Freitag, 27. Februar 2009




Gestern feierten wir Abschied auf Probe: Das Pferdchen meiner Tochter wurde für vier Wochen von dem netten Mädchen und ihren Eltern bei uns abgeholt.
Die ganze Familie,sogar die Kinder und die Leute von dem Reiterhof haben die Ankunft des Pferdchens gefeiert,sind vor Freude völlig ausgeflippt.Ich war froh ,dass ich (wegen dem Knie) doch wieder so weit fit war,dass ich verladen und mitfahren konnte.
Das Pferd hat dort paradiesische Zustände:Menschen,die es lieben und verwöhnen,eine riesige helle Box,Reithalle und sachkundige Ausbildung.
Die Tochter freute sich und war gleichzeitig traurig.Wenn sie in vier Wochen das Abitur gemacht hat,will sie das Pferdchen bis zum Sommer nochmal zurückholen,dann will sie ja selbst auf weite Reisen und danach irgendwo zum Studieren hinziehen.
Erst dann wird der Abschied endgültig.
Ich weiß nicht ob das jetzt eine richtige Entscheidung war,dem Drängen nachzugeben,aber Abschied nehmen tut ja immer weh.

3 Kommentare:

kvinna hat gesagt…

Kann ich ja alles verstehen. Aber kommt das Pferd da nicht völlig durcheinander? Nuja, in vier Wochen sieht die Welt vielleicht schon wieder ganz anders aus...

Übrigens ist das ein tolles Foto. Das strahlt richtig!

Stela hat gesagt…

Doch Kvinna,das Pferd kommt schon durcheinander.
Auch dazu erhielt ich Vorwürfe und ich hab es abgewogen.
Sie gewöhnt sich an einen neuen Stall und der alte ist ja dann nicht
schon wieder was Neues,den hat sie ja noch in Erinnerung.
Lustigerweise hörte ich Vorwürfe von Leuten,die ihre eigenen Pferde auf Wanderritte ,Turniere oder in Ausbildungsställen mitnehmen,da sind sie oft jeden Tag in einem andern Stall.
Ich glaub' für dieses Pferdchen,das
jahrelang auf einem Ponyhof und auch bei mir ziemlich nebenbei gelaufen ist ist die Hauptsache,dass sie mal richtig Mittelpunkt ist.
Das wiegt die Umgewöhnung auf.
Liebe Grüsse,Stela

kvinna hat gesagt…

Jo, ich hab' so gar keinen Pferdeverstand, ich denk', ihr werdet's schon richtig machen.