zeit für mein
handschriftliches Tagebuch(-was EINIGES aussagt).
Ich hoffe nächste Woche mehr berichten zu können.
So long und drückt mir die Daumen dass ES gelingt!!!
Mittwoch, 2. September 2009
Spätsommerwehmut.
Einmal ist es mir noch gelungen in die Welt der Pferde und an den See abzutauchen und so zu tun als würde der Sommer,der Urlaub, das Paradies für immer dauern.
Ab heute muss ich mich intensiv der Arbeit widmen.
Kundenaktionen,Verkaufswochenenden,Zeitungsannoncen und Prospekte rausschicken...
Seufz!
Ich hab mir vorgenommen auch dieses Leben voll weniger lustvoller Tätigkeiten und Pflichten zu lieben und zu genießen.
Im Urlaub glücklich sein kann wirklich Jede..
Sonntag, 23. August 2009
der Zopf ist ab-fast eine Liebeserklärung
er hatte sich eine Profi-Friseurschere gekauft und verführerisch damit herumgeklappert.
"Komm mach doch,es geht so einfach.." sich dann vor dem Rückspiegel des Autos selbst ans Werk gemacht und ist,als das Resultat nach einigen Stunden Geschnipsel nur noch als" hoffnungslos verschnitten" anzusehen
war,grummelnd zum Friseursalon "Calypso" geradelt...
Als oftmals enttäuschte Friseurskeptikerin hat mich der neue Anblick -Stunden später- dann doch umgehauen:
wie Phoenix aus der Asche, vom Radfahren geschlankt und gebräunt und jetzt mit jugendlicher Strubbelfrisur fühlte ich mich für einen Moment verblüfft zeitversetzt in unsere Jugendjahre.
Er sieht so viel gepflegter, jünger und attraktiver aus-ja geradezu gefährlich attraktiv!
(Schade,so schade,dass ich versprechen musste, keinerlei Fotos von ihm zu veröffentlichen.)
"Komm mach doch,es geht so einfach.." sich dann vor dem Rückspiegel des Autos selbst ans Werk gemacht und ist,als das Resultat nach einigen Stunden Geschnipsel nur noch als" hoffnungslos verschnitten" anzusehen
war,grummelnd zum Friseursalon "Calypso" geradelt...
Als oftmals enttäuschte Friseurskeptikerin hat mich der neue Anblick -Stunden später- dann doch umgehauen:
wie Phoenix aus der Asche, vom Radfahren geschlankt und gebräunt und jetzt mit jugendlicher Strubbelfrisur fühlte ich mich für einen Moment verblüfft zeitversetzt in unsere Jugendjahre.
Er sieht so viel gepflegter, jünger und attraktiver aus-ja geradezu gefährlich attraktiv!
(Schade,so schade,dass ich versprechen musste, keinerlei Fotos von ihm zu veröffentlichen.)
Samstag, 1. August 2009
Eine Woche und einen Tag mußte ich dafür büßen,dass ich die herausgefallene Zahnfüllung einige Monate lang ignoriert hatte.
Letzten Freitag versuchte der Zahnarzt noch den Nerv zu retten.Am Montagmorgen begrüsste er mich mit einem leicht diabolisch-schadenfrohen Blick-obwohl er sonst sehr verständnisvoll mit Zahnarzt-hysterischen Menschen wie mir umgeht.Ich hatte zum ersten mal in meinem Leben erfahren,was das Wort" Zahnschmerzen" bedeutet...jedenfalls übertrug sich die Entzündung der Zahnwurzel auf den Kiefer,auf den Hals und es wurde eine fiebrige Erkrankung draus.
Das hat mir gerade noch gefehlt!!!
Jedenfalls bin ich seit heute wieder fit und hoffe,dass wir Sonntag oder spätestens Montag endlich in den Urlaub an den Bodensee fahren können.Ich brauch ganz dringend mal Abstand zu dem Gscäft hier mit all den Sorgen und Nöten.
Letzten Freitag versuchte der Zahnarzt noch den Nerv zu retten.Am Montagmorgen begrüsste er mich mit einem leicht diabolisch-schadenfrohen Blick-obwohl er sonst sehr verständnisvoll mit Zahnarzt-hysterischen Menschen wie mir umgeht.Ich hatte zum ersten mal in meinem Leben erfahren,was das Wort" Zahnschmerzen" bedeutet...jedenfalls übertrug sich die Entzündung der Zahnwurzel auf den Kiefer,auf den Hals und es wurde eine fiebrige Erkrankung draus.
Das hat mir gerade noch gefehlt!!!
Jedenfalls bin ich seit heute wieder fit und hoffe,dass wir Sonntag oder spätestens Montag endlich in den Urlaub an den Bodensee fahren können.Ich brauch ganz dringend mal Abstand zu dem Gscäft hier mit all den Sorgen und Nöten.
Sonntag, 26. Juli 2009
Freitagabend siegessicher unterwegs unser neues Jägerauto in Empfang zu nehmen.
Erklärungen und Einweisungen geduldig angehört,dann endlich reingehockt und abgedüst.
Zwei km weiter ist eine Tankstelle,da holte ich zwei Dosen Freudenbier.Zur Feier des
Abends.Das Jägerauto wurde wieder gestartet und zeigte ein großes leuchtendes Warnsignal:Motorsteuerung defekt.Werkstatt aufsuchen.???!!!
"was machen wir denn jetzt??!!"...."sofort nochmal zurück in die Werkstatt,vielleicht ist noch wer da!"
Die zwei Dosen Freudenbier waren mir jetzt ein bißchen peinlich.
Eine passte ins Handschufach,die andere sollte kurz unter dem Sitz verschwinden.
Leider war da eine scharfe Ecke:die Dose bekam in der Mitte ein Loch und wurde zur Bierdusche.
