Mittwoch, 20. Januar 2010

Gestern empfing ich folgende Hausinteressenten:
einen Feuerwerker mit funkelndem Blick,der seine Knallkörper im
Waldhaus lagern,zusammenbauen und vielleicht auch probezünden will.
Das kriegt er natürlich nie genehmigt und ich kann ihn getrost ver-
gessen.
Außerdem kamen noch zwei Pudelzüchterinnen,Mutter und Tochter.
Sie hatten ihr Haupthaar im gleichen apricot gefärbt,wie ihre
flauschigen Lieblinge.Nach ihren unzufriedenen Schnütchen zu
urteilen hielt sich deren Begeisterung in Grenzen.
Als es fast dunkel wurde, kam ein Juwelier im edlen Kashmere-
Mantel,schöne Ringe an den schmalen Fingern.Ihm hat alles ganz
gut gefallen,aber er gab offen zu,kein Geld zu haben und fragte
nach Finanzierungsmöglichkeiten und Mietkauf,woran wir kein
Interesse haben.

2 Kommentare:

Sati hat gesagt…

Mal Hand aufs Herz: Bist du sicher, daß du das Haus auch wirklich verkaufen willst? Die leicht skurrilen Gestalten, die da bei dir antanzen, lassen eher das Gegenteil vermuten .... Ich kann es leider auch nicht kaufen - und für mich wäre es auch ein bischen zu groß.

Stela hat gesagt…

Sati,das überleg ich auch die ganze Zeit.Ich in hin-und hergerissen.
Ich will in unser österreichisches
Haus und dazu muss das Waldhaus verkauft sein,ist die Voraussetzung.
Auch ist es für uns zwei zu groß und wir sind den ganzen Tag nicht dort.
Könnten wir es verkaufen, hätten wir auch endlich keine Schulden mehr.
Das ist schon sehr verlockend!
Aber die Aussicht,das Geschäft doch noch eine Weile weiterbetreiben zu müssen und dort irgendwo in den Werkhallen hausen zu müssen,wenn auch nur für begrenzte Zeit,die gruselt mich.
Besonders jetzt im Winter,da ist es im Geschäft so ungemütlich!
Ich glaube die richtige Person kommt erst dann wenn es mir ganz wurschd ist ob es verkauft wird
oder nicht!
Liebe Grüsse,Stela