Samstag, 13. April 2013


Bilder vom auftauenden Wald, nachts im Bett mit dem Iphone-
Spielkinder -Programm bearbeitet.
Eine Freundin hat das Blogschreiben,Facebooken
und Fotografieren mit einem Schlag wieder aufgegeben,weil sie das
Gefühl hatte, nicht mehr zu erLEBEN und zu SEHEN sondern sich
wie eine Reporterin ihres eigenen Lebens fühlte.
Darüber habe ich jetzt nachgedacht.
Bei mir ist es so:
Ich bin die Geschichtenerzählerin und Bildermacherin meines Lebens.
Indem ich den Scheinwerfer meiner persönlichen Bühne auf die
(schönen) Dinge richte und in Wort und Bild so idealisiert und
subjektiv so darstelle wie ich sie haben will,hat das auch Auswirkungen
auf MEINE Realität.Meine Bilder und Worte  üben einen Zauber
auf mein richtiges Leben aus.
Es verändert sich dadurch und wird  ein bisschen so wie ich es haben
will.



1 Kommentar:

kvinna hat gesagt…

Ja, dieses Reporterinnengefühl hatte ich ganz zu Anfang meiner Bloggerzeit auch. Aber das hat sich relativiert und inzwischen sehe ich das ähnlich wie Du.

Oft bin ich auch einfach nur froh um das virtuelle Ventil!