Zimtsterne.gebacken von meiner Tochter.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
IM Schneesturm bin ich geritten bis Zimtsternchens linkes Ohr voll Schnee war,dann musste ich
umdrehen und daheim war dann auch sein rechtes Ohr voll Schnee,der Rest sowieso.
Zuerst war er aufgeregt als wir durch die tausend tanzenden Schneeteufelchen jagten,dann
machte ihn das Stapfen durch den hohen Schnee so müd'.
Vielleicht sollte ich auch mal eine Pause einlegen-wenigstens bis Sattel und Klamotten ein wenig angetrocknet sind...und derweil mit einem Abenteuerbuch auf den Sofa sitzen.
Dienstag, 25. November 2008
25.11.08
VorWEIHNACHTSZEIT: so langsam wird mir klar,dass es auch diesmal kein Entrinnen geben wird.
Die Rollenverteilung in dieser dreitägigen Inszenierung ist eigentlich immer sehr einfach:
es gibt nur Opfer und jedeR versucht seine persönliche Lebenstragödie möglichst realistisch darszustellen.
Die Schwiegermutter hetzt sich und andere halb zu Tode,
der Schwiegervater frißt sich krank,
der Weihnachtsschwager inszeniert preußisch steif und fängt
irgendwann ganz schamlos an zu saufen –aus Frust weil wir nicht feierlich sind.
Von meinen Schwestern hat die Eine das Haus gewienert und den Braten vorbereitet,
die Andere bringt einen schwulen jungen Freund mit oder erscheint grüngesichtig und rülpsend weil sie ein Abführmittel eingenommen hat und sich auf eine Darmuntersuchung am nächsten Tag vorbereitet.
Am Ende sind immer Einige ganz enttäuscht und verletzt ,Einige sturzbesoffen und ALLE fix und fertig.
Was für eine reizende Familie!!!.
Das Beste ist immer:Jedes Jahr so um diese Zeit beginnen die Vorbereitungen
und die Verklärung: “Es war doch immer so schön,dieses Weihnachten zusammen!“
Aber am meisten hasse ich in dieser Zeit: mich selbst.
Weil ich es weder hinkriege dem ganzen zu entkommen noch einen eigenen Bezug oder Sinn für mich in diesem Fest entdecken kann.
Wenn auch mir klar ist ,dass ich nun doch wieder dabei bin, verfalle ich in eine Art Starre und lass' es mit mir geschehen.
Wie immer halt.
Samstag, 22. November 2008
Dienstag, 18. November 2008
Der November
Solchen Monat muß man loben;
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein,
und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie naß er alles macht!
Ja, es ist ´ne wahre Pracht.
Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
wie sie tanzen in dem Wind
und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und die durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn´ Unterlaß;
Ja, das ist Novemberspaß!
(Heinrich Seidel)
Dieses lustige Gedicht von Heinrich Seidel hat mir SYLKE geschickt-Danke Sylke,ich hoffe du bist einverstanden,dass ich es einfach hier nochmal kopiert habe,es hat mich wirklich aufgemuntert!!!
Samstag, 15. November 2008
Dienstag, 11. November 2008
11.11.08
dreiTage Berlin und dort nicht ein einziges Foto gemacht.Kamera war dabei Akku geladen –trotzdem,hat sich nicht ergeben.
Das besuchte Seminar war grandios.
Ich hatte P.eigentlich nur begleiten wollen- bin aus schwäbischer Sparsamkeit mitgegangen- weils für Familienangehörige nix kostet.
P. hat von einer alten Magierin und Heilerin,-die ebenso wie er auch -noch Ärztin ist- eine Zusage bekommen ,dass sie ihn als Schüler annimmt.
Eine Frau in den Siebzigern –sprühendes Energiebündel und dabei wachsame unendlich warmherzige Augen.
Ich bin ausgeflippt vor Glück,dass ER noch einen Menschen in diesem Leben als LehrerIN findet und annimmt.
Und jetzt steht mein Entschluss fest,dass ich mein Leben ändern werde ,dass ich in Zukunft energetisch arbeiten werde,aber nicht heilerisch sondern eher als energetische Berufs-und Lebensberaterin.
Etwas worin ich inoffiziell sowieso schon die ganze Zeit tätig bin ,beziehungsweise einen Magneten für einige Mitmenschen darstelle.
Gestern wollte ich noch aufschreiben:……..und dass ich dieses Geschäft hier aufgeben werde.
..und das weiß ich heut’ schon wieder nicht mehr: ob ich ein Geschäft aufgeben soll,das mich befriedigt und erfüllt und nährt in einer Umgebung,die ich liebe in- Geschäftsräumen und einem Gelände das riesig und wild wie ein Abenteuerspielplatz ist!?
…um dafür mit ihm zusammen ein Projekt zu starten wo ganz klar erstmal er der Chef ist –einfach wegen dem Wissensvorsprung.
Bisher war es (in unserer langjährigen Gemeinsamkeit) immer so,dass er den Impuls für ein Geschäft gegeben hat.
Ich hab es angefangen,er hat