BLOGPAUSE...
ihr habt's schon gemerkt,liebe BlogleserInnen:
hier ist zurzeit nicht mehr viel los.
Dafür hat mich das Leben so richtig!
Ich bin glücklich und unglücklich.
Nichts passt mehr.
Ich sitze auf gepackten Koffern und hab keine Ahnung
wohin die Reise geht.
Ich bin bereit alles zu riskieren oder stehen zulassen
für..ich weiß nicht mal wofür.
Ich hasste meine feuermelderroten Haare urplötzlich so
sehr,dass ich sie mit dunkelbrauner Pflanzenfarbe
überfärbte und seither überall inkognito hingehen
kann,
ich laufe in den Klamotten von vor 15 Jahren
rum und bin mit meinen emotionalen Wechselduschen
eine herbe Prüfung für meine Mitmenschen,besonders
für den Abenteuerer,der jeden Tag eine neue Verrücktheit
presentiert kriegt.
Das Verhältnis zu meinen Kindern ist dafür so
liebevoll und innig,der Sohn lebt und studiert in-
zwischen in Norddeutschland,die Tochter arbeitet in
der Schweiz und doch sind wir fast täglich über Skype
oder Telefon verbunden und nehmen an unseren Leben teil.
Und ich reite Zimtsternchen fast täglich,er ist vielleicht
mein coolster Begleiter auf diesem wilden Ritt durchs Leben.
Leider gibts auch wichtige Dinge,die mich sehr bewegen
und die nicht in einen Blog gehören,bezw.die ich mich hier
nicht zu beschreiben getraue und deshalb verabschiede ich mich
hier wieder für eine Weile,bis ich etwas besser sortiert bin und
entschwinde wieder in diese heiße Sommernacht.
Mittwoch, 3. August 2011
Montag, 6. Juni 2011
Die Wechseljahre sind wie eine zweite Pupertät.
Ich hab mir drei kniekurze Sommerkleider gekauft:ein Schwarzes,
ein Weißgeblümtes und ein Schwarzes mit roten Rosen.
Das Schwarze mit den roten Rosen hatte ich jetzt die ganzen
Sommertage auf dem Fahrrad an: Beine in die Sonne gestreckt,
die seit 30 Jahren in Hosen gestopft waren...
Donnerstags tanzte ich auf einem Fest und will neuerdings
unbedingt nochmal richtig Tango tanzen lernen
(..rechts,links,Wie-ge-schritt....)
Was für ein Gefühl-ich werd verrückt vor Glück!!!
Als es gestern regnete und ich wieder in die Jeans schlüpfte,
umarmte mich der Abenteuerer und sagte dankbar "Was'n Glück,
du bist wieder normal!" ich-normal???!!! Keineswegs!
Mittwoch, 18. Mai 2011


FINANZAMTMONSTER
Ich hab Angst vor dem Finanzamt.Nicht, weil ich weil ich meine
Einkünfte nicht ordnungsgemäß versteuern täte,(das mache ich
ganz pingelig)-sondern weil meine Buchhaltung chaotisch ist
und mein bisheriger Steuerberater das Chaos eher noch verstärkt
hat und weil "die" wohl irgendwann mal eine Prüfung machen werden.
Um meine Angst zu be-ver-arbeiten,hab ich den letzten Brief vom
Finanzamt in verschiedenen Größen auf giftgrünes Papier kopiert und
danach in tausend kleine Fetzen gerissen-ich zerreiße sowieso sehr
gern Papier-daraus wird jetzt ein metergroßes Papiermonster
geklebt-ein SCHUTZMONSTER!(Ah,mir geht's schon viel besser!)
Montag, 16. Mai 2011
Am Freitag dem dreizehnten,morgens um halb acht
stieg ein älterer, sehr dicker Mann in Leggings und
Schlappschuhen aus seinem Wohnmobil raus und
kletterte geradewegs die Außenmauer unserer
Burgruine hoch, um in den Innenhof blicken zu können!
Ich sah noch seinen runden Glatzkopf darüberlugen,
dann tat's einen Mordsrumpler- und laute Hilfeschreie ertönten.
Da lag er,mit gebrochenem Bein und hatte bei seinem Sturz
sogar noch einen Steinquader aus der Mauer gerissen.
Nach gefühlten Stunden kam das Auto der Sanitäter endlich herbei-
getuckert:drin sass ein korpulentes älteres Paar in
Rettungsanzügen,die hätten den Dicken alleine nie auf die
Bahre gebracht und so packten wir zu fünft mit an,seine Frau,
wir und die beiden Sanitäter.
Ich tröstete die verzweifelte Gattin,die das große Wohnmobil
alleine nicht heimfahren kann...
Nachmittags musste der Abenteuerer den uralten, viel zu grossen
grünen Monstertraktor bei dem gar nichts funktioniert-
auch die Bremsen nicht!!!den Berg hoch zur Burg schleppen lassen
und samstags fand ich zwei neue Freundinnen:
Elke die schwarzhaarige Modedesignerin und Antiquitätenhändlerin,
die sich mit ihrem, sich von einer schweren Krankheit erholenden,
Ehemann und drei Möpsen(Hundchen)in einem Riesenwohnmobil zu einer
Genesungseuropareise aufgemacht hatte und eine herrliche Villa
in den italienischen Marchen für das neue Vagabundenleben im Stich ließ.
..und Michi,die Pferdeflüsterin aus Wien,die mit Pferd und Esel
zur Burg geritten kam,in der benachbarten Jausenhütte einkehrte
und sich in voller Cowgirlmontur zum Schlafen auf die Veranda
schmiss den Cowboyhut tief in die Stirn gezogen,während
Pferd und Esel völlig frei und ohne Strick und Halfter brav
bei uns im Burghof schlummerten!
Schade,dass ich die neue Heimat am Sonntag wieder verlassen musste
um hier Geld zu verdienen!
stieg ein älterer, sehr dicker Mann in Leggings und
Schlappschuhen aus seinem Wohnmobil raus und
kletterte geradewegs die Außenmauer unserer
Burgruine hoch, um in den Innenhof blicken zu können!
Ich sah noch seinen runden Glatzkopf darüberlugen,
dann tat's einen Mordsrumpler- und laute Hilfeschreie ertönten.
Da lag er,mit gebrochenem Bein und hatte bei seinem Sturz
sogar noch einen Steinquader aus der Mauer gerissen.
Nach gefühlten Stunden kam das Auto der Sanitäter endlich herbei-
getuckert:drin sass ein korpulentes älteres Paar in
Rettungsanzügen,die hätten den Dicken alleine nie auf die
Bahre gebracht und so packten wir zu fünft mit an,seine Frau,
wir und die beiden Sanitäter.
Ich tröstete die verzweifelte Gattin,die das große Wohnmobil
alleine nicht heimfahren kann...
Nachmittags musste der Abenteuerer den uralten, viel zu grossen
grünen Monstertraktor bei dem gar nichts funktioniert-
auch die Bremsen nicht!!!den Berg hoch zur Burg schleppen lassen
und samstags fand ich zwei neue Freundinnen:
Elke die schwarzhaarige Modedesignerin und Antiquitätenhändlerin,
die sich mit ihrem, sich von einer schweren Krankheit erholenden,
Ehemann und drei Möpsen(Hundchen)in einem Riesenwohnmobil zu einer
Genesungseuropareise aufgemacht hatte und eine herrliche Villa
in den italienischen Marchen für das neue Vagabundenleben im Stich ließ.
..und Michi,die Pferdeflüsterin aus Wien,die mit Pferd und Esel
zur Burg geritten kam,in der benachbarten Jausenhütte einkehrte
und sich in voller Cowgirlmontur zum Schlafen auf die Veranda
schmiss den Cowboyhut tief in die Stirn gezogen,während
Pferd und Esel völlig frei und ohne Strick und Halfter brav
bei uns im Burghof schlummerten!
Schade,dass ich die neue Heimat am Sonntag wieder verlassen musste
um hier Geld zu verdienen!
Donnerstag, 5. Mai 2011
Das hat gut getan!!!
Heute war der Gerichtstermin,zu dem ich geladen wurde,
weil ich gegen das Bußgeld Einpruch erhoben hatte,das
ein wildgewordener Förster mir aufdrücken wollte, weil ich
seiner Meinung nach verbotene Waldwege beritten hatte.
Mein "Vergehen" war schon vor drei Monaten,der Gerichtstermin
immerhin 3x verschoben worden und so langsam war ich derart
zermürbt,dass ich die 30€ beinah überwiesen hätte, nur um end-
lich meine Ruhe zu haben.
Aber das hätte meine Freundin,selbst Gutachterin beim Amtsgericht
und ebenfalls Waldreiterin, niemals zugelassen:
"Wenn dieser unverschämte Kerl damit durchkommt,können wir alle
nicht mehr auf Waldwegen reiten,das geht garnicht!!!"schimpfte sie
und besorgte mir eine auf Pferderecht spezialisierte Rechtsanwältin
und kam selbst mit zur Verhandlung.
(Klar war ich erst nervös-noch nie zuvor vor dem Richter gestanden..)
Und dann bekamen wir voll RECHT,wir dürfen auf allen Waldwegen
reiten,die mit einem Fahrzeug befahrbar sind.
Dieser unverschämte Kerl und sein noch üblerer Anwalt haben richtig
eins auf den Deckel gekriegt und waren völlig überrascht(unangenehm!).
Beim Hinausgehen schenkte ich ihnen ein sonniges Lächeln und sagte
"Auf Wiedersehen im Wald!" dann feierten wir,erst wir drei Heldinnen,
dann der Reiterhof und alle,die angerufen und informiert worden waren
freuten sich mit.
Mittwoch, 20. April 2011

Hundejammer bei der Katzentante:
Die Katzentante hat kein leichtes Leben gehabt:erst mit Mitte fünfzig
traute sie sich,ihren cholerischen Ehemann zu verlassen,dann sorgte
sie noch zehn Jahre lang treu für Ihren Vater(meinen Großvater)
bis dieser mit unglaublichen hundert Jahren verstarb.
Danach fing ihr Leben nochmal richtig an.
Sie zog mit ihren beiden Söhnen und deren großen Familien
in ein riesiges neugebautes Landhaus in dem eigens nach
ihren Wünschen eine schnucklige Wohnung für sie ,
zwischen den beiden Häusern,eingebaut wurde.
Und sie erfüllte sich einen Lebenstraum und holte die belgische
Schäferhündin Sarala zu sich ins Haus.
Jetzt ist Sarala uralt und sehr krank und die Katzentante pflegt
sie aufopfernd,versucht dem Hundetod noch einen Tag abzuringen,und
noch einen.
Die Katzentante ist inzwischen schon soweit,dass sie zugestimmt hat,
später wieder nach einem kleinen Hund zu schauen,aber sie weiß,
dass mit dieser Hündin ein Lebensabschnitt für sie zuende geht,
in dem sie zum ersten mal frei war -und das ist sehr schmerzlich.
Ich ruf' sie fast jeden Tag an, um sie zu trösten und ich hab ihr
dieses Katzenbild gemalt.
Ich werde über Ostern wegfahren und wünsche euch allen schöne Tage.
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