Samstag, 11. Januar 2014



es gibt gerade wieder mehr bilder als worte.ich lebe zwei leben :eines in deutschland in einem ausgebauten bauwagen auf dem grundstück meiner schwester und ihrer wunderbaren familie -und eines mit dem abenteuerer auf der burg.ich pendle sozusagen zwischen zwei leben .beide sind voller wunder voller fantastischer begegnungen liebevoller menschen und sehr bunt.und sie sind nicht miteinander vereinbar.ich liebe beide und lasse mich nicht zu einer entscheidung für eines drängen.nein,meine schätzchen,sosehr ihr mich auch bittet und liebevollen druck auf mich ausübt :ich fühle mich seit gefühlten hundert jahren zum ersten mal frei ,genau das zu tun ,was ich will ohne sorgen nöte und verpflichtungen und das fühlt sich fantastisch an!!!

Samstag, 28. Dezember 2013

Freitag, 25. Oktober 2013

der mann mit den husky-augen

deine sms hat mich mitten in der nacht aufgeweckt.
"bin jetzt am landesteg-komm runter"ich vergewisserte
mich kurz ,dass alle meine lieben tief schliefen,dann schob ich
pauls moped bis zur wegkreuzung .
von dort liess ich es ohne licht und motor rollen ,bis ich an der
geteerten strasse -ausser sichtweite -angekommen,leise den
motor anwarf.
wieder mal ging es dir am arsch vorbei ob ich dich überhaupt
sehen wollte-du hast nicht gefragt,mich einfach zu dir her bestellt..
..und wie damals hab ich mich ohne zögern auf den weg gemacht:
eine frau anfang fünfzig, mit einer netten familie,deren sohn ihr
ausgerechnet an diesem abend eröffnet hatte,dass sie im frühling
grossmutter werden würde..
mit diesen gedanken knatterte ich auf dem alten moped durch die
stille kühle oktobernacht.
nur acht klometer bis zum fluss ,ich weiss nicht ,ob ich vom
fahrtwind  oder vor aufregung am ganzen leib zitterte,
als ich das moped am ufer abstellte.
es war stockfinster ,kein mensch mehr draussen,der strom floss
tiefschwarz  und zäh wie motorenöl.
als sich meine augen an die finsternis gewöhnt hatten ,sah  ich dein
frachtschiff ,ein schwarzes ungetüm, am landesteg liegen.
es roch nach diesel.
ein richtiges kleines haus mit fenstern,aus denen gelbes licht
schimmerte erspähte ich oben, auf dem mächtigen frachtschiff.
und jetzt sah ich auch deine silhouette -natürlich mit brennendem
glimmstengel.
in diesem moment hast du mich auch bemerkt und mir von der
schiffsbrücke aus heiser zugerufen:
"da drüben ist eine leiter, da kannst du hochsteigen"!
ich hab' deinen knochigen körper umarmt und mich dabei beinahe
an deiner kippe gebrannt...deine narbige haut geküsst.
huskyaugen ,wirre haarfransen die ins gesicht  hängen-alles vertraut
 und alles wie damals.
...und dein sarkastischer humor natürlich,als ich mich später nicht
mehr aus deinen armen lösen wollte  und du immer wieder ungläubig
 gemurmelt hast :"...dass du SO hungrig sein würdest!!!.."..
wie ich heim und in mein bett gekommen bin ,weiss ich wirklich nicht
 mehr-ist vielleicht auch besser so.
Und gut ist, dass du am  nächsten morgen bereits abgelegt hast und
 mit deinem schotterkahn weiter die donau runtergefahren bist ,nach
wien  oder bratislava, bis zum schwarzen meer oder  was  weiss ich
wohin-auf jeden fall ausserhalb meiner gefahrenzone.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

mit hund und pferd zu einem kleinen waldgasthaus geritten.angekommen genau als der volle mond zu sehen war.des gastwirts telefonnummer vom hsndy aus angewählt und freundlich gebeten:"ich stehe mit pferd und hund vor ihrer tür und kann nicht rein um selbst zu bestellen.wären sie so nett mir ein pils rauszubringen??"nach gefühlten stunden kommt der wirt tatsächlich mit einem pils in der hand zur tür heraus.er glotzt mich an ,als wäre ich einer mondrakete entsiegen."wo kommen sie denn her?"fragt er und kratzt sich mit der freien hand am kopf."aus dem nachbardorf,ist das wirklich so schwer zu begreifen??"