Freitag, 22. Mai 2009


Den Feiertag verbrachte ich mit diesen entzückenden indischen Geschäftsfreunden auf einer Fachmesse.Es sind so wundervolle und liebe Menschen! Meine Tochter wird ab Sommer einige Monate nach Indien zu dieser Familie gehen und auch in deren Betrieb arbeiten.
Ich bin jetzt sehr froh,dass sie so freundlich aufgenommen wurde!
Die jungen Inderinnen haben gleich mit ihr besprochen,dass sie als allererstes nach ihrer Ankunft in Chennai(Madras) mit ihr einkaufen gehen um sie wie eine richtige Inderin mit Sari,glitzernden Schläppchen und Punkt auf der Stirn auszustatten- und die Tochter war begeistert.
Mädels halt-scheinbar überall auf der Welt gleich gut drauf!

Ich bin grad ziemlich freizeitsüchtig und hatte eigentlich vor,dieses Wochenende SCHON WIEDER an den BodenSee zu fahren.
Nun wird es aber nichts,ich muss hier bleiben und arbeiten,was mir schon ein bißchen auf den Geist geht-allerdings haben sich mehrere Kundschaften angekündigt,mein Einsatz lohnt sich auf jeden Fall.
Wenn ich die Fotos der letzten Tage anschaue bleibt der Eindruck,dass mein Leben interessant ist und bunt-auch wenn ich nicht frei habe!

Montag, 18. Mai 2009




Eigentlich bin ich der Meinung,dass Leute,die keine Freude an handwerklichen Lack-und Polier- und sonstigen Bootsarbeiten haben, sich nicht unbedingt ein eigenes Schiff anschaffen sollten.Trotzdem hab ich wiedermal, zum x-ten mal Handlanger in Sachen Bootsarbeit gespielt,geschrubbt,gewachst und poliert, alles bei bester Laune als gäbs nichts Netteres zu tun bei diesem herrlichem Segel -,Bade- und Faulenzwetter.
Leider nützte all dies nichts,der notorisch unzufriedene Mann an meiner Seite hatte an ALLEM was auszusetzen und zuletzt sogar am sonnigen Wetter.
Ich tröstete mich am tiefen Blau des Sees und dem seltenen Farbenspiel der bunten Masten,die sich im Hafenbecken spiegelten.

Mit diesem frechen FrüchteRohkostteller versuchte ich ihn zu etwas Abwechslung in seinem Speiseplan zu animieren.
Fehlanzeige! Ein Leberkäswecken bleibt der unschlagbare Favorit.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Neulich hörte ich, mein Blog würde mein Leben so idealisierend darstellen.
Für mich ist das auch ein wenig Sinn der Sache geworden: ich habe dadurch gelernt, in schöneren Bildern wahrzunehmen.
Der Blog ist auch ein bißchen Lebensbühne und Magie.
Ich beeinflusse mit der Art und Weise wie ich darstelle, auch das was ich empfinde.
Für mich funktioniert das auch so herum.
Ich entdeckte,dass es mich selbst fröhlich macht, (mich) als fröhliche Knetfigur darzustellen.
Und die Energie springt über,wenn ich mich im Blog ausgelassener und farbiger darstelle, als ich es vielleicht in Wirklichkeit bin.
Nicht dass im Blog kein Platz für Wut,Schmerz ,Finsternis oder einfach Probleme sein sollte.
Mir tut es einfach besser auf die sonnigen Erlebnisse zu schauen.

Dienstag, 12. Mai 2009

Noch ein Wochenende mit unseren Hippiefreunden (die nennen sich selbst so)....
in jüngster Zeit ist die Flower-Power der beiden in die Jahre, ins Welken gekommen.
Rudis Körper reagiert mit Drehschwindelattaken auf die ungeliebten Gelegenheitsarbeiten, die er seit Jahren ausführen muss,um den bescheidenen Familienunterhalt zu erwirtschaften.
Er sehnt sich die alten Zeiten wieder herbei, als Trudi am laufenden Meter kleine Aquarellbilder malte,die er vorort mit mitgeführtem Werkzeug und Zubehör professionell einrahmte.
Diese entzückenden kleinen Landschaftsbilder mit Motiven von ihren Reisen wurden dann aus einem Strassenstand heraus IRGENDWO in Irland,Griechenland oder Südfrankreich an kunstbegeisterte Touristen verkauft.
Die Einnahmen von so einem Markt haben immer monatelanges Herumtingeln ermöglicht.
Doch Trudi malt nicht mehr.
Sie erschöpfte sich darin, ihre dreizehnjährige Tochter zu bemuttern und zu bekochen.
Als abschreckendes Beispiel dienen ihr einige Freundinnen,die versucht haben, die Doppelbelastung Geld verdienen und Kinder aufziehen zu vereinen und angeblich darüber krank geworden sind.
Sie hat so einen Horror vor zuviel Aktivität,dass sie sich auf einer Baustelle mittendrin in die Sonne legt,malerisch anzusehen, mit ihren bunten Kleidern und ihrem dermaßen voluminösen Leib.
So drapiert,dass die anderen um sie herum gehen und arbeiten müssen.
Das hat schon was demonstrativ Provozierendes,die Art,wie sie sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen lässt!
Die TRudis,wie sie liebevoll genannt werden,spüren die bevorstehenden Veränderungen in ihrem Leben, ohne dass sie wissen wohin es geht.
Und genau an dieser Stelle begegnen wir uns,daher ist unser Kontakt auch so intensiv und spannend: vor einer VerWandlung,einer Reise mit unbekanntem Ziel.


Montag, 4. Mai 2009





Cowgirls am Sonntag.
Meine Freundin und Nachbarin hatte ein kleines "Westernturnierle"
veranstaltet.
Meine absolute Favoritin und shooting star :die zehnjährige Tochter meiner Schwester.
Absolut faszinierend,wie dieses kleine spindeldünne Cowgirl das wunderschöne Pferd in rasantem Tempo durch den Parcours flitzen ließ!

Sonntag, 3. Mai 2009

Zeit wieder aufzutauchen.
Mein Kommentar im Blog meines Sohnes hatte seine Leser ungewollt auf mein Profil geführt-ich machte meinen Text eine Weile lang unsichtbar um ungebetene Leser "hinauszulangweilen".
In der Zwischenzeit ließ ich mein Knie operieren (der Meniskus war voll kaputt und Fetzen davon schlüpften bei allen möglichen Bewegungen ins Gelenk -verursachten Schmerzen und tagelang geschwollenes Gelenk)
Hätte ich gewußt wie easy und effektvoll so eine Op sein kann hätte ich es schon früher gemacht.
Wieder mal erfuhr ich eine Art Wunderheilung und flitzte am Tag nach der OP schon schmerzlos und ohne Krücken durchs Haus.