Montag, 1. Oktober 2007


1.10.07
Der Sohn war am Wochenende da.Nicht zu übersehen –riechen -hören:
männliches Parfüm in der Luft,laute Musik im ganzen Haus, dröhnendes Lachen,Schuhe und Klamotten in Yeti-Größe auf allen Böden, Treppen ,Geländern, Möbeln…
er selbst am Tisch mit Comic-Heft und Müsli, auf dem Sofa ,formatfüllend mit einem Buch oder in Trainingskluft mit Kampfschreien über alle Flure wirbelnd…einfach da..
faszinierend wie ein Mensch seine Aura so ausdehnen kann- und wie still und leer das Haus ist,wenn er wieder fort ist….

3 Kommentare:

Sati hat gesagt…

Kuckuck! Habe die ganze Zeit eine Frage, die sich mir aufdrängt: Würdest du ein ebensolches - ich nenne es mal "Raum einnehmendes" - Verhalten deiner Tochter gleich wahrnehmen, bewerten, empfinden oder würdest du es anders "einordnen" in dein System?
Einen schönen Feiertag, Anuja

kvinna hat gesagt…

Ich glaube, für das "Tochter wahrnehmen" wär' dann der Vater zuständig.

Das läuft nämlich bestimmt ganz unbewusst über den Geruchssinn ab.

Und zwar geschlechterüberkreuzend.

Stela hat gesagt…

Hi zusammen,
da bin ich wieder-war auch für kurze Zeit abgetaucht und finde mich reich beschenkt zurück.
Auch die Tochter breitet sich extrem aus:Musik,Parfüm,Utensilien im Haus verstreuen allerdings ist sie körperlich nicht so präsent wie der Sohn ich weiß nicht,wie ich das beschreiben soll:ich spür ihn im oberen Stockwerk wenn er unten auf dem Sofa liegt.
Natürlich ist es bei Beiden nicht immer nur angenehm dieses sich ausbreiten ;)wenn alles immer "in Beschlag" genommen wird...aber ich bewundere es hab das Bedürfnis selbst tief durchzuatmen und mich
gross zu machen wenn ich dieses Haus betrete.
Gruß,Stela