Montag, 14. Mai 2018

ungefähr fünf Wochen im Paradies der Sorglosigkeit
waren das:
 der Abenteuerer (mein Exmann mit dem ich noch
immer freundschaftlich verbunden bin) hat eine schwere Herz-Op
gut überstanden, alle meine Lieben gesund und fröhlich, mein
Geschäft läuft super,ich fühle mich sicher und glücklich in meiner
Rolle als Wirtin, auch nach längerer Zeit wieder sicher im Sattel,
habe alles so  gut im Griff,dass es fast täglich einen schönen Ausritt
mit Pferd und Hund in die blühenden Wiesen reicht und so weiter
auf allen Ebenen Glück ...

Mit einem Wort: das Leben ist HEITER.

...WAR heiter, bis gestern abend,als ich von der fatalen Diagnose
einer lieben Verwandten hörte.
Einer,mit der ich schon durch dick und dünn gegangen bin,mit der
ich so richtig was zusammen erlebt habe, Abenteuer, Sorgen,Kinder
kriegen und großziehen, schlimme und schöne Geschichten.
Das verbindet.
Und sie war immer so eine Liebe.Wie oft hat sie mich bei sich
aufgenommen,wenn ich vor meinem Ehemann geflüchtet bin.

Ihre Krankheit kommt für mich aus heiterem Himmel
und reißt mir den Boden unter den Füßen weg.
Erst vor zwei Wochen habe ich mich darüber gefreut,dass sie so
gesund und glücklich aussieht,so ausgeglichen.
Ich habe einfach absolut gar nichts gemerkt.

2 Kommentare:

Wildgans hat gesagt…

Oh weh!

Stela hat gesagt…

ja.mir hat der satz bei dir gefallen:der tod nimmt im stillen mass und man vergisst ihn wieder.irgendwie tröstlich.
diesmal hats nix zum vergessen gegeben,eher was zum merken.
oder auch nicht