Dienstag, 24. März 2009

schrecklicher Montag.
Beim Aufstehen sah ich,dass das Kätzchen auf den Boden im Badezimmer Blut gepinkelt hatte.Das Gift hatte es nun doch geschafft,ihre inneren Organe zu zerstören.
Die behandelnde Tierärztin äußerte am Telefon noch ein paar Therapievorschläge,was mich dazu veranlasste,Miezle zur Tierarztpraxis meines Vertrauens zu bringen,(20km weg) Die Tierärztin dort schüttelte nur traurig den Kopf und schläferte das arme Kätzchen ein.
Wir haben ja noch drei weitere Katzen und sicher läuft uns noch das eine oder andere Kätzchen über den Weg.Aber jeder dieser Kobolde ist eine Marke für sich- und absolut unersetzlich.Besonders unser MIEZLE.
Von der Tierarztpraxis kommend sind wir-alle vier -nach München gefahren,den Sohn zum Flughafen bringen.
Beklommen kurz und ruppig war der Abschied .
Wir alle hassen tränenreiche Szenen und so weinte auf dem Heimweg jedeR für sich in sein Taschentuch oder hinter seiner Sonnenbrille.
Es ist sehr schön,zu sehen,dass der Sohn ein Ziel erreicht hat,das er seit fünf oder sechs Jahren ansteuert,seit sein Sensei ihn dafür vorgeschlagen hat.
Aber TROTZDEM er ist WEG,furchtbar weit weg und das macht mich jetzt sehr traurig.
Es tröstet mich ein wenig,dass es für ihn selbst genauso ist:
Trotz der Freude auf das Neue fällt es ihm schwer fort zu gehen.
Ich freu mich grad über jeden Socken,den er noch irgendwo im Haus herumgeschlampert hat...

2 Kommentare:

kvinna hat gesagt…

Nu, die Katze hat wohl ein sehr deutliches Zeichen gesetzt, was zu tun ist, oder? Ich denke, das war schon in Ordnung so. Und Abschied... ach, Stela, ich denk' noch immer an euch!

Stela hat gesagt…

Danke Kvinna,ich spür deine lieben Gedanken und sie tun mir echt gut!
Stela