Montag, 13. Dezember 2010

Ein Gleichnis vom Rabbi,das sich durch mein Leben schlängelt:
(ich mag weder den Rabbi noch seine Gleichnisse.Der Vater liebte
sie und alles Jiddische und dieses ist hängengeblieben)

Ein armer Bauer ging zum Rabbi und klagte:"Rabbi,mein Haus ist
so winzig klein,die vielen Kinder in einem einzigen Raum,
es ist nicht zum Aushalten!Was soll ich nur tun?"
Der Rabbi antwortete:"Du hast doch eine Kuh?!Nimm sie mit ins Haus!"
Der brave Bauer glaubte an die Heilkraft der Kuh oder war einfach
nur gehorsam,nahm sie jedenfalls mit ins Haus.
Nach einer Woche lief er wieder zum Rabbi und klagte noch
heftiger:"0h Rabbi,die Kuh hat nicht geholfen,es ist noch
schlimmer geworden mit der Enge...wirklich ganz schlimm"
Der Rabbi überlegte eine Weile und sagte dann:"ihr habt gewiß
auch Ziegen?!Nimm auch sie mit ins Haus!"
Nach einer weiteren Woche kam der Bauer,jetzt ziemlich
verzweifelt zum Rabbi und jammerte:"Es ist noch schlimmer geworden!
Die Kuh und die Ziegen verunreinigen das Haus und nehmen noch
mehr Platz weg!!Was sollen wir nur tun"
Der Rabbi überlegte kurz und befahl dann:"Ihr habt gewiß auch Hühner!
Nehmt auch die Hühner mit ins Haus!!!"
Diesmal hielt es der Bauer nur wenige Tage aus, er kam völlig
verzweifelt zum Rabbi:"Jetzt sind auch noch die Hühner überall!!!
Das Haus ist vollgestopft verschmutzt und grauenvoll!Wir können
nicht mehr!Was sollen wir nur tun?"
Der Rabbi antwortete:"Bring das ganze Viehzeug wieder hinaus in
den Stall!"
Der Bauer tat wie ihm geheißen und eilte wenig später
zurück zum Rabbi.
Dieser fragte:"Und, wie geht es euch in eurem Häuschen?"
Der Bauer antwortete ,überwältigt vor Glück:"Oh Rabbi es ist groß
wie ein Palast,geräumig,sauber!!!Vielen Dank,wie wunderbar!"
Morgen erzähle ich euch,was das mit meinem Leben zu tun hat.
Der Montag sieht mich übellaunig und einsam:
nach den schönen und lustigen Tagen mit der Tochter
ist es grausam leer und kalt hier.
Krankheit und Depressionen vom Ehemann überfordern mich.
Die Aussicht Weihnachten möglicherweise doch nicht in
Spanien verbringen zu können(worauf ich seit Wochen
hingefiebert hatte)gibt mir den Rest!
keinen Rotwein mehr als Trostspender im Haus gehabt
(Württemberger Sorgenbrecher)
ein riesiges Bild von einer Schutzgöttin gemalt und
im Büro aufgestellt.
riesig statt winzig(male normal eher im Postkartenformat)
zornig statt geduldig
furiös statt liebevoll

Dienstag, 7. Dezember 2010

...kleines Blogpäuschen bis Sonntag.
(Die Tochter kommt und hat eine Menge vor mit mir.)

Was würde ich für ein heißes Schaumbad geben??!!...ziemlich viel!
Es ist das Einzige,was mir bei meinem Abenteuercamping in der
Werkhalle wirklich fehlt.
Die heiße Werkstattdusche kann es nicht ersetzen.
Kürzlich war ich im Haus der Schwiegereltern um in deren
Abwesenheit die Katze zu füttern und da hab ich erst mal heimlich
gebadet,bis die Haut runzlig wurde.
Hach,war das schön!

Samstag, 4. Dezember 2010

Am Donnerstagnachmittag ging ein nettes Ehepaar(Bekannte meiner
jüngsten Schwester,die Geschichte ist also aus 2.Hand) mit
seinem uralten Redriever-Hund ins Breuningerland um dort
vorweihnachtliche Einkäufe zu tätigen.
Zum Abschluss der Verkaufsrunde setzten sie sich ins dortige
Restaurant und ließen es sich gutgehen.
Als sie nach Hause gehen wollten,stand Schnuffi jedoch nicht
mehr auf,denn er war unter dem Restauranttisch still und heim-
lich entschlafen.
Der Schreck hielt sich in Grenzen,immerhin war das Tierchen
wirklich uralt geworden.Aber wie konnte man den toten Hund
jetzt möglichst unauffällig da 'raus befördern, durch
das Kaufhaus voller Besucher?
Die Frau hatte eine gute Idee:sie besorgte aus der Elektronik-
abteilung einen riesigen Verpackungskarton für einen Fernseher
und einen Einkaufswagen.
Zu zweit packten sie den Hund in den Karton,klebten ihn sogar
ordentlich zu und bugsierten das sperrige Gut diskret und
unauffällig hinunter zu ihrem Auto auf dem Parkplatz.
Mit vereinter Kraft hoben sie den schweren Karton hinten in
ihren Kombi.
Nur so ließ sich die Heckklappe nicht schließen,
da mussten vorher innen ein paar Sachen umgeräumt werden.
"Lass uns erst den Einkaufswagen wieder zurückbringen,die Klappe
machen wir nachher richtig zu."schlug der Mann vor und sie
brachten den leeren Wagen zurück ins Kaufhaus.
Als sie nach wenigen Minuten zurückkamen standen sie wirklich
wie vom Donner gerührt: der Karton war -WEG-FORT-GESTOHLEN!!!!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Heut' war ein chaotischer Tag:
morgens beim Brennholzholen einen Nagel tief in die
Fußsohle getreten,mittags am Kaffeautomaten in der
Tankstelle geträumt und keinen Becher druntergestellt,
abends gemerkt,dass das wunderschöne Winterauto,(ein schneeweißer
uralter Volvo-Kombi)
das wir heut' von weither geholt haben,doch nicht
alltagstauglich ist..
Dafür gabs eine wunderschöne Ausfahrt über Nördlingen,Oettingen
Wassertrüdingen und Gunzenhausen,mitten durch eine verzauberte
Winterwelt.