Frühstück bitte!!!Weiter auf Selbstfindungskurs.Für mich sind solche Bücher wie WISHCRAFT von Barbara Sher immer wirklich eine Offenbarung.
Ich pirsche mich an meine geheimsten Träume und Lebensfantasien an und bin überrascht über das, was zum Vorschein kommt.
Meine Mal-und Schreiblust wird immer lebhafter.
Beglückt, wenn es mir manchmal gelingt mich in meinen Bildern oder Aufschrieben wieder zu finden.
Ich erkenne meine Sehnsüchte und lebe sie so gut wie möglich aus.
Ich erkenne die Schriftstellerin, Malerin, Bildhauerin, Abenteuerin Fotografin und Psychologin in mir und versuche jeder dieser Fantasien möglichst viel Raum und Leben zu geben.
Wie schön,dass ich nicht mehr das Gefühl habe, mich für irgendwas entscheiden zu müssen oder für irgendwas nicht gut genug zu sein.
Je mehr ich diesen "Kreativitätsfluß" aus mir herausfließen lasse desto mehr Türen und Tore öffnen sich, sämtliche Hemmungen und Stöpsel fliegen raus.
Indem ich mich mich selbst verwirklichen und zum Ausdruck bringen kann, verschwindet auch die neidgeprägte Kritiksucht mit der ich oft das Leben und die Werke meiner Mitmenschen betrachtete.
So haben sich innerhalb von zwei Wochen Interessenten für unseren LKW gemeldet,die einen verdammt guten Preis zahlen würden,eine anderer Bekannter braucht eine von den Maschinen,die ich übrig hätte,wenn ich die Arbeiten von einem anderen Betrieb ausführen lassen würde .
Am Freitag kam dann noch ein Freund, der in derselben Branche tätig ist und eröffnete uns,dass er wegen Auftragsmangel sofort loslegen könnte und unsere anfallenden Arbeiten ausführen würde falls wir den Mitarbeiter nicht wieder einstellen würden.
All dies ist erschienen OHNE dass ich etwas unternommen hätte(nachgefragt,Anzeigen in Zeitungen aufgegeben etc.)
Aber es ist noch zu früh.
Es macht mich zwar echt verrückt,dass mir Möglichkeiten angeboten werden,von denen ich nicht mal geträumt hatte und ich sie jetzt nicht mal wahrnehmen kann
aber es ist so.
Ich brauche die höheren Umsätze dieses Jahr noch, um den Geldverlust vom letzten Jahr in den Griff zu kriegen.
Der hohe Werbeaufwand und mentale Einsatz trägt Früchte,Kunden kommen immer zahlreicher.
Unser Mitarbeiter strengt sich an wie nie zuvor und hat anscheinend eine Eigentumswohnung gekauft.
Da kann ich ihn auch nicht einfach auf die Strasse setzen...
Ich versuche jetzt mal ohne Groll zu akzeptieren,dass ich dieses Geschäft auf jeden Fall noch ein Jahr so werde weiterführen müssen.
Das Beste aus der Situation machen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren ist meine Devise.
23 Kommentare:
Kennst Du auch das grosse Kopfschütteln, wenn Du was liest, das nur ein paar Wochen oder Monate zurückliegt?
Ich schmeiss genau deswegen meine Morgenseitenbücher ungelesen in den Ofen. Aber evtl. ist genau das verkehrt. Sie könnten ein guter Spiegel sein!
Kennst Du auch das grosse Kopfschütteln, wenn Du was liest, das nur ein paar Wochen oder Monate zurückliegt?
Ich schmeiss genau deswegen meine Morgenseitenbücher ungelesen in den Ofen. Aber evtl. ist genau das verkehrt. Sie könnten ein guter Spiegel sein!
ja ich kenn das und manche Aufschriebe möchte ich aggressiv vernichten.Ein altes Tagebuch erfüllt mich immer so mit Abscheu:damals hab ich nur die "schlechten Sachen" aufgeschrieben,ich hatte damals viele Liebhaber und hab auch sonst mit Alkohl und Drogen nichts anbrennen lassen.Eigentlich hat das sehr lebnslustig und unabhängig gewirkt, aber im Tagebuch suhlte ich mich in Selbstmitleid und Entkräftung.
Doch das heb ich grad auf.Die ordinärsten Stellen hab ich unleserlich gemacht- falls doch mal jemand rumschnüffelt.
Nicht wegwerfen-es stärkt total sich wenigstens noch EINMAL damit auseinander zu setzen!
Stela
Ich werfe es auch weg - nachdem ich mit dem Daumen nochmal sehr schnell quergelesen habe.
Einen großen Stapel habe ich vor ein paar Jahren am Lagerfeuer verbrannt - der zweite gesammelte Stapel ist gerade dran und fast weg, zerschnitten in kleine Schnipsel.
