11.11.08
dreiTage Berlin und dort nicht ein einziges Foto gemacht.Kamera war dabei Akku geladen –trotzdem,hat sich nicht ergeben.
Das besuchte Seminar war grandios.
Ich hatte P.eigentlich nur begleiten wollen- bin aus schwäbischer Sparsamkeit mitgegangen- weils für Familienangehörige nix kostet.
P. hat von einer alten Magierin und Heilerin,-die ebenso wie er auch -noch Ärztin ist- eine Zusage bekommen ,dass sie ihn als Schüler annimmt.
Eine Frau in den Siebzigern –sprühendes Energiebündel und dabei wachsame unendlich warmherzige Augen.
Ich bin ausgeflippt vor Glück,dass ER noch einen Menschen in diesem Leben als LehrerIN findet und annimmt.
Und jetzt steht mein Entschluss fest,dass ich mein Leben ändern werde ,dass ich in Zukunft energetisch arbeiten werde,aber nicht heilerisch sondern eher als energetische Berufs-und Lebensberaterin.
Etwas worin ich inoffiziell sowieso schon die ganze Zeit tätig bin ,beziehungsweise einen Magneten für einige Mitmenschen darstelle.
Gestern wollte ich noch aufschreiben:……..und dass ich dieses Geschäft hier aufgeben werde.
..und das weiß ich heut’ schon wieder nicht mehr: ob ich ein Geschäft aufgeben soll,das mich befriedigt und erfüllt und nährt in einer Umgebung,die ich liebe in- Geschäftsräumen und einem Gelände das riesig und wild wie ein Abenteuerspielplatz ist!?
…um dafür mit ihm zusammen ein Projekt zu starten wo ganz klar erstmal er der Chef ist –einfach wegen dem Wissensvorsprung.
Bisher war es (in unserer langjährigen Gemeinsamkeit) immer so,dass er den Impuls für ein Geschäft gegeben hat.
Ich hab es angefangen,er hat mitgemacht und wir haben erstmal gezofft…
Neueres Problem :er hat hier weder viel zu tun, noch viel zu sagen.
Deswegen hat er sich wieder verstärkt den Heilwissenschaften zugewandt.
Allerdings wird da ohne mein Zutun kein Plan oder Projet draus.
Ich weiß im Moment nicht, wie das jetzt weitergeht.
Reite so lange mal mit Zimtsternchen zu den Moorseen,bevor der Regen kommt.
Vermutlich fällt mir später noch was ein.
8 Kommentare:
hallo stela,
manchmal ist es einfach gut einen spagat zwischen verschiedenen dingen zu machen. und sich nicht festzulegen, sondern zu warten, wie sich alles entwickelt. und wenn du deine arbeit magst und sie dir freude macht, dann mach sie. ich finde es gut, wenn menschen ganz "normale" berufe machen und da recht spirituell unterwegs sind.
ich meine, wenn es dich befriedigt und dir spass macht. - es kann ja nicht nur heiler etc. geben.
aber du wirst sicher das richtige finden.
ingrid
Ich finde, das hört sich so an, als wäre es erst mal und zuvorderst wichtig, eine klare Trennlinie zu ziehen zwischen den Dingen die da heißen "Seins" und "Deins".
@Ingrid :Fakt ist die Umsätze in meiner Branche gehen zurück,ich werde das Geaschäft zukünftig nicht mehr einfach auf die gleiche Art immer weiterführen können-auch wenn ich das gerne tun würde.
Frage ist: kann es in geänderter Form als Handwerksbetrieb weiter bestehen bleiben-auch in diesen großzügigen Räumlichkeiten-oder soll ich umziehen,versuchen den Betrieb zu verkleinern und kann er evtl. als Untermieter die Immobilie mit nutzen.
@kvinna :wie wahr!Das wird richtig Arbeit,denn bei uns ist ALLES komplett verwurschtelt und verflochten...
Stela
Ist das nicht sinnvoll, wenn man in einer solchen Gemeinschaft lebt? Ich meine, wozu ist es da gut, Grenzen und Trennungslinien einzuziehen? Die Frage ist ehrlich gemeint, denn ich lebe allein und mir nstellt sich solch eine Frage nicht. Meine Idee ist, daß es "normal" ist, nach ein paar Jahrzehnten gemeinsamen Weges und Lebens keine klaren Demarkationslinien zu haben, aber es ist nur so eine Idee.
Geschäftsbereich verkleinern hört sich gut an. Besser: Aufwand reduzieren. Das macht Räume auf für deinen neuen Arbeitswunsch.
(Verkleinern ist bei mir so ein Wort, was viel Enge hervorruft, weil ich eh schon auf sehr engem und kleinen Raum lebe, umgeben von einer Million anderer Menschen - und mir gerade erstmals im Leben ein Leben mit viel Raum, Natur und erheblich weniger Menschen in der Umgebung wünsche. Und eine Einbauküche!)
Viel Freude weiterhin, Sati
Hallo Stela!
Da hast Du ja einige Enscheidungen zu treffen.
Neues ist immer gut,...was ausprobieren, reinschnuppern, ob´s einem gut tut. Aber auch nicht ganz "so" hastig,...eine kleine "Hintertür" könnte nicht schaden....besonders, wenn man den Partner in seine Entscheidungen miteinbezieht, und auch auf dessen Entscheidungen eingehen möchte.
Vielleicht ist es gut, wenn Du Deine Intuition entscheiden läßt.
Liebe Grüße
Grey Owl
Guten Abend zusammen,
meine Lebensymbiose aufzulösen macht sicher keinen Sinn aber mal Sichten und Beleuchten find ich eine gute Anregung von Kvinna.
Genau Hinschaun ist immer gut.
Ich muss jetzt nichts entscheiden,werd einfach beobachten wo's hinläuft und in der entsprechenden Situation unterstützen.Seit gestern hab ich den Tensor,den mir die Magierin empfahl in Betrieb genommen.
Spannend!
Und Rosi,du hast es gemerkt: meine eigentliche Schwierigkeit besteht schon immer darin,meinen Mann in jegliche Planung miteinzubeziehen.
Der weiß nämlich gar nicht was er will und hat noch nicht mal das gemerkt!
Stela
Wenn ich vor Entscheidungssituationen stehe, kommt früher oder später der Punkt, wo ich denke: "Warum entweder, oder? Warum nicht sowohl als auch?".Zumindest solange, bis sich eine klare Linie abzeichnet.
Das ist eine gute Idee Sylke,sich gar nicht auf dieses entweder oder einlassen !
Ich wundere mich selbst warum ich mich immer wieder so unter Druck setze.
Stela
Kommentar veröffentlichen