Ein paar Schrecksekunden lang konnte dieses Sprühdings den Innenraum mit klebrigem Bier überziehen,dann warf ich es geistesgegenwärtig aus dem Fenster.In einem frischgekauften Auto ist natürlich kein Taschentuch und nix drin-so versuchten wir mit Spucke und einem gebrauchten Taschentuch die Spuren zu verwischen.
Der Werkstattmeister war sehr betreten ob dieser Peinlichkeiten.
Zwar bestimmt nur eine Kleinigkeit,aber leider nicht vor Montag zu machen.
Wir bekamen erstmal einen Fiat Punto zum Heimfahren und ich glaube nun nicht mehr,dass die Chaos-Pechsträhne schon zuende ist..
Erklärungen und Einweisungen geduldig angehört,dann endlich reingehockt und abgedüst.
Zwei km weiter ist eine Tankstelle,da holte ich zwei Dosen Freudenbier.Zur Feier des
Abends.Das Jägerauto wurde wieder gestartet und zeigte ein großes leuchtendes Warnsignal:Motorsteuerung defekt.Werkstatt aufsuchen.???!!!
"was machen wir denn jetzt??!!"...."sofort nochmal zurück in die Werkstatt,vielleicht ist noch wer da!"
Die zwei Dosen Freudenbier waren mir jetzt ein bißchen peinlich.
Eine passte ins Handschufach,die andere sollte kurz unter dem Sitz verschwinden.
Leider war da eine scharfe Ecke:die Dose bekam in der Mitte ein Loch und wurde zur Bierdusche.
Ein paar Schrecksekunden lang konnte dieses Sprühdings den Innenraum mit klebrigem Bier überziehen,dann warf ich es geistesgegenwärtig aus dem Fenster.In einem frischgekauften Auto ist natürlich kein Taschentuch und nix drin-so versuchten wir mit Spucke und einem gebrauchten Taschentuch die Spuren zu verwischen.
Der Werkstattmeister war sehr betreten ob dieser Peinlichkeiten.
Zwar bestimmt nur eine Kleinigkeit,aber leider nicht vor Montag zu machen.
Wir bekamen erstmal einen Fiat Punto zum Heimfahren und ich glaube nun nicht mehr,dass die Chaos-Pechsträhne schon zuende ist..
Mittwoch, 22. Juli 2009
...Wende? Seit Wochen geht hier alles schief,nie so richtig,aber immer ein nerviges bisschen:superzuverlässige Firmen verfrachten meine bestellte Ware in einen, Überseecontainer bestellte Ware kommt kaputt an oder der Mitarbeiter der normalerweise NIE was kaputt,macht schmeißt ein endlich von der Kundschaft abgenommenes Teil runter.Bei reunserem einen Auto geht die Kupplung kaputt beim anderen der Motor (beide sind uralt oder haben aberwitzig viele Kilometer drauf..)
alles wieder zu richten und reparieren aber in der Summe furchtbar nervig...
Jedenfalls kam heut ein besonders schwieriger Kunde in den Hof gefahren.Ein dicker übellauniger Mensch,der uns seit Wochen mit immer neuen Reklamationen und Nichtbezahlen nervt.Im Schlepptau eine dunkle Limousine, in der ein älteres verhutzeltes Ehepaar sass,beide rauchten Cigarillos und bliesen den Rauch synchron aus ihrem jeweiligen Fenster.
Die Szene war so verrückt ,ich dachte ,ich träume.
Ich stemmte mutig die Hände in die Hüften und schritt auf den dicken Nörgler zu:
"Oh je,heut' haben Sie auch noch Verstärkung mitgebracht..das kann ja heiter werden"
Er allerdings schien völlig verwandelt und lachte:"nein nein,wir sind nur ganz zufällig hier durchgefahren...die Reklamationen sind erledigt,morgen haben Sie Ihr Geld!"
...ist dieser verwandelte Nörgler vielleicht ein Bote für die ersehnte Wende,kommt womöglich eine etwas entspanntere Zeit,wo nicht gar so viel schief läuft????
alles wieder zu richten und reparieren aber in der Summe furchtbar nervig...
Jedenfalls kam heut ein besonders schwieriger Kunde in den Hof gefahren.Ein dicker übellauniger Mensch,der uns seit Wochen mit immer neuen Reklamationen und Nichtbezahlen nervt.Im Schlepptau eine dunkle Limousine, in der ein älteres verhutzeltes Ehepaar sass,beide rauchten Cigarillos und bliesen den Rauch synchron aus ihrem jeweiligen Fenster.
Die Szene war so verrückt ,ich dachte ,ich träume.
Ich stemmte mutig die Hände in die Hüften und schritt auf den dicken Nörgler zu:
"Oh je,heut' haben Sie auch noch Verstärkung mitgebracht..das kann ja heiter werden"
Er allerdings schien völlig verwandelt und lachte:"nein nein,wir sind nur ganz zufällig hier durchgefahren...die Reklamationen sind erledigt,morgen haben Sie Ihr Geld!"
...ist dieser verwandelte Nörgler vielleicht ein Bote für die ersehnte Wende,kommt womöglich eine etwas entspanntere Zeit,wo nicht gar so viel schief läuft????
Mittwoch, 15. Juli 2009
Dienstag: "Tour de Ländle" in die Vergangenheit.
Morgens den selbstgemachten Grabstein für meinen Vater auf einen Friedhof gebracht 100 km weg,mit Lkw und Mitarbeiter.
Mittagessen mit Schwester Schwierig in einem stylischen Restaurant(normalerweise nehm ich die Begriffe WELLNESS und STYLE als sichere Fingerzeige,dass ich da nicht hinpasse)aber es sollte ja dem Familienfrieden dienen und war auch sehr ruhig und angenehm, bis das andere Schwesterchen auch noch erschien mit ihren drei Kindern.
