Sonntag, 30. Juni 2013

manche tage bin ich wie in trance.wie eine katze liege ich mit halbgeschlossenen augen da und döse vor mich hin,bin abgedriftet in eine andere welt,hab die zeit vergessen.falls sich hier aber was tun wird ,werde ich ebenfalls wie eine katze im sekundenbruchteil startklar sein...(das hoffe jch zumindest)

Donnerstag, 27. Juni 2013

es gibt gerade nicht so viel aufregendes zu berichten.
ich warte auf die entscheidung der bank ,ob der käufer das geld
bekommt um meinen betrieb zu kaufen.
wenn er es bekommt, werde ich den betrieb verkaufen und alles
wird anders.                
wenn er das geld nicht bekommt, werde ich den betrieb behalten
 und dann wird auch alles anders aber nicht so arg anders.                                                  
 bis zu dieser entscheidung sitze ich in einer art unendlicher warteschleife,
das lied "sittn at the dock of a bay,waistn my time" von otis redding
geht mir nicht mehr aus dem kopf.
...ich spiele mit meinem tigerhund
....der mitarbeiter hat für  mich 4 blaue ruderboote mit dem lkw
 abgeholt,ich hab mir ZEBRAGUMMISTIEFL bestellt und erwarte
ihr eintreffen ungeduldig.
weder für die gummistiefel noch für die ruderboote habe ich momentan
wirklich einen plan.
gestern war ich in einer sehr lustigen kabarettauffürung :
zwei schwäbische hausfrauen "duidoonddesell"
die beiden wirkten so natürlich ,dass man den eindruck hatte,
man schaut denen einfach  im ganz normalen leben zu.                    
ich hab zum ersten mal lust gekriegt auch kabarett zu spielen,
auf einer bühne,einfach mein ganz alltägliches buntes leben erzählen
..manche fänden das bestimmt ganz lustig.


Samstag, 1. Juni 2013

gestern habe ich mich auf den weg zu einer grossen internationalen messe gemacht-mit den öffentlichen verkehrsmitteln in hohen schuhen und mit trolly.nach stundenlanger bahn bus und sbahnfahrt kam ich völlig platt dort an und stellte fest:selbstständigkeit ist anstrengend!!!(früher bin ich immer mit dem abenteuerer zu solchen veranstaltungen gefahren aber diesmal hatte er keine lust und ist mit beiden hunden voraus nach österreich gefahren.)da ich  2 stunden nach messeende bereits in feierlicher robe auf einem geschäftlichen empfang erscheinen wollte,stellte sich die frage wo ich duschen mich umziehen und zurechtmachen konnte.ich wollte gerade das messeklo inspizieren(ob ich da samt köfferchen reinpasse)da lief mir ein uralter (geschäfts)freund in die arme,einer mit dem wir einst nach indien gereist waren und den ich durch verschiedene schicksalsturbulenzen in unser beider leben viele jahre nicht gesehen hatte.da war wieder diese warme herzliche verbundenheit und vertrautheit."klar kannst du mit in mein hotelzimmer kommen"er half mir den schweren trolly über das nasse kopfsteinpflaster zu zerren.vertraut wie ein altes paar liefen wir eingehängt unter seinem schirm durch den regen zum hotel.dabei erzählte er mir von seinen schrecklichen schicksalsschlägen und daß er die frau ,mit der er ,als sie noch verheiratet war ,eine heimliche beziehung und ein kind hatte ,zu guter letzt doch noch geheiratet hatte.er brachte mich ins hotelzimmer,sagte:"fühl fich wie zu hause"und lief weg um sie am bahnhof abzuholen.ich war so verwirrt von dieser ganz unerwarteten halben stunde inniger vertrautheit und freundschaft,dass mir unter der heißen dusche die tränen kamen.es sind immer diese völlig überraschenden begegnungen,die so wundervoll sind und so tief gehen und ich habe festgestellt,dass ich sowas nur erlebe,wenn ich allein unterwegs bin.

Donnerstag, 2. Mai 2013