Freitagabend siegessicher unterwegs unser neues Jägerauto in Empfang zu nehmen.
Erklärungen und Einweisungen geduldig angehört,dann endlich reingehockt und abgedüst.
Zwei km weiter ist eine Tankstelle,da holte ich zwei Dosen Freudenbier.Zur Feier des
Abends.Das Jägerauto wurde wieder gestartet und zeigte ein großes leuchtendes Warnsignal:Motorsteuerung defekt.Werkstatt aufsuchen.???!!!
"was machen wir denn jetzt??!!"...."sofort nochmal zurück in die Werkstatt,vielleicht ist noch wer da!"
Die zwei Dosen Freudenbier waren mir jetzt ein bißchen peinlich.
Eine passte ins Handschufach,die andere sollte kurz unter dem Sitz verschwinden.
Leider war da eine scharfe Ecke:die Dose bekam in der Mitte ein Loch und wurde zur Bierdusche.
Ein paar Schrecksekunden lang konnte dieses Sprühdings den Innenraum mit klebrigem Bier überziehen,dann warf ich es geistesgegenwärtig aus dem Fenster.In einem frischgekauften Auto ist natürlich kein Taschentuch und nix drin-so versuchten wir mit Spucke und einem gebrauchten Taschentuch die Spuren zu verwischen.
Der Werkstattmeister war sehr betreten ob dieser Peinlichkeiten.
Zwar bestimmt nur eine Kleinigkeit,aber leider nicht vor Montag zu machen.
Wir bekamen erstmal einen Fiat Punto zum Heimfahren und ich glaube nun nicht mehr,dass die Chaos-Pechsträhne schon zuende ist..
Sonntag, 26. Juli 2009
Mittwoch, 22. Juli 2009
...Wende? Seit Wochen geht hier alles schief,nie so richtig,aber immer ein nerviges bisschen:superzuverlässige Firmen verfrachten meine bestellte Ware in einen, Überseecontainer bestellte Ware kommt kaputt an oder der Mitarbeiter der normalerweise NIE was kaputt,macht schmeißt ein endlich von der Kundschaft abgenommenes Teil runter.Bei reunserem einen Auto geht die Kupplung kaputt beim anderen der Motor (beide sind uralt oder haben aberwitzig viele Kilometer drauf..)
alles wieder zu richten und reparieren aber in der Summe furchtbar nervig...
Jedenfalls kam heut ein besonders schwieriger Kunde in den Hof gefahren.Ein dicker übellauniger Mensch,der uns seit Wochen mit immer neuen Reklamationen und Nichtbezahlen nervt.Im Schlepptau eine dunkle Limousine, in der ein älteres verhutzeltes Ehepaar sass,beide rauchten Cigarillos und bliesen den Rauch synchron aus ihrem jeweiligen Fenster.
Die Szene war so verrückt ,ich dachte ,ich träume.
Ich stemmte mutig die Hände in die Hüften und schritt auf den dicken Nörgler zu:
"Oh je,heut' haben Sie auch noch Verstärkung mitgebracht..das kann ja heiter werden"
Er allerdings schien völlig verwandelt und lachte:"nein nein,wir sind nur ganz zufällig hier durchgefahren...die Reklamationen sind erledigt,morgen haben Sie Ihr Geld!"
...ist dieser verwandelte Nörgler vielleicht ein Bote für die ersehnte Wende,kommt womöglich eine etwas entspanntere Zeit,wo nicht gar so viel schief läuft????
alles wieder zu richten und reparieren aber in der Summe furchtbar nervig...
Jedenfalls kam heut ein besonders schwieriger Kunde in den Hof gefahren.Ein dicker übellauniger Mensch,der uns seit Wochen mit immer neuen Reklamationen und Nichtbezahlen nervt.Im Schlepptau eine dunkle Limousine, in der ein älteres verhutzeltes Ehepaar sass,beide rauchten Cigarillos und bliesen den Rauch synchron aus ihrem jeweiligen Fenster.
Die Szene war so verrückt ,ich dachte ,ich träume.
Ich stemmte mutig die Hände in die Hüften und schritt auf den dicken Nörgler zu:
"Oh je,heut' haben Sie auch noch Verstärkung mitgebracht..das kann ja heiter werden"
Er allerdings schien völlig verwandelt und lachte:"nein nein,wir sind nur ganz zufällig hier durchgefahren...die Reklamationen sind erledigt,morgen haben Sie Ihr Geld!"
...ist dieser verwandelte Nörgler vielleicht ein Bote für die ersehnte Wende,kommt womöglich eine etwas entspanntere Zeit,wo nicht gar so viel schief läuft????