Die fingen sofort heftig an zu streiten ,schubsten sich gegenseitig in den Dreck und in den stylischen Brunnen.Natürlich mochten sie ihr Essen nicht und stibitzten das von den Erwachsenen (Ruccola-Salat und Garnelenspieß),dann wollten sie noch nicht mit auf den Friedhof,denn sie waren noch hungrig.
Es war der erste Todestag meines Vaters und die alte Tante hatte uns zu einer kleinen Feier und danach in ein feines Cafe eingeladen.
Ungefragt erfuhr ich den neuesten Familienklatsch:
Meinem eingebildet unverschämten Karl-Lagerfeld-Imitat-Cousin(52) ,der vor zwei Jahren mit Hollywood Pomp eine schöne junge Frau geheiratet hatte, ist eben diese davongelaufen.
Schlaues Ding, kann ich da nur denken und wundere mich dass seine Familie zum x-ten mal mit ihm Trauer trägt,weil es immer die schönen bösen Frauen sind,die ihm den Laufpass geben...
Am Abend traf ich sieben alte Klassenkameradinnen nach zwanzig Jahren in meiner Heimatstadt und wieder in einem stylischen Lokal,wieder Ruccola Salat und Garnelenspieß...
Eine nette warmherzige Begegnung, allerdings mit kleiner Enttäuschung meinerseits, weil mir die alle wesentlich älter vorkamen als ich und eigentlich nur Eine der Anwesenden ein aufregendes Leben führt.
Sie pendelt zwischen Deutschland und St.Petersburg und ist gerade dabei, dort eine deutsche Schule aufzumachen.
Um halb zwei bin ich dann aus dem Zug und in das Taxi gestiegen,das mich durch den strömenden Regen in unser Haus mitten im Urwald gebracht hat.
Der Taxifahrer hat richtig Schiss gekriegt,weil es so abgelegen ist und so steil den Berg hochgeht und überhaupt.
Morgens den selbstgemachten Grabstein für meinen Vater auf einen Friedhof gebracht 100 km weg,mit Lkw und Mitarbeiter.
Mittagessen mit Schwester Schwierig in einem stylischen Restaurant(normalerweise nehm ich die Begriffe WELLNESS und STYLE als sichere Fingerzeige,dass ich da nicht hinpasse)aber es sollte ja dem Familienfrieden dienen und war auch sehr ruhig und angenehm, bis das andere Schwesterchen auch noch erschien mit ihren drei Kindern.
Die fingen sofort heftig an zu streiten ,schubsten sich gegenseitig in den Dreck und in den stylischen Brunnen.Natürlich mochten sie ihr Essen nicht und stibitzten das von den Erwachsenen (Ruccola-Salat und Garnelenspieß),dann wollten sie noch nicht mit auf den Friedhof,denn sie waren noch hungrig.
Es war der erste Todestag meines Vaters und die alte Tante hatte uns zu einer kleinen Feier und danach in ein feines Cafe eingeladen.
Ungefragt erfuhr ich den neuesten Familienklatsch:
Meinem eingebildet unverschämten Karl-Lagerfeld-Imitat-Cousin(52) ,der vor zwei Jahren mit Hollywood Pomp eine schöne junge Frau geheiratet hatte, ist eben diese davongelaufen.
Schlaues Ding, kann ich da nur denken und wundere mich dass seine Familie zum x-ten mal mit ihm Trauer trägt,weil es immer die schönen bösen Frauen sind,die ihm den Laufpass geben...
Am Abend traf ich sieben alte Klassenkameradinnen nach zwanzig Jahren in meiner Heimatstadt und wieder in einem stylischen Lokal,wieder Ruccola Salat und Garnelenspieß...
Eine nette warmherzige Begegnung, allerdings mit kleiner Enttäuschung meinerseits, weil mir die alle wesentlich älter vorkamen als ich und eigentlich nur Eine der Anwesenden ein aufregendes Leben führt.
Sie pendelt zwischen Deutschland und St.Petersburg und ist gerade dabei, dort eine deutsche Schule aufzumachen.
Um halb zwei bin ich dann aus dem Zug und in das Taxi gestiegen,das mich durch den strömenden Regen in unser Haus mitten im Urwald gebracht hat.
Der Taxifahrer hat richtig Schiss gekriegt,weil es so abgelegen ist und so steil den Berg hochgeht und überhaupt.
Montag, 13. Juli 2009
voll verregnetes KurzWochenende am See.
Im Schiff übernachten ist mindestens so spannend wie wild zelten!
Der Sturm ließ mich in meiner Koje herumrollen bis mir speiübel würde.
Ich träumte, das Schiff hätte sich losgerissen und wäre weit auf den schwarzen See hinausgetrieben,aber als ich wach wurde, war da immer noch der klatschende Regen und das rythmische Ächzen und Seufzen wenn sich die Leinen mit dem Wellengang spannten und wieder locker ließen.
Der Werfthafen ist vorerst unser Wochenend- und Ferienziel.
Kein Vergleich zu dem gepflegten und versnobten Yachthafen,der uns vorher kurz berherbergte!
Ein Leben,Werkeln Schaffen und Lärmen ist das hier!
Ich mag die alten Industriegebäude und die die seemännische Abenteuerluft,die sie ausströmen.
Samstag, 11. Juli 2009
Ein schrecklicher Samstagvormittag im Leben eines Igels
Schon im Morgengrauen hatte Bär im Maul einen großen Igel aus dem Garten gebracht.
Nachdem ich lautstark zeterte,ließ sie ihn vor meine Füsse rollen-er war unverletzt.
Ich brachte ihn ins hohe Gras,direkt neben dem Haus.
Sprachlos vor Entsetzen hörte ich wenige Stunden später,dass Paul den Balkenmäher angeworfen hatte um genau dieses Wiesenstückchen zuerst zu mähen.
