Seit ich von der Krankheit meiner Lieben weiss,lebe ich in zwei
Realitäten:
Die eine will es nicht wahrhaben.
Sie sieht die fröhliche scheinbar gesunde Frau und malt und
agiert und kreiert und entflieht auf Ausritte und Yogasessions und
Ballettaufführungen und und und....
als könnte sie der anderen damit entkommen
als könnte sie dem Tod damit entkommen
Die andere weiss Bescheid.
Ein dunkler Schatten hat sich über alles gelegt.
Noch schwach.
Aber voller Ahnung.
wie viel Zeit haben wir noch?
Dienstag, 22. Mai 2018
Montag, 14. Mai 2018
ungefähr fünf Wochen im Paradies der Sorglosigkeit
waren das:
der Abenteuerer (mein Exmann mit dem ich noch
immer freundschaftlich verbunden bin) hat eine schwere Herz-Op
gut überstanden, alle meine Lieben gesund und fröhlich, mein
Geschäft läuft super,ich fühle mich sicher und glücklich in meiner
Rolle als Wirtin, auch nach längerer Zeit wieder sicher im Sattel,
habe alles so gut im Griff,dass es fast täglich einen schönen Ausritt
mit Pferd und Hund in die blühenden Wiesen reicht und so weiter
auf allen Ebenen Glück ...
Mit einem Wort: das Leben ist HEITER.
...WAR heiter, bis gestern abend,als ich von der fatalen Diagnose
einer lieben Verwandten hörte.
Einer,mit der ich schon durch dick und dünn gegangen bin,mit der
ich so richtig was zusammen erlebt habe, Abenteuer, Sorgen,Kinder
kriegen und großziehen, schlimme und schöne Geschichten.
Das verbindet.
Und sie war immer so eine Liebe.Wie oft hat sie mich bei sich
aufgenommen,wenn ich vor meinem Ehemann geflüchtet bin.
Ihre Krankheit kommt für mich aus heiterem Himmel
und reißt mir den Boden unter den Füßen weg.
Erst vor zwei Wochen habe ich mich darüber gefreut,dass sie so
gesund und glücklich aussieht,so ausgeglichen.
Ich habe einfach absolut gar nichts gemerkt.
waren das:
der Abenteuerer (mein Exmann mit dem ich noch
immer freundschaftlich verbunden bin) hat eine schwere Herz-Op
gut überstanden, alle meine Lieben gesund und fröhlich, mein
Geschäft läuft super,ich fühle mich sicher und glücklich in meiner
Rolle als Wirtin, auch nach längerer Zeit wieder sicher im Sattel,
habe alles so gut im Griff,dass es fast täglich einen schönen Ausritt
mit Pferd und Hund in die blühenden Wiesen reicht und so weiter
auf allen Ebenen Glück ...
Mit einem Wort: das Leben ist HEITER.
...WAR heiter, bis gestern abend,als ich von der fatalen Diagnose
einer lieben Verwandten hörte.
Einer,mit der ich schon durch dick und dünn gegangen bin,mit der
ich so richtig was zusammen erlebt habe, Abenteuer, Sorgen,Kinder
kriegen und großziehen, schlimme und schöne Geschichten.
Das verbindet.
Und sie war immer so eine Liebe.Wie oft hat sie mich bei sich
aufgenommen,wenn ich vor meinem Ehemann geflüchtet bin.
Ihre Krankheit kommt für mich aus heiterem Himmel
und reißt mir den Boden unter den Füßen weg.
Erst vor zwei Wochen habe ich mich darüber gefreut,dass sie so
gesund und glücklich aussieht,so ausgeglichen.
Ich habe einfach absolut gar nichts gemerkt.
Dienstag, 8. Mai 2018
In meinem neuen Leben mache ich wieder jeden Tag einen Handstand.
Das habe ich jahrelang nicht getan ,weil mir eine Yogalehrerin davon
abgeraten hat.Inzwischen kann ich selbst herausfinden,was gut
für mich ist.
Ich habe eine Sprossenwand montieren lassen und an diese Wand
gestützt stehe ich jeden Tag ungefähr maximal 30 Sekunden auf den
Händen.
Ich brauche immer 2-3 Anläufe bis ich "stehe" und es sieht sicher nicht
besonders cool aus, eher so wie die obige Zeichnung ,aber das gross-
artige Glücksgefühl hat mich süchtig gemacht.
Ich vermute mal,ähnlich wie unter der eiskalten Dusche schüttet mein
Körper Endorphine aus,wenn ich im Handstand stehe.
Das empfinden nicht viele Menschen so wie ich und deshalb erzähle
ich es normalerweise nicht.
Ich habe ähnlich wie bei der "Heldenstellung " im Yoga das Gefühl,
dass mich eine starke Energie durchflutet wenn alles umgedreht ist
und gleichzeitig habe ich auch für ein paar Sekunden einen anderen
Blickwinkel,manche Idee und mancher Gedankenblitz ist mir im
"ANDERSRUM" gekommen.
