Donnerstag, 14. Juni 2012

Ich wurstle mich durch meine Tage. Anfang Mai war ich nochmal allein in Spanien ,in der Wohnung an der Costa Brava ,die meine Großmutter vor über 40 Jahren gekauft hat,(eine sehr selbstständige Oma hatte ich!!!) Ich bin mit einem gemieteten Fahrrad über Land geradelt, hab das Cap de Creus nochmal besucht und bin durch Barcelona gestrolcht. Manchmal war ich ein bißchen einsam,aber das überwältigende Glücksgefühl hat alles überspült. Am Liebsten wäre ich dort geblieben! Wieder heimkommen war schwer. Paartherapie bringt zuerst euphorische Erleichterung und dann neue Komplikationen. Immer noch schwebe ich in allen Dingen in der Luft. das alte Ufer verlassen und jetzt im Fluß treiben ohne jede Vorstellung wo es mich hintreiben wird.. das trifft's so ziemlich genau

1 Kommentar:

kvinna hat gesagt…

Ja, der Fluss. Von je her mein Thema. Und Barcelona sowieso. Was auch immer kommt, hauptsache, es fängt an, sich zu bewegen. Auch, wenn das wehtut und alles anders kommt als vielleicht ersehnt, ist die Bewegung doch besser als die Stagnation davor. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und gerade kriege ich keine Ruhe, keine Sicherheit. Nirgends. Sei herzlich gegrüßt und fühl' Dich umarmt.