Ich rannte ums Hauseck um ihn zu warnen doch es schien schon zu spät.
Er hatte den Mäher schon wieder ausgeschaltet und stammelte schockiert :"Oh je, ich glaub da war ein Igel..."
Ich nahm allen Mut zusammen und hob den Igel,der sich ganz tief in eine Mulde am Boden gedrückt hatte, hoch.
Ihm fehlte genau eine Reihe Stacheln und sonst wirklich nichts!!
Weil Paul unbedingt fertig mähen wollte, kam der Igel zur Sicherheit für diese Zeit in eine Obstkiste.
Da kann er rausgucken und sonst kann ihm nichts passieren....dachte ich.
Aber da schrie Paul schon wieder:"Komm schnell er hat seinen Kopf in die Holzkiste geklemmt!!!" und tatsächlich,der kleine Igelkopf war aufs doppelte Volumen angeschwollen,er brachte ihn nicht mehr zurück,Schaum trat ihm aus Maul und Nase,die Augen quollen aus ihren Höhlen.
Ich war bereit das schöne Obstkistchen zu opfern und hatte die Säge schon in der Hand,da gelang es mir doch, den Kopf des Igels so hin und herzudrehen,dass er irgendwie wieder frei kam.
Ich wollte diesen AbenteuerIgel eigentlich heut' nachmittag unseren Stadtkindern aus Berlin zeigen und setzte ihn in eine große Kunststoffwanne.
Die hat er aber mit einer befreienden Bewegung umgeworfen und ward nicht mehr gesehen....
Nachdem ich lautstark zeterte,ließ sie ihn vor meine Füsse rollen-er war unverletzt.
Ich brachte ihn ins hohe Gras,direkt neben dem Haus.
Sprachlos vor Entsetzen hörte ich wenige Stunden später,dass Paul den Balkenmäher angeworfen hatte um genau dieses Wiesenstückchen zuerst zu mähen.
Ich rannte ums Hauseck um ihn zu warnen doch es schien schon zu spät.
Er hatte den Mäher schon wieder ausgeschaltet und stammelte schockiert :"Oh je, ich glaub da war ein Igel..."
Ich nahm allen Mut zusammen und hob den Igel,der sich ganz tief in eine Mulde am Boden gedrückt hatte, hoch.
Ihm fehlte genau eine Reihe Stacheln und sonst wirklich nichts!!
Weil Paul unbedingt fertig mähen wollte, kam der Igel zur Sicherheit für diese Zeit in eine Obstkiste.
Da kann er rausgucken und sonst kann ihm nichts passieren....dachte ich.
Aber da schrie Paul schon wieder:"Komm schnell er hat seinen Kopf in die Holzkiste geklemmt!!!" und tatsächlich,der kleine Igelkopf war aufs doppelte Volumen angeschwollen,er brachte ihn nicht mehr zurück,Schaum trat ihm aus Maul und Nase,die Augen quollen aus ihren Höhlen.
Ich war bereit das schöne Obstkistchen zu opfern und hatte die Säge schon in der Hand,da gelang es mir doch, den Kopf des Igels so hin und herzudrehen,dass er irgendwie wieder frei kam.
Ich wollte diesen AbenteuerIgel eigentlich heut' nachmittag unseren Stadtkindern aus Berlin zeigen und setzte ihn in eine große Kunststoffwanne.
Die hat er aber mit einer befreienden Bewegung umgeworfen und ward nicht mehr gesehen....
Donnerstag, 9. Juli 2009
Nachts-schlaflos-ruf ich die Tochter in Indien an (unglaublich wie das geht:Sondernummer-Indien Vorwahl-dann bin ich für 3,5ct/Min glasklar verbunden)
Sie ist im Zug von Kerala zurück nach Chennai(Madras)-und lacht die ganze Zeit, weil alles so verrückt und toll ist.
"Wir haben "Liegewagen" gebucht,das sind aber nur so etwas größere Gepäcknetze oben in den den vollgestopften Abteils.
Unter uns sitzen mehrere Familien mit Gepäck und Kind und Kegel.
Es ist bollenheiß und ein Gestank wie ein Nest voller Igel!
Im Halbdunkel schimmern nur ihre Augen,ein Murren und Gurren ist das(ich hör es am Telefon),die essen singen und schlafen,die Kinder haben einfache Musikinstrumente und Rasseln dabei!"
Ich bin nicht unzufrieden mit meinem Leben hier, zwischen Sommerstürmen und Regengüssen, aber manchmal krieg ich soone Sehnsucht nach dem anderswo...
Sie ist im Zug von Kerala zurück nach Chennai(Madras)-und lacht die ganze Zeit, weil alles so verrückt und toll ist.
"Wir haben "Liegewagen" gebucht,das sind aber nur so etwas größere Gepäcknetze oben in den den vollgestopften Abteils.
Unter uns sitzen mehrere Familien mit Gepäck und Kind und Kegel.
Es ist bollenheiß und ein Gestank wie ein Nest voller Igel!
Im Halbdunkel schimmern nur ihre Augen,ein Murren und Gurren ist das(ich hör es am Telefon),die essen singen und schlafen,die Kinder haben einfache Musikinstrumente und Rasseln dabei!"
Ich bin nicht unzufrieden mit meinem Leben hier, zwischen Sommerstürmen und Regengüssen, aber manchmal krieg ich soone Sehnsucht nach dem anderswo...
Montag, 6. Juli 2009
seit heute wieder ONLINE-der Blitz hatte den Rooter kaputtgemacht,die Zugangsdaten mussten PER POST von der Telekom übersandt werden und dann war da noch das spezielle Geheimnis in welcher Reihenfolge diese Daten eingegeben werden mussten und dass da irgendwo noch das # -Zeichen dazwischen musste....