Mittwoch, 15. Juli 2009
Dienstag: "Tour de Ländle" in die Vergangenheit.
Morgens den selbstgemachten Grabstein für meinen Vater auf einen Friedhof gebracht 100 km weg,mit Lkw und Mitarbeiter.
Mittagessen mit Schwester Schwierig in einem stylischen Restaurant(normalerweise nehm ich die Begriffe WELLNESS und STYLE als sichere Fingerzeige,dass ich da nicht hinpasse)aber es sollte ja dem Familienfrieden dienen und war auch sehr ruhig und angenehm, bis das andere Schwesterchen auch noch erschien mit ihren drei Kindern.
Die fingen sofort heftig an zu streiten ,schubsten sich gegenseitig in den Dreck und in den stylischen Brunnen.Natürlich mochten sie ihr Essen nicht und stibitzten das von den Erwachsenen (Ruccola-Salat und Garnelenspieß),dann wollten sie noch nicht mit auf den Friedhof,denn sie waren noch hungrig.
Es war der erste Todestag meines Vaters und die alte Tante hatte uns zu einer kleinen Feier und danach in ein feines Cafe eingeladen.
Ungefragt erfuhr ich den neuesten Familienklatsch:
Meinem eingebildet unverschämten Karl-Lagerfeld-Imitat-Cousin(52) ,der vor zwei Jahren mit Hollywood Pomp eine schöne junge Frau geheiratet hatte, ist eben diese davongelaufen.
Schlaues Ding, kann ich da nur denken und wundere mich dass seine Familie zum x-ten mal mit ihm Trauer trägt,weil es immer die schönen bösen Frauen sind,die ihm den Laufpass geben...
Am Abend traf ich sieben alte Klassenkameradinnen nach zwanzig Jahren in meiner Heimatstadt und wieder in einem stylischen Lokal,wieder Ruccola Salat und Garnelenspieß...
Eine nette warmherzige Begegnung, allerdings mit kleiner Enttäuschung meinerseits, weil mir die alle wesentlich älter vorkamen als ich und eigentlich nur Eine der Anwesenden ein aufregendes Leben führt.
Sie pendelt zwischen Deutschland und St.Petersburg und ist gerade dabei, dort eine deutsche Schule aufzumachen.
Um halb zwei bin ich dann aus dem Zug und in das Taxi gestiegen,das mich durch den strömenden Regen in unser Haus mitten im Urwald gebracht hat.
Der Taxifahrer hat richtig Schiss gekriegt,weil es so abgelegen ist und so steil den Berg hochgeht und überhaupt.
Morgens den selbstgemachten Grabstein für meinen Vater auf einen Friedhof gebracht 100 km weg,mit Lkw und Mitarbeiter.
Mittagessen mit Schwester Schwierig in einem stylischen Restaurant(normalerweise nehm ich die Begriffe WELLNESS und STYLE als sichere Fingerzeige,dass ich da nicht hinpasse)aber es sollte ja dem Familienfrieden dienen und war auch sehr ruhig und angenehm, bis das andere Schwesterchen auch noch erschien mit ihren drei Kindern.
Die fingen sofort heftig an zu streiten ,schubsten sich gegenseitig in den Dreck und in den stylischen Brunnen.Natürlich mochten sie ihr Essen nicht und stibitzten das von den Erwachsenen (Ruccola-Salat und Garnelenspieß),dann wollten sie noch nicht mit auf den Friedhof,denn sie waren noch hungrig.
Es war der erste Todestag meines Vaters und die alte Tante hatte uns zu einer kleinen Feier und danach in ein feines Cafe eingeladen.
Ungefragt erfuhr ich den neuesten Familienklatsch:
Meinem eingebildet unverschämten Karl-Lagerfeld-Imitat-Cousin(52) ,der vor zwei Jahren mit Hollywood Pomp eine schöne junge Frau geheiratet hatte, ist eben diese davongelaufen.
Schlaues Ding, kann ich da nur denken und wundere mich dass seine Familie zum x-ten mal mit ihm Trauer trägt,weil es immer die schönen bösen Frauen sind,die ihm den Laufpass geben...
Am Abend traf ich sieben alte Klassenkameradinnen nach zwanzig Jahren in meiner Heimatstadt und wieder in einem stylischen Lokal,wieder Ruccola Salat und Garnelenspieß...
Eine nette warmherzige Begegnung, allerdings mit kleiner Enttäuschung meinerseits, weil mir die alle wesentlich älter vorkamen als ich und eigentlich nur Eine der Anwesenden ein aufregendes Leben führt.