Es tut sehr gut, das Vergangene kurz zu würdigen, manches Mal zu staunen oder auch über sich selbst zu grinsen, zu sehen, daß manches sich wie ein Faden weiterzieht und anderes sich inzwischen erledigt und gelöst hat - und dann komplett loszulassen. Das macht Platz für Neues.
Ich sehe beim Aufräumen gerade, was wirklich beleiben soll, es handelt sich wie immer um zwei größere Themen - Heilung in ihren vielen verschiedenen Facetten, was natürlich alle Formen von Kreativität miteinschließt - und Musik, die im Grunde ja auch schon im ersten großen Thema enthalten ist.
Manchmal ergeht es mir ähnlich wie dir, Stela: Ich halte noch ein wenig am Alten fest, mit welchen Begründungen auch immer (die fallen uns ja ohnehin reichlich ein) - weil ich noch etwas Angst vor dem ganz Neuen zu haben glaube. Und auch ein Stück aus Bequemlichkeit, weil ich es mir so schön in meinen Gewohnheiten eingerichtet hatte ...
Besonders wohltuend ist, was du so gut beschrieben hast mit:
"Indem ich mich mich selbst verwirklichen und zum Ausdruck bringen kann, verschwindet auch die neidgeprägte Kritiksucht mit der ich oft das Leben und die Werke meiner Mitmenschen betrachtete."
Es ist wirklich toll, einfach bei sich zu bleiben - und den Rest der Welt sein lassen zu können.
Viel Freude weiterhin, Anuja
PS: Das Foto ist so wunderbar. Diese Katzen ... sind einfach genial! Wußte gar nicht, daß du ein ganzes Rudel bei dir hast.
Ein inspirienedes Postin, Stela!
Ich kann dadurch auch wieder die (Seelen-) Fenster etwas mehr öffnen.
Momentan setze ich zum, was in deinem früheren Eintrag angeschubst wurde.
ich werde berichten.
Schön, d. ich dich und deinen Blog gefunden habe!
Sylke
Oh Gott-"inspirierend" muß es natürlich heißen!
Sorry!
Ich hab nur einmal eine Art Tagebuch geführt.Hielt darin in Stichworten und Zeichen Dinge fest, ähnlich denen
die du Stela, aufgeschrieben hast. Als ich wieder mal Hand an mich legte, hab ich es vorher verbrannt.Jetzt hab ich noch eins das ich für meine Jüngste gemacht hab. Da fängt fast jeder Eintrag an mit: Ich war krank aber langsam geht es wieder.
Ich finde es lobenswert, dass du deinen Mitarbeiter nicht einfach auf die Strasse setzt.
Möge Segen auf deinem Tun liegen.
Ich hab' mit dreizehn angefangen, Tagebuch zu schreiben und hab's, wenn ich mich recht entsinne, bis zur Hochzeitsreise fortgeführt.
Als das Erste Kind aus dem ALLERgröbsten 'raus war, habe ich irgendwann am PC 'weitergeschrieben. Mit Unterbrechungen, alltagsbedingt.
Jaaa, manches ist mir ganz schön peinlich von dem, was ich so gedacht und gefühlt habe.
Aber vieles ist im Rückblick eher lustig oder sentimental.
Hm. Also hab' ich da eher gemischte Gefühle. Und heutzutage fließt meine Schreibkraft ;) ins Bloggen.
Hallo Stela, Deine Rücksichtnahme Deinem Mitarbeiter gegenüber in allen Ehren. Aber jetzt, wo Du weißt, wie das Wünschen funktioniert, wünsch deinem Mitarbeiter doch einen besseren und besser bezahlten anderen Job. Oder klappt das nicht für andere? Und vielleicht findest Du heraus, warum DU noch ein Jahr länger so weitermachen willst.
Herzlichst Juansi
Euer Wünschen in allen Ehren - aber ungebeten für andere Mitwünschen, da hört die Gaudi auf!
(Ich stell mir grad vor, mein Exchef hätt sich dahingehend befleissigt gefühlt
*umgodswuin*)
Ja, für andere wünschen, das ist so eine Sache... aber Kraft schicken, das geht!
Ich habe Ähnliches gedacht, wie Juansi - nämlich, daß das ja nicht der einzige Job für den Mitarbeiter auf diesem Planeten sein muß.
Anders gesagt: Aufgrund einer moralisch-selbstauferlegten Verantwortung für einen anderen Menschen bremse ich mein eigenes Leben aus - was ja viele von uns Frauen tun.
Allerdings sehe ich es auch so, daß das Wünschen für andere wenn überhaupt mit Vorsicht bzw. Bedacht anzugehen ist. Grundsätzlich halte ich eine Einmischung in das Leben anderer für nicht in Ordnung.
Aber sich eine für alle angenehme und guttuende Lösung zu wünschen, finde ich völlig ok.
Eine solche wünsche ich hiermit allen, Anuja
Guten Morgen zusammen,
bin absolut begeistert von euren Kommentaren,werd aber nur schluckweise antworten können,da ich ein Arbeitswochenende
hinter mir habe,welches momentan noch nachberetet werden muss.