Ohne die Hartnäckigkeit und Geduld von meinem lieben Mann,der da tatsächlich fünfmal bei dieser computergesteuerten Annahmestelle angerufen hat,wieder und wieder seine Daten wiederholt hat,sich aus der Leitung werfen und weiterleiten lassen hat("...wenn Sie eine Störung haben drücken Sie bitte die eins oder sagen Sie FUNKSTÖRUNG...")wäre ich auch heute noch nicht online,ich weiß von ein paar Leuten hier im Dorf,die den Schaden noch nicht repariert bekommen haben.
Jetzt versuche ichzuerst meine geschäftlichen Online-Anfragen zu beantworten und dann komm ich euch besuchen,in euren Blogs.
Ohne die Hartnäckigkeit und Geduld von meinem lieben Mann,der da tatsächlich fünfmal bei dieser computergesteuerten Annahmestelle angerufen hat,wieder und wieder seine Daten wiederholt hat,sich aus der Leitung werfen und weiterleiten lassen hat("...wenn Sie eine Störung haben drücken Sie bitte die eins oder sagen Sie FUNKSTÖRUNG...")wäre ich auch heute noch nicht online,ich weiß von ein paar Leuten hier im Dorf,die den Schaden noch nicht repariert bekommen haben.
Jetzt versuche ichzuerst meine geschäftlichen Online-Anfragen zu beantworten und dann komm ich euch besuchen,in euren Blogs.
Sonntag, 28. Juni 2009
Dienstag, 23. Juni 2009
Die Chefin von Partnervermittlung auf höchstem Niveau stellte meiner Schester unaufgefordert einen "Latte" hin,dann schenkte sie ihr einen sehr langen,sehr liebevollen Blick."Doch ,sagte sie freundlich "Sie sind vermittelbar,gar keine Frage.Sie haben sich wirklich sehr bescheiden beschrieben.
In Wirklichkeit sind Sie doch sehr apart!"
"Bei meinen Kandidaten kann es schon mal vorkommen,dass Ihnen eine Einladung und ein Flugticket übers Wochenende nach Texas ins Haus flattern....mögen Sie denn Pferde?
Und wann sind Sie denn überhaupt das letzte mal verwöhnt worden?"
..als Schwesterchen nicht antwortete, verzog sie in schmerzlicher Ahnung das Gesicht.
"Ich weiß schon..."sagte Nilla beschämt, während sie den Latte trank "es ist nur...
ich meine,die dreitausend Euro Vermittlungsgebühr...das ist jetzt echt ziemlich viel Geld für mich..."
"Nun ja,aber ich möchte für meine Kandidaten auch eine gewisse Auswahl treffen...Sie verstehen..?Und..."sie schaute verheißungsvoll in die Ferne"...diese kleine Gebührwird Ihnen der Glückliche für den Sie das investiert haben, vielleicht schon beim allerersten Treffen zurückerstatten,glauben Sie mir,er wird das sogar sehr gerne tun..."
Wieder zu Hause setzte Nilla sich ernüchtert an den Rechner und schrieb eine Kündigungsmail:"Ich möchte von meinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen...."
Nun trug es sich allerdings zu,dass eine andere Mitarbeiterin von "Partnervermittlung auf höchstem Niveau" scheinbar gar nichts von der Kündigung wußte und für meine Schwester tatsächlich einen sehr interessanten Kadidaten ausfindig gemacht hatte.
Sie meinte das mit dem Kündigungsschreiben mache gar nichts,sie soll nur eben bestätigen,dass sie den Mr.X aus Texas tatsächlich kennenlernen möchte....
sowas passiert mitten unter uns,an einem regnerischen Dienstag im Juni!!!
In Wirklichkeit sind Sie doch sehr apart!"
"Bei meinen Kandidaten kann es schon mal vorkommen,dass Ihnen eine Einladung und ein Flugticket übers Wochenende nach Texas ins Haus flattern....mögen Sie denn Pferde?
Und wann sind Sie denn überhaupt das letzte mal verwöhnt worden?"
..als Schwesterchen nicht antwortete, verzog sie in schmerzlicher Ahnung das Gesicht.
"Ich weiß schon..."sagte Nilla beschämt, während sie den Latte trank "es ist nur...
ich meine,die dreitausend Euro Vermittlungsgebühr...das ist jetzt echt ziemlich viel Geld für mich..."
"Nun ja,aber ich möchte für meine Kandidaten auch eine gewisse Auswahl treffen...Sie verstehen..?Und..."sie schaute verheißungsvoll in die Ferne"...diese kleine Gebührwird Ihnen der Glückliche für den Sie das investiert haben, vielleicht schon beim allerersten Treffen zurückerstatten,glauben Sie mir,er wird das sogar sehr gerne tun..."
Wieder zu Hause setzte Nilla sich ernüchtert an den Rechner und schrieb eine Kündigungsmail:"Ich möchte von meinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen...."
Nun trug es sich allerdings zu,dass eine andere Mitarbeiterin von "Partnervermittlung auf höchstem Niveau" scheinbar gar nichts von der Kündigung wußte und für meine Schwester tatsächlich einen sehr interessanten Kadidaten ausfindig gemacht hatte.
Sie meinte das mit dem Kündigungsschreiben mache gar nichts,sie soll nur eben bestätigen,dass sie den Mr.X aus Texas tatsächlich kennenlernen möchte....
sowas passiert mitten unter uns,an einem regnerischen Dienstag im Juni!!!
Sonntag, 21. Juni 2009

Hab meine Schiffchen aufs Trockene gebracht- willkommen in Absurdistan!!