Sie pendelt zwischen Deutschland und St.Petersburg und ist gerade dabei, dort eine deutsche Schule aufzumachen.
Um halb zwei bin ich dann aus dem Zug und in das Taxi gestiegen,das mich durch den strömenden Regen in unser Haus mitten im Urwald gebracht hat.
Der Taxifahrer hat richtig Schiss gekriegt,weil es so abgelegen ist und so steil den Berg hochgeht und überhaupt.
Montag, 13. Juli 2009
voll verregnetes KurzWochenende am See.
Im Schiff übernachten ist mindestens so spannend wie wild zelten!
Der Sturm ließ mich in meiner Koje herumrollen bis mir speiübel würde.
Ich träumte, das Schiff hätte sich losgerissen und wäre weit auf den schwarzen See hinausgetrieben,aber als ich wach wurde, war da immer noch der klatschende Regen und das rythmische Ächzen und Seufzen wenn sich die Leinen mit dem Wellengang spannten und wieder locker ließen.
Der Werfthafen ist vorerst unser Wochenend- und Ferienziel.
Kein Vergleich zu dem gepflegten und versnobten Yachthafen,der uns vorher kurz berherbergte!
Ein Leben,Werkeln Schaffen und Lärmen ist das hier!
Ich mag die alten Industriegebäude und die die seemännische Abenteuerluft,die sie ausströmen.
Samstag, 11. Juli 2009
Ein schrecklicher Samstagvormittag im Leben eines Igels
Schon im Morgengrauen hatte Bär im Maul einen großen Igel aus dem Garten gebracht.
Nachdem ich lautstark zeterte,ließ sie ihn vor meine Füsse rollen-er war unverletzt.
Ich brachte ihn ins hohe Gras,direkt neben dem Haus.
Sprachlos vor Entsetzen hörte ich wenige Stunden später,dass Paul den Balkenmäher angeworfen hatte um genau dieses Wiesenstückchen zuerst zu mähen.
Ich rannte ums Hauseck um ihn zu warnen doch es schien schon zu spät.
Er hatte den Mäher schon wieder ausgeschaltet und stammelte schockiert :"Oh je, ich glaub da war ein Igel..."
Ich nahm allen Mut zusammen und hob den Igel,der sich ganz tief in eine Mulde am Boden gedrückt hatte, hoch.
Ihm fehlte genau eine Reihe Stacheln und sonst wirklich nichts!!
Weil Paul unbedingt fertig mähen wollte, kam der Igel zur Sicherheit für diese Zeit in eine Obstkiste.
Da kann er rausgucken und sonst kann ihm nichts passieren....dachte ich.
Aber da schrie Paul schon wieder:"Komm schnell er hat seinen Kopf in die Holzkiste geklemmt!!!" und tatsächlich,der kleine Igelkopf war aufs doppelte Volumen angeschwollen,er brachte ihn nicht mehr zurück,Schaum trat ihm aus Maul und Nase,die Augen quollen aus ihren Höhlen.
Ich war bereit das schöne Obstkistchen zu opfern und hatte die Säge schon in der Hand,da gelang es mir doch, den Kopf des Igels so hin und herzudrehen,dass er irgendwie wieder frei kam.
Ich wollte diesen AbenteuerIgel eigentlich heut' nachmittag unseren Stadtkindern aus Berlin zeigen und setzte ihn in eine große Kunststoffwanne.
Die hat er aber mit einer befreienden Bewegung umgeworfen und ward nicht mehr gesehen....
Nachdem ich lautstark zeterte,ließ sie ihn vor meine Füsse rollen-er war unverletzt.
Ich brachte ihn ins hohe Gras,direkt neben dem Haus.
Sprachlos vor Entsetzen hörte ich wenige Stunden später,dass Paul den Balkenmäher angeworfen hatte um genau dieses Wiesenstückchen zuerst zu mähen.
Ich rannte ums Hauseck um ihn zu warnen doch es schien schon zu spät.
Er hatte den Mäher schon wieder ausgeschaltet und stammelte schockiert :"Oh je, ich glaub da war ein Igel..."
Ich nahm allen Mut zusammen und hob den Igel,der sich ganz tief in eine Mulde am Boden gedrückt hatte, hoch.
Ihm fehlte genau eine Reihe Stacheln und sonst wirklich nichts!!
Weil Paul unbedingt fertig mähen wollte, kam der Igel zur Sicherheit für diese Zeit in eine Obstkiste.
Da kann er rausgucken und sonst kann ihm nichts passieren....dachte ich.
Aber da schrie Paul schon wieder:"Komm schnell er hat seinen Kopf in die Holzkiste geklemmt!!!" und tatsächlich,der kleine Igelkopf war aufs doppelte Volumen angeschwollen,er brachte ihn nicht mehr zurück,Schaum trat ihm aus Maul und Nase,die Augen quollen aus ihren Höhlen.
Ich war bereit das schöne Obstkistchen zu opfern und hatte die Säge schon in der Hand,da gelang es mir doch, den Kopf des Igels so hin und herzudrehen,dass er irgendwie wieder frei kam.
Ich wollte diesen AbenteuerIgel eigentlich heut' nachmittag unseren Stadtkindern aus Berlin zeigen und setzte ihn in eine große Kunststoffwanne.
Die hat er aber mit einer befreienden Bewegung umgeworfen und ward nicht mehr gesehen....
Donnerstag, 9. Juli 2009
Nachts-schlaflos-ruf ich die Tochter in Indien an (unglaublich wie das geht:Sondernummer-Indien Vorwahl-dann bin ich für 3,5ct/Min glasklar verbunden)
Sie ist im Zug von Kerala zurück nach Chennai(Madras)-und lacht die ganze Zeit, weil alles so verrückt und toll ist.
"Wir haben "Liegewagen" gebucht,das sind aber nur so etwas größere Gepäcknetze oben in den den vollgestopften Abteils.
Unter uns sitzen mehrere Familien mit Gepäck und Kind und Kegel.
Es ist bollenheiß und ein Gestank wie ein Nest voller Igel!
Im Halbdunkel schimmern nur ihre Augen,ein Murren und Gurren ist das(ich hör es am Telefon),die essen singen und schlafen,die Kinder haben einfache Musikinstrumente und Rasseln dabei!"
Ich bin nicht unzufrieden mit meinem Leben hier, zwischen Sommerstürmen und Regengüssen, aber manchmal krieg ich soone Sehnsucht nach dem anderswo...
Sie ist im Zug von Kerala zurück nach Chennai(Madras)-und lacht die ganze Zeit, weil alles so verrückt und toll ist.
"Wir haben "Liegewagen" gebucht,das sind aber nur so etwas größere Gepäcknetze oben in den den vollgestopften Abteils.
Unter uns sitzen mehrere Familien mit Gepäck und Kind und Kegel.
Es ist bollenheiß und ein Gestank wie ein Nest voller Igel!
Im Halbdunkel schimmern nur ihre Augen,ein Murren und Gurren ist das(ich hör es am Telefon),die essen singen und schlafen,die Kinder haben einfache Musikinstrumente und Rasseln dabei!"
Ich bin nicht unzufrieden mit meinem Leben hier, zwischen Sommerstürmen und Regengüssen, aber manchmal krieg ich soone Sehnsucht nach dem anderswo...
Montag, 6. Juli 2009
seit heute wieder ONLINE-der Blitz hatte den Rooter kaputtgemacht,die Zugangsdaten mussten PER POST von der Telekom übersandt werden und dann war da noch das spezielle Geheimnis in welcher Reihenfolge diese Daten eingegeben werden mussten und dass da irgendwo noch das # -Zeichen dazwischen musste....
Ohne die Hartnäckigkeit und Geduld von meinem lieben Mann,der da tatsächlich fünfmal bei dieser computergesteuerten Annahmestelle angerufen hat,wieder und wieder seine Daten wiederholt hat,sich aus der Leitung werfen und weiterleiten lassen hat("...wenn Sie eine Störung haben drücken Sie bitte die eins oder sagen Sie FUNKSTÖRUNG...")wäre ich auch heute noch nicht online,ich weiß von ein paar Leuten hier im Dorf,die den Schaden noch nicht repariert bekommen haben.
Jetzt versuche ichzuerst meine geschäftlichen Online-Anfragen zu beantworten und dann komm ich euch besuchen,in euren Blogs.
Ohne die Hartnäckigkeit und Geduld von meinem lieben Mann,der da tatsächlich fünfmal bei dieser computergesteuerten Annahmestelle angerufen hat,wieder und wieder seine Daten wiederholt hat,sich aus der Leitung werfen und weiterleiten lassen hat("...wenn Sie eine Störung haben drücken Sie bitte die eins oder sagen Sie FUNKSTÖRUNG...")wäre ich auch heute noch nicht online,ich weiß von ein paar Leuten hier im Dorf,die den Schaden noch nicht repariert bekommen haben.
Jetzt versuche ichzuerst meine geschäftlichen Online-Anfragen zu beantworten und dann komm ich euch besuchen,in euren Blogs.
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