Das habe ich jahrelang nicht getan ,weil mir eine Yogalehrerin davon
abgeraten hat.Inzwischen kann ich selbst herausfinden,was gut
für mich ist.
Ich habe eine Sprossenwand montieren lassen und an diese Wand
gestützt stehe ich jeden Tag ungefähr maximal 30 Sekunden auf den
Händen.
Ich brauche immer 2-3 Anläufe bis ich "stehe" und es sieht sicher nicht
besonders cool aus, eher so wie die obige Zeichnung ,aber das gross-
artige Glücksgefühl hat mich süchtig gemacht.
Ich vermute mal,ähnlich wie unter der eiskalten Dusche schüttet mein
Körper Endorphine aus,wenn ich im Handstand stehe.
Das empfinden nicht viele Menschen so wie ich und deshalb erzähle
ich es normalerweise nicht.
Ich habe ähnlich wie bei der "Heldenstellung " im Yoga das Gefühl,
dass mich eine starke Energie durchflutet wenn alles umgedreht ist
und gleichzeitig habe ich auch für ein paar Sekunden einen anderen
Blickwinkel,manche Idee und mancher Gedankenblitz ist mir im
"ANDERSRUM" gekommen.
Montag, 7. Mai 2018
Eine Ode an Clara...
Clara war Sportstudentin und jobbte letzten Sommer als
Bedienung in unserem Biergarten,bevor sie ihren Abschluss
machte und einen richtigen Job fand.
Clara ist absolut perfekt.Mit ihren 184 cm Körpergrösse
(obwohl sie wie alle grossen Frauen immer behauptete,
175cm groß zu sein-maximal) überragte sie auch die meisten
männlichen Gäste und wenn wir uns darüber beklagten ,
dass wir die schweren Tabletts treppauf treppab in den
Biergarten befördern mussten, so war das für sie höchstens eine
kleine sportliche Übung, zum Warmwerden, maximal.
So unverwüstlich wie ihr kräftiger Körper, war auch ihre
Freundlichkeit gegenüber den oft nervigen Gästen.
Einmal hat sie mir allerdings, ungewollt, einen gewaltigen
Schrecken eingejagt:
Ihren kräftigen Körper habe ich schon erwähnt.
Aber unglaublich kräftig ,praktisch überdimensional riesig
ist ihr Hinterteil.
An diesem Samstag arbeitete sie schon im Biergarten,als
ich dazu kam.
Sie trug ein schwarzes Top,eine haut-oder rosefarbene
Leggins und die schwarze Serviceschürze.
Ich hatte meine Brille nicht auf und für mich sah es so aus,
als hätte sie gar keine Hose an.
Es verschlug mir die Sprache und ich brachte nur krächzend
heraus:
"Um Himmelswillen, Clara, warum????...."
Aber da war ich schon nah genug dran, um zu sehen,dass sie
sehr wohl eine Hose anhatte, eine hautfarbene halt..
Sie drehte sich um und lachte mich mit ihrer unverwüstlichen
Freundlichkeit an und sagte:
"Was ist los Chefin? Alles in Ordnung..?"
Clara war Sportstudentin und jobbte letzten Sommer als
Bedienung in unserem Biergarten,bevor sie ihren Abschluss
machte und einen richtigen Job fand.
Clara ist absolut perfekt.Mit ihren 184 cm Körpergrösse
(obwohl sie wie alle grossen Frauen immer behauptete,
175cm groß zu sein-maximal) überragte sie auch die meisten
männlichen Gäste und wenn wir uns darüber beklagten ,
dass wir die schweren Tabletts treppauf treppab in den
Biergarten befördern mussten, so war das für sie höchstens eine
kleine sportliche Übung, zum Warmwerden, maximal.
So unverwüstlich wie ihr kräftiger Körper, war auch ihre
Freundlichkeit gegenüber den oft nervigen Gästen.
Einmal hat sie mir allerdings, ungewollt, einen gewaltigen
Schrecken eingejagt:
Ihren kräftigen Körper habe ich schon erwähnt.
Aber unglaublich kräftig ,praktisch überdimensional riesig
ist ihr Hinterteil.
An diesem Samstag arbeitete sie schon im Biergarten,als
ich dazu kam.
Sie trug ein schwarzes Top,eine haut-oder rosefarbene
Leggins und die schwarze Serviceschürze.
Ich hatte meine Brille nicht auf und für mich sah es so aus,
als hätte sie gar keine Hose an.
Es verschlug mir die Sprache und ich brachte nur krächzend
heraus:
"Um Himmelswillen, Clara, warum????...."
Aber da war ich schon nah genug dran, um zu sehen,dass sie
sehr wohl eine Hose anhatte, eine hautfarbene halt..
Sie drehte sich um und lachte mich mit ihrer unverwüstlichen
Freundlichkeit an und sagte:
"Was ist los Chefin? Alles in Ordnung..?"
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