Immer wieder bannen mich die bizarren Fotos von den gestrandeten Kähnen am ausgetrockneten Aralsee in Russland .(der Sohn hatte sie für ein Referat auf den Rechner geladen)
Die Bilder erinnern mich an unsere Schiffe- momentan zwei-die entweder noch nicht fertig gestrichen sind oder keinen Wasserliegeplatz bekommen und so-zweckentfremdet
und bizarr auf dem Trockenen liegen.
Sie erinnern mich an meine Lebenssituation voll bizarrer Möglichkeiten,die an den
Unwegsamkeiten des Lebens vertrocknen.
Nachts liege ich wach und grüble:soll ich das Haus behalten wegen der netten Veranda ,weil die Kinder von irgendwo in der Welt für geschätzte zwei Wochen pro Jahr in den heimatlichen Hafen kommen möchten, um hier in dieser Küche mit dem Papa zu kochen oder mit dem Hund auf ihren Lieblingsberg zu laufen? Weil ich doch hoffe, irgendwann hier mit Kindern oder Enkelkindern oder überhaupt einen Platz und ZEIT für diesem Traum zu haben:
mit Hunden,Katzen, Schafen,Kühen, Hühnern ,Pferden und Ponies.........
Aber auf diese vage Vermutung hin ein definitiv zu großes Haus jahr(zehnte)lang zu erhalten? Würde ich das Haus verkaufen, wäre ich endlich wieder schuldenfrei.
Könnte viel reisen und bräuchte nicht mehr viel zu arbeiten.
Allerdings gibt es noch das hier-Leben außerhalb der Freizeit-da das Geschäft ja weiter erhalten bleiben muss(weil wir von irgendwas leben und die Kinder bis zum Ende ihrer Ausbildung unterstützen müssen....)
Wo ist dann die Küche zum Kochen und das Schlafzimmer mit Ostfenster?
Soll ich mich im Geschäftsgebäude etwa wieder auf ein staubiges Besenkammerleben wie vor der Hausrenovierung einstellen?
Das will ich KEINESFALLS .!
Im Sommer könnte ich hier auch in einem Zelt leben,aber sollte ich im Winter dieses Geschäft hier weiter betreiben,dann brauche ich dazu eine Wohnung mit:
Küche und Schlafzimmer und Gastzimmer(-für Kinderbesuche) alles voll heizbar
und ein Bad mit einer Wanne,die sich jederzeit mit heißem Wasser füllen lässt!
Freitag, 19. Juni 2009
Ich lebe zwei verschiedene Leben nebeneinander oder besser hintereinander-abwechselnd.
Das eine ist sonnig einfach und findet in der Freizeit am paradiesischen Bodensee in einem winzigen Wohnmobil statt.
Darüber gibt es nicht viel zu schreiben oder zu erzählen,es sind immer die gleichen wonnigen Bilder, in die ich da eintauche.
Das andere,das normale Leben ist zäh,stressig, von unsinnig übertriebenem Aufwand,voll unerwarteter Ansprüche und unerfüllbarer Anforderungen.
Warum unterhalte ich ein riesiges Haus im Wald,wenn ich nur wenige Stunden der Nacht schlafend darin verbringe?Was soll ich mit einem großen Garten,wenn ich nicht die Zeit finde, ihn zu mähen,was mit einer Pferdeweide wenn dort keine Pferde mehr grasen?
Könnt ihr euch vorstellen wie verwachsen und verunkrautet das alles aussieht?
Und meine KundInnen sind sowas von anspruchsvoll,ungeduldig und nervig!
Ich hab das noch nie so extrem erlebt.
Eine Firma aus Dänemark hat uns unerwartet einen riesigen Haufen Arbeit "auf den Hof geschmissen" und bei den täglichen Wirtschaftsnachrichten komme ich mir fast unanständig vor,wenn ich nicht frohlocke sondern darüber stöhne.
Ehrlich gesagt ich tät nix lieber als auch an diesem Wochenende wieder zu verschwinden,aber es sieht schlecht aus:der Mitarbeiter hat ein endlich fertig gestelltes Werkstück kaputt gemacht(-ich glaube die Kundin wird völlig ausrasten)und Zimtsternchen ist krank.Ich weiß noch nicht was es ist,vermutlich wird der Tierarzt
heut noch kommen müssen.
Montag, 15. Juni 2009
Freitag, 29. Mai 2009
Gestern haben wir dieses gelbe Sportboot ersteigert und auf dem Anhänger quer durch Deutschland nach Hause gezogen.EBAY sei DANK! Was wären wir ohne Ebay????
Seit es Ebay gibt, hat sich für uns eine nicht versiegende Quelle abstruser Gegenstände und damit verbundener Abenteuer aufgetan!
Wo findest du einen Zirkuswagen zum drin Wohnen,wie kommst du an ein zwanzig Meter Holzschiff in Griechenland,wie an einen Traumgeländewagen in Italien(mit kaputtem Motor) und woher soll ich die unzähligen quietschbunten T-shirts von Custo -normalerweise unbezahlbar-bekommen,wenn nicht gebraucht von EBAY?
Montag, 25. Mai 2009
Unglaublich,was Eine an einem "kurzen" Wochenende ab Samstag nachmittag erleben kann!
Zuerst hat die großartige Jägerin Minki daheim noch einen Siebenschläfer in der Küche gefangen,der groß wie ein Igel war.
Er kam gerade aus dem Vorratsschrank wo er sich an den Haferflocken gelabt hatte,als sie ihn schnappte.
Dann sind wir doch noch an den See gefahren.
Ich war sehr neidisch auf diese beiden Wasserreiter und habe Zimtsternchen, dem Wasserscheuen ein Foto ausgedruckt,damit er mal sieht wie viel Spass das machen kann,bei der Hitze!
Die brütende Tauchente musste ziemlich schwitzen auf ihrem schwimmenden Nest.
Im Wasser war's ganz wunderbar.