Erstmal DANKE für eure Inspirationen-bin gleich wieder da.
Stela
Mit dem Wünschen ist das eine ganz komplizierte Sache,wie ich bei der Erfüllung meiner eigenen Wünsche feststellen konnte:
Zum Beispiel wurde mein verrückter Wunsch nach einem Riesen-Holzschiff erfüllt wie ihr ja letztes Jahr mitgekriegt habt.
Das hat mich ziemlich viele Nerven gekostet weil die Situation, die daraus entstand nicht das war was ich mir gewünscht hatte.
Außerdem verloren wir dabei so viel Geld,dass der Wunsch, finanziell unabhängig zu werden in weitere Ferne gerückt ist.
Tatsache ist, @Juansi dass ich momentan derart viel Geld zur Schuldentilgung brauche,wie ICH es eben nur in diesem Geschäft verdienen kann.
Vielleicht sollte ich wünschen ohne Arbeit viel Geld zu bekommen!!??
Aber es ist auch was anderes eingetreten: Indem ich mir die gedankliche Möglichkeit öffnete, mich demnächst von diesem Laden zu trennen ,entdecke ich auch positive und liebenswerte Aspekte an meinem Tun.
Dass ich kreativ sein kann zum Beispiel,eigene Ideen Prospekte,Zeichnungen verwirklichen kann.
Dass ich sogar in diesem Job
Menschen in Problemsituationen weiterhelfen kann, also eine von mir erträumte Beratertätigkeit ausüben kann.
Ich sehe meinen Job auch als einen großen Spielplatz ,das magische Anlocken von Kunden z.B. macht einfach richtig Spass!!!!
Fazit:Seit ich loslasse ist es nicht mehr unangenehm.
Ich hab gar keine Probleme damit,
Bestellungen für andere aufzugeben sofern sie mit mir zu tun haben.
Ich könnte dem Mitarbeiter eine andere positive berufliche Perspektive wünschen.
Aber zur Zeit brauche ich ihn ja noch.
Es passt einfach NOCH NICHT.
@ Anuja es ist toll ein ganzes Rudel Katzen zu haben aber zuweilen wird meine Liebe wirklich hart geprüft.
Wenn sie morgens um halb sechs auf der Veranda raufen oder die Reste ihrer Mausmahlzeiten direkt vor die Haustür legen,weißt schon!!!
Hach Stela, könnten wir doch ab und zu tauschen. Du beraten, ich meisseln. Und dann wieder zurück - wenn mir die Handgelenke wehtun und Dir das Öhrchen brummt:)
Wisst ihr eigentlich, dass es WISSENSCHAFTLICH ERWIESEN ist, dass Frauen auch deshalb eine höhere Lebenserwartung haben, weil sie im Gegensatz zu den Männern seltener in die Situation kommen, dreißig Jahre lang DASSELBE zu machen?
...@kvinna und trotzdem find' ich die Idee mal zu TAUSCHEN wie Sam das spaßig vorschlägt, sehr reizvoll.
Ich würd' zum Beispiel gern echt gern mal ein zwei Wochen lang ausschließlich (deine) Kinder samt Haushalt versorgen weil ich so eine Situation noch nie hatte.
Aber das stärkt eigentlich deine These,dass wir Frauen ständig in Bewegung sind-auch theoretisch-geistig!
Ich bin wohl gerade ein wenig egoistisch oder unflexibel oder beides. Ich möchte derzeit nämlich mit keinem/keiner tauschen, weil ich mein Leben trotz allem schon sehr schön und aufregend find.
Interessant finde ich, wie du "dein Problem" für dich gelöst hast. Ich wünsche dir, dass du es weiterhin so gelassen betrachten kannst und dass du dann, wenn die Zeit reif ist, den Absprung oder die gewünschte Veränderung schaffst!
Liebe Grüsse
Gabriela
P.S. tolles Bild!
Ich will
Meerkatzen
...
der Rabe
Verflixt aber auch ... hier funktioniert das mit dem Wünschen wohl nicht: Immer, wenn ich mir hier määhhrrr von etwas wünsche, gibt es erst mal eine Sendepause. Ich nehme also an dieser Stelle alle Wünsche zurück - mal sehen, was geschieht.....
Liebe Anuja,
das Wünschen funktioniert oft zeitversetzt.(es gibt auch ein "zu früh")Ich bin grad von einer Arbeitswelle überrollt worden,musste mir selbst versagen überhaupt in die Blogs zu gucken.
Aber keine Sorge, in mir wachsen und gedeihen schon die Ideen für etliche Posts und ich freu mich schon richtig drauf nach diesem absehbaren Einsatz hier wieder Zeit für die wirklich
wichtigen Dinge im Leben zu haben,
dafür zu schreiben und mich mit euch auszutauschen!!!
...comming back soon! Stela
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