Freitag, 17. Dezember 2010


...und so sieht's draußen aus,wenn Zimtsternchen mich gemächlich
durch den bauchtiefen Schnee trägt.

Diese Pinguicula, eine fleischfressende Pflanze wurde
mir vor 6 Monaten als winziger Ableger von einer Kundin
geschenkt.
Ich dachte :"oh je,die wird eingehen,ich hab doch gar keinen
grünen Daumen!"....sie ist gewachsen ,mindestens doppelt so
groß,ich traute mich sogar sie umzutopfen und hat jetzt acht Blüten
und neue Knospen-unglaublich, sie blüht wie verrückt!
Und sie fängt tatsächlich kleine Insekten,die an ihren haarigen
Blättern kleben bleiben.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

mit meiner Rabbigeschichte,das war so gemeint:
immer wenn es mir und dem Abenteuerer zu langweilig,
kalt oder auch zu wohl oder sonst zu irgendwas wird,
dann brocken wir uns irgendwas ein z.B. noch ein
neues Geschäft,Haus ,Schiff oder so.
Jedenfalls etwas das ganz viel Sorgen Energie und
Nerven kostet.
Zum Glück reicht es inzwischen,sich das auszumalen,sich richtig
in die neue Situation mit dem Zusatz hineinzufühlen!
Früher mussten wir die Verrücktheit dann immer tatsächlich
anschaffen.
Wenn wir uns dann ausgiebig drin gebadet haben und die ganzen
neuen Arbeiten und Sorgen richtig lebendig wurden,uns beginnen
anzufressen, dann befreien wir uns von der Sache,der Idee,dem Plan
und fühlen uns wie neugeboren ,so befreit und zufrieden mit unserer
bisherigen Situation.
Das wollte ich damit sagen.
Es ging aktuell um ein Bauernhaus am Bodensee,das ich vor langer Zeit
-vor dem Hauskauf in Österreich- beim Universum bestellt hatte.
Plötzlich ist es zu verkaufen.Bei näherem Hinsehen viel zu teuer.
(Diese Bestellungen beim Universum habe ich immer bekommen,sehr
gefährlich,aber darüber ein andermal)
Gedanklich haben wir kurz mal den ganzen Lebensplan gekippt.
Jetzt durfte ich lernen,dass sich die Energie umkehrt,wenn du an deinem
Traumort-einem deiner Traumorte- plötzlich hinter dem Tresen stehst und
Geld verdienen musst,anstatt dort zu träumen ...
Also Finger weg.Ich bin sehr erleichtert und freu mich jetzt richtig
auf Österreich!!!

Montag, 13. Dezember 2010

Ein Gleichnis vom Rabbi,das sich durch mein Leben schlängelt:
(ich mag weder den Rabbi noch seine Gleichnisse.Der Vater liebte
sie und alles Jiddische und dieses ist hängengeblieben)

Ein armer Bauer ging zum Rabbi und klagte:"Rabbi,mein Haus ist
so winzig klein,die vielen Kinder in einem einzigen Raum,
es ist nicht zum Aushalten!Was soll ich nur tun?"
Der Rabbi antwortete:"Du hast doch eine Kuh?!Nimm sie mit ins Haus!"
Der brave Bauer glaubte an die Heilkraft der Kuh oder war einfach
nur gehorsam,nahm sie jedenfalls mit ins Haus.
Nach einer Woche lief er wieder zum Rabbi und klagte noch
heftiger:"0h Rabbi,die Kuh hat nicht geholfen,es ist noch
schlimmer geworden mit der Enge...wirklich ganz schlimm"
Der Rabbi überlegte eine Weile und sagte dann:"ihr habt gewiß
auch Ziegen?!Nimm auch sie mit ins Haus!"
Nach einer weiteren Woche kam der Bauer,jetzt ziemlich
verzweifelt zum Rabbi und jammerte:"Es ist noch schlimmer geworden!
Die Kuh und die Ziegen verunreinigen das Haus und nehmen noch
mehr Platz weg!!Was sollen wir nur tun"
Der Rabbi überlegte kurz und befahl dann:"Ihr habt gewiß auch Hühner!
Nehmt auch die Hühner mit ins Haus!!!"
Diesmal hielt es der Bauer nur wenige Tage aus, er kam völlig
verzweifelt zum Rabbi:"Jetzt sind auch noch die Hühner überall!!!
Das Haus ist vollgestopft verschmutzt und grauenvoll!Wir können
nicht mehr!Was sollen wir nur tun?"
Der Rabbi antwortete:"Bring das ganze Viehzeug wieder hinaus in
den Stall!"
Der Bauer tat wie ihm geheißen und eilte wenig später
zurück zum Rabbi.
Dieser fragte:"Und, wie geht es euch in eurem Häuschen?"
Der Bauer antwortete ,überwältigt vor Glück:"Oh Rabbi es ist groß
wie ein Palast,geräumig,sauber!!!Vielen Dank,wie wunderbar!"
Morgen erzähle ich euch,was das mit meinem Leben zu tun hat.
Der Montag sieht mich übellaunig und einsam:
nach den schönen und lustigen Tagen mit der Tochter
ist es grausam leer und kalt hier.
Krankheit und Depressionen vom Ehemann überfordern mich.
Die Aussicht Weihnachten möglicherweise doch nicht in
Spanien verbringen zu können(worauf ich seit Wochen
hingefiebert hatte)gibt mir den Rest!
keinen Rotwein mehr als Trostspender im Haus gehabt
(Württemberger Sorgenbrecher)
ein riesiges Bild von einer Schutzgöttin gemalt und
im Büro aufgestellt.
riesig statt winzig(male normal eher im Postkartenformat)
zornig statt geduldig
furiös statt liebevoll

Dienstag, 7. Dezember 2010

...kleines Blogpäuschen bis Sonntag.
(Die Tochter kommt und hat eine Menge vor mit mir.)