Freitag, 22. Mai 2009
Den Feiertag verbrachte ich mit diesen entzückenden indischen Geschäftsfreunden auf einer Fachmesse.Es sind so wundervolle und liebe Menschen! Meine Tochter wird ab Sommer einige Monate nach Indien zu dieser Familie gehen und auch in deren Betrieb arbeiten.
Ich bin jetzt sehr froh,dass sie so freundlich aufgenommen wurde!
Die jungen Inderinnen haben gleich mit ihr besprochen,dass sie als allererstes nach ihrer Ankunft in Chennai(Madras) mit ihr einkaufen gehen um sie wie eine richtige Inderin mit Sari,glitzernden Schläppchen und Punkt auf der Stirn auszustatten- und die Tochter war begeistert.
Mädels halt-scheinbar überall auf der Welt gleich gut drauf!
Ich bin grad ziemlich freizeitsüchtig und hatte eigentlich vor,dieses Wochenende SCHON WIEDER an den BodenSee zu fahren.
Nun wird es aber nichts,ich muss hier bleiben und arbeiten,was mir schon ein bißchen auf den Geist geht-allerdings haben sich mehrere Kundschaften angekündigt,mein Einsatz lohnt sich auf jeden Fall.
Wenn ich die Fotos der letzten Tage anschaue bleibt der Eindruck,dass mein Leben interessant ist und bunt-auch wenn ich nicht frei habe!
Montag, 18. Mai 2009
Eigentlich bin ich der Meinung,dass Leute,die keine Freude an handwerklichen Lack-und Polier- und sonstigen Bootsarbeiten haben, sich nicht unbedingt ein eigenes Schiff anschaffen sollten.Trotzdem hab ich wiedermal, zum x-ten mal Handlanger in Sachen Bootsarbeit gespielt,geschrubbt,gewachst und poliert, alles bei bester Laune als gäbs nichts Netteres zu tun bei diesem herrlichem Segel -,Bade- und Faulenzwetter.
Leider nützte all dies nichts,der notorisch unzufriedene Mann an meiner Seite hatte an ALLEM was auszusetzen und zuletzt sogar am sonnigen Wetter.
Ich tröstete mich am tiefen Blau des Sees und dem seltenen Farbenspiel der bunten Masten,die sich im Hafenbecken spiegelten.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Neulich hörte ich, mein Blog würde mein Leben so idealisierend darstellen.
Für mich ist das auch ein wenig Sinn der Sache geworden: ich habe dadurch gelernt, in schöneren Bildern wahrzunehmen.
Der Blog ist auch ein bißchen Lebensbühne und Magie.
Ich beeinflusse mit der Art und Weise wie ich darstelle, auch das was ich empfinde.
Für mich funktioniert das auch so herum.
Ich entdeckte,dass es mich selbst fröhlich macht, (mich) als fröhliche Knetfigur darzustellen.
Und die Energie springt über,wenn ich mich im Blog ausgelassener und farbiger darstelle, als ich es vielleicht in Wirklichkeit bin.
Nicht dass im Blog kein Platz für Wut,Schmerz ,Finsternis oder einfach Probleme sein sollte.
Mir tut es einfach besser auf die sonnigen Erlebnisse zu schauen.
Für mich ist das auch ein wenig Sinn der Sache geworden: ich habe dadurch gelernt, in schöneren Bildern wahrzunehmen.
Der Blog ist auch ein bißchen Lebensbühne und Magie.
Ich beeinflusse mit der Art und Weise wie ich darstelle, auch das was ich empfinde.
Für mich funktioniert das auch so herum.
Ich entdeckte,dass es mich selbst fröhlich macht, (mich) als fröhliche Knetfigur darzustellen.
Und die Energie springt über,wenn ich mich im Blog ausgelassener und farbiger darstelle, als ich es vielleicht in Wirklichkeit bin.
Nicht dass im Blog kein Platz für Wut,Schmerz ,Finsternis oder einfach Probleme sein sollte.
Mir tut es einfach besser auf die sonnigen Erlebnisse zu schauen.
Dienstag, 12. Mai 2009
Noch ein Wochenende mit unseren Hippiefreunden (die nennen sich selbst so)....
in jüngster Zeit ist die Flower-Power der beiden in die Jahre, ins Welken gekommen.
Rudis Körper reagiert mit Drehschwindelattaken auf die ungeliebten Gelegenheitsarbeiten, die er seit Jahren ausführen muss,um den bescheidenen Familienunterhalt zu erwirtschaften.
Er sehnt sich die alten Zeiten wieder herbei, als Trudi am laufenden Meter kleine Aquarellbilder malte,die er vorort mit mitgeführtem Werkzeug und Zubehör professionell einrahmte.
Diese entzückenden kleinen Landschaftsbilder mit Motiven von ihren Reisen wurden dann aus einem Strassenstand heraus IRGENDWO in Irland,Griechenland oder Südfrankreich an kunstbegeisterte Touristen verkauft.
Die Einnahmen von so einem Markt haben immer monatelanges Herumtingeln ermöglicht.
Doch Trudi malt nicht mehr.
Sie erschöpfte sich darin, ihre dreizehnjährige Tochter zu bemuttern und zu bekochen.
Als abschreckendes Beispiel dienen ihr einige Freundinnen,die versucht haben, die Doppelbelastung Geld verdienen und Kinder aufziehen zu vereinen und angeblich darüber krank geworden sind.
Sie hat so einen Horror vor zuviel Aktivität,dass sie sich auf einer Baustelle mittendrin in die Sonne legt,malerisch anzusehen, mit ihren bunten Kleidern und ihrem dermaßen voluminösen Leib.
So drapiert,dass die anderen um sie herum gehen und arbeiten müssen.
Das hat schon was demonstrativ Provozierendes,die Art,wie sie sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen lässt!
Die TRudis,wie sie liebevoll genannt werden,spüren die bevorstehenden Veränderungen in ihrem Leben, ohne dass sie wissen wohin es geht.
Und genau an dieser Stelle begegnen wir uns,daher ist unser Kontakt auch so intensiv und spannend: vor einer VerWandlung,einer Reise mit unbekanntem Ziel.

in jüngster Zeit ist die Flower-Power der beiden in die Jahre, ins Welken gekommen.
Rudis Körper reagiert mit Drehschwindelattaken auf die ungeliebten Gelegenheitsarbeiten, die er seit Jahren ausführen muss,um den bescheidenen Familienunterhalt zu erwirtschaften.
Er sehnt sich die alten Zeiten wieder herbei, als Trudi am laufenden Meter kleine Aquarellbilder malte,die er vorort mit mitgeführtem Werkzeug und Zubehör professionell einrahmte.
Diese entzückenden kleinen Landschaftsbilder mit Motiven von ihren Reisen wurden dann aus einem Strassenstand heraus IRGENDWO in Irland,Griechenland oder Südfrankreich an kunstbegeisterte Touristen verkauft.
Die Einnahmen von so einem Markt haben immer monatelanges Herumtingeln ermöglicht.
Doch Trudi malt nicht mehr.
Sie erschöpfte sich darin, ihre dreizehnjährige Tochter zu bemuttern und zu bekochen.
Als abschreckendes Beispiel dienen ihr einige Freundinnen,die versucht haben, die Doppelbelastung Geld verdienen und Kinder aufziehen zu vereinen und angeblich darüber krank geworden sind.
Sie hat so einen Horror vor zuviel Aktivität,dass sie sich auf einer Baustelle mittendrin in die Sonne legt,malerisch anzusehen, mit ihren bunten Kleidern und ihrem dermaßen voluminösen Leib.
So drapiert,dass die anderen um sie herum gehen und arbeiten müssen.
Das hat schon was demonstrativ Provozierendes,die Art,wie sie sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen lässt!
Die TRudis,wie sie liebevoll genannt werden,spüren die bevorstehenden Veränderungen in ihrem Leben, ohne dass sie wissen wohin es geht.
Und genau an dieser Stelle begegnen wir uns,daher ist unser Kontakt auch so intensiv und spannend: vor einer VerWandlung,einer Reise mit unbekanntem Ziel.
Montag, 4. Mai 2009
Cowgirls am Sonntag.
Meine Freundin und Nachbarin hatte ein kleines "Westernturnierle"
veranstaltet.
Meine absolute Favoritin und shooting star :die zehnjährige Tochter meiner Schwester.
Absolut faszinierend,wie dieses kleine spindeldünne Cowgirl das wunderschöne Pferd in rasantem Tempo durch den Parcours flitzen ließ!
Sonntag, 3. Mai 2009
Zeit wieder aufzutauchen.
Mein Kommentar im Blog meines Sohnes hatte seine Leser ungewollt auf mein Profil geführt-ich machte meinen Text eine Weile lang unsichtbar um ungebetene Leser "hinauszulangweilen".
In der Zwischenzeit ließ ich mein Knie operieren (der Meniskus war voll kaputt und Fetzen davon schlüpften bei allen möglichen Bewegungen ins Gelenk -verursachten Schmerzen und tagelang geschwollenes Gelenk)
Hätte ich gewußt wie easy und effektvoll so eine Op sein kann hätte ich es schon früher gemacht.
Wieder mal erfuhr ich eine Art Wunderheilung und flitzte am Tag nach der OP schon schmerzlos und ohne Krücken durchs Haus.
Mein Kommentar im Blog meines Sohnes hatte seine Leser ungewollt auf mein Profil geführt-ich machte meinen Text eine Weile lang unsichtbar um ungebetene Leser "hinauszulangweilen".
In der Zwischenzeit ließ ich mein Knie operieren (der Meniskus war voll kaputt und Fetzen davon schlüpften bei allen möglichen Bewegungen ins Gelenk -verursachten Schmerzen und tagelang geschwollenes Gelenk)
Hätte ich gewußt wie easy und effektvoll so eine Op sein kann hätte ich es schon früher gemacht.
Wieder mal erfuhr ich eine Art Wunderheilung und flitzte am Tag nach der OP schon schmerzlos und ohne Krücken durchs Haus.
Dienstag, 21. April 2009
Ich hab noch ein paar Tage im Frühling am See verbracht.
Unsere "dicken Hippiefreunde" Rudi und Trudi waren samt Tochter und Freakbus auch dabei.
Trudi lag den ganzen Tag in tausend geblümte Decken gehüllt im Wohnmobil und hat in Trance in die blühenden Bäume gestarrt.Wie ein Baby ,wie eine Kranke,Uralte ,Verrückte,Schamanin lag sie völlig selbstvergessen da und scherte sich nicht die Bohne um das, was um sie herum vorging.Sie erinnerte mich irgendwie an die ersten Bilder der Parteiversammlungen der Grünen,als ich erwachsene Menschen in bunten formlosen Pullovern wie Pantoffeltierchen auf dem Boden herumtreiben sah.
Ich bin sicher,Trudi lebt mein anderes,gegensätzliches ICH :ein von mir unverwirklichtes Leben als Übermutter,die jedes ihrer Kinder fünfeinhalb Jahre lang an ihrem enormen Busen stillte und heute noch MILCH als Lebenselixier täglich literweise konsumiert.Sie ist zeitlos,mit Kinderaugen,einem Gesicht ganz ohne Sorgenfalten -dabei so herzlich und lieb -macht mich innehalten und staunen,dass es sowas gibt.
(mich,die ich den ganzen Tag herumflitze und bei der eigentlich nichts schnell genug gehen kann,ich staune über die Frau,der alles immer noch zu schnell geht)
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