Mittwoch, 28. April 2010

Zwei lahme Hunde hab ich grad.Während die ältere, graue Wednesday sich nur was verrenkt hat,und hoffentlich bald wieder wird, sieht's mit Bärchen böse aus.
Die Lähmung schreitet in einem unerbittlichen Tempo fort,ihre Hinterläufe rutschen weg,
sie rennt immer noch 'rum wie verrückt aber nur kurze Zeit,verletzt sich,strauchelt,fällt die Treppe runter....
kann nicht mehr grad laufen,nur noch schräg,eher ein schräges Hüpfen ist das.
Ich hab die Symptome zweifelsfrei dem Internet entnommen,was mich natürlich ins Kritikfeuer meiner lieben Tierfreundinnen stellt,weil ich mich weigere zum Tierartzt zu gehen,denn bei dieser Krankheit kann man gar nichts machen.
Das ist schon sehr komisch:Spaziergänge einst für die Hunde ersonnen, sind denen urplötzlich zu weit und zu anstrengend.
Ich lauf morgens allein durch den Wald,die Hunde bleiben daheim liegen.
Traurig.

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

OHJE,das hört sich richtig schlimm an!*umärmel*
Anne

kvinna hat gesagt…

Tja, das mit der Tierarztverweigerung ist so eine Sache. Ich denk' mir, dass ein Tier den Stress nicht versteht, der ihm angetan wird, weil Herrchen oder Frauchen nicht akzeptieren, nicht wahrhaben oder nicht loslassen will. Es ist also immer abzuwägen, ob die Maßnahmen in einem vernünftigen Verhältnis zu möglicherweise gewinnbarer Lebensqualität stehen. Tun sie das nicht, sind sie indiskutabel.

Schreibe ich, die seit gestern ihre herzkranke Katze hungern lässt, weil sie gleich um halb elf eine Vollnarkose zwecks Zahnsteinentfernung bekommt.

Zahnsteinentfernung, weil offenbar permanenter Entzündungsherd.

In zwölf Lebensjahren die dritte Vollnarkose.

Mit den Prinzipien, das ist manchmal schwierig.

Ich wünsch' dir allen Mut zum Durchziehen und Loslassen!!

waldviertelleben hat gesagt…

das tut mir leid. ich kann das gar nicht haben, wenn ein tier krank ist. fühle mich dann NUR schlecht. diese hilflosigkeit macht mich fertig.
aber ich glaube tiere machen sich gar nix draus, weil sie nicht drüber nachdenken.
ein schönes wochenende und deinen hunden soll es viel besser gehen!
lg
ingrid

Stela hat gesagt…

Danke euch für eure tröstenden Worte!!Das kann ich brauchen!
@kvinna:ich hoffe,deine Katze hat die Narkose gut überstanden.
Bei älteren Tieren muss ein Tierarzt sich gut auskennen,zwei alte Hunde (von meiner Schwester und mir)sind an den Folgen einer Narkose bald gestorben(Hirnschlag).Andererseits
ließ die Schwester ihrer elfjährigen Hündin die Gebärmutter entfernen(ganz schlimme Entzündung)
das war vor zwei Jahren und sie ist seither putzmunter.
Also da muss sich Jede auf ihr Gefühl verlassen und ich rede längst nicht mehr rein.
@Ingrid:mein Bärchen ist immer noch ein Energieknäuel.Sie rennt immer noch rum wie verrückt.
Rast den Waldweg hoch, ohne sich Sorgen zu machen wie sie wieder runterkommt...wie du sagst,sie macht sich gar nix draus.
Sie hat auch gar keine Schmerzen.
Das Problem ist UNSERES:wir sehen den fatalen Fortgang,wir fühlen uns verpflichtet etwas zu TUN,wir können nicht hinsehen,wir hadern,ob wir dieses Leid(?unser Mit-Leid)beenden müssen oder sollen.
Es erinnert uns an unsere eigene
Vergänglichkeit.
Schmerzlich.Bärchen indes hopst fröhlich in der Sonne rum.
Liebe Grüsse,Stela