Ich liebe meine Heimat.Je näher der Abschied rückt,umso verrückter.
Schon mal so ein liebliches Kirchlein wie das in (noch)meinem Dorf gesehen?
Und diese mystischen Burgen und Ruinen- auf fast jedem Berg steht da Eine!
Die Bücher über Sagen und Märchen aus dieser Region füllen ein ganzes Regal in der örtlichen Buchhandlung!
Tags pack' ich tapfer Kiste um Kiste aber nachts träum' ich wirr in meinem leeren Schlafzimmer:von einer großen aufregenden Reise mit unbekanntem Ziel.
7 Kommentare:
Wo geht es denn jetzt hin?
Grüße Oona
HI Oona,
was es wirklich spannend macht:wir wissen selbst nicht genau wohin die Reise geht.
Längerfristig:werden wir die Firma verkaufen können und uns in unser Bauernhaus nach Ö zurückziehen können?
Kurzfristig:werden wir die leerstehenden Räume im Geschäftsgebäude beziehen oder das möblierte leerstehende Haus meiner Schwägerin im 3km entfernten Nachbardorf oder ein noch zukaufendes Mobilhome-Wohnmobil.
Alles ist offen.Kein Wunder,dass ich wild und wirr träume...
Liebe Grüsse,Stela
WOW... das könnte ich nicht. Bin gespannt, wo ihr irgendwann landet.
LG Oona
Mutig bist du. Aber meine Erfahrung war - Veränderung ist gut, wenn es auch erst mal weh tun kann. Hauptsach du hast ein Laptop, das ist auch Heimat.Viel Glück und viel Spaß!
Und - ihr könnt ja in die Heimat zurückkommen.
Fast weg und noch nicht dort - so ein Zwischenzustand braucht aushalten! Aber wo ihr hingeht, ist es ja auch schön.
Ich kanns Dir so gut nachfühlen! Das Karstige der Alb ist wunderbar und unvergleichlich. Aber vielleicht hast Du mal gar kein Heimweh. Viel Wald ist auch schön - ich schätzte das Saftige und Unbegrenzte meiner Gegend immer dann besonders, wenn ich länger in einer dürren Gegend gewesen war.
Aktuell regnets oder giessts hier in einem fort, die Natur strotzt und üppt im Regensegen, der die Autos und Touris abhält und das Gras auswachsen lässt und das Unkraut im Garten. Es ist traumhaft still auch an den Wochenenden, niemand mäht, keine Freizeit- und Wandererinvasion wie üblich.
Und in so eine Gegend ziehst Du ja auch - die Regenecken bewahren sich das Wuide am besten.
Danke,ich fühl mich von euch so gut verstanden!
Die Reaktion meines Umfeldes auf meinen Trauerschmerz ist eher:"Nun hast du MONATELANG auf diesen Hausverkauf hingearbeitet und wolltest dein Leben verändern und jetzt,wo sich was tut,sitzt du weinend vor der Treppe von deinem leergeräumten Haus.Du bist plemplem!!!"
Nein,das ist ganz in Ordnung so.
Ich hab mein letztes, noch mehr geliebtes Haus -die alte Mühle-verlassen,ohne mir den Abschied und den Schmerz zu erlauben oder zu vergegenwärtigen.
Das kam dafür fast fünfzehn jahrelang in meinen Träumen hoch.
Diesmal soll es anders werden...
ja Sam,der Nebel und der Regen,die schützen das Wilde.
Grüsse aus der Sommerkälte!
Stela
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