Mittwoch, 18. Februar 2009


Was das Winterwetter wirklich stressig macht für mich,ist die Tatsache,dass es schlecht für's Geschäft ist.
Ich komme von einem Ausritt ins verschneite Zauberland zurück und der Anruf des Bankers holt mich auf den Boden der Realität zurück.
Keine Kunden,keine Kohle.
Das geht seit Jahren so.Was im Sommer erwirtschaftet wird,wenn's Wetter schön ist (und mensch lieber was anderes tun würde, als hier auf Kunden warten..),das wird im Winter restlos aufgezehrt oft noch mehr als restlos.
Früher redete ich mir immer ein,die Kunden kommen dann halt zu einem anderen Zeitpunkt,wenn's Wetter besser ist.Falsch.Wenn Eine vier Monate nicht in den Garten kann,dann wird der Auftrag für die Gartenumgestaltung beim Gartenbauer storniert-zum Beispiel.
In milden Wintern kaufen die Leute im Februar Blumenzwiebeln,Klamotten und meine Produkte.
Ich wäre nicht so brennend interessiert wenn ich keine Schulden hätte.
Zwar ist es uns auch im letzten Jahr gelungen,einen gewissen Teil davon abzubauen,aber der fette Rest drückt immer noch.
Ich arbeite daran auch diesen los zu werden.

3 Kommentare:

waldviertelleben hat gesagt…

guten morgen stela,
wenn ich mich so durch die blogs lese, ist überall die stimmung auf aufbruch. und irgendwie klappts noch nicht. ich zerre ja auch seit längerem an den fesseln und je mehr ich zerre, desto enger werden sie.
und ich glaube, es ist sehr viel innere arbeit angesagt, das wir das aussen nicht ständig verschieben müssen. wir versuchen, uns immer wieder neue kulissen zu bauen, die anders und bunter sind, um uns von den inneren problemen abzulenken.
das im aussen verändern ist ja viel weniger schmerzhaft als die innere arbeit.
ich tröste mich immer, dass wieder andere zeiten kommen werden und dann werde ich wieder frei sein.
schau ma mal.
einen schönen tag für dich
ingrid

kvinna hat gesagt…

Da ist viel Wahres drin, Ingrid.

Ausmisten und Aufbrechen nehme ich auch in vielen Blogs wahr. Das ist vermutlich ein sehr archaischer Trieb... und der moderne Zivilisationsmensch hat so seine Probleme damit.

Aber die Schwäche, den inneren Umstand nicht wirklich umkrempeln zu können, dieses Erkennen ist ja auch schon was.

Ich sehe gerade, dass meine körperliche Kraftlosigkeit auch nur meine Seele widerspiegelt, den permanenten Energieverlust auf der nichtmateriellen Ebene.

Ich denke darüber nach, wieder Krafttraining zu betreiben.

Denn die Veränderung im Äußeren mag die Hebamme sein für das. was im Inneren in Gang kommen muss.

MizThreefivesix hat gesagt…

Ach wenn es nur ein Grundeinkommen für kreatives Nichtstun gäbe - problem solved! Geld ist eben einfach die magische Substanz, und wenn die fehlt, zehrt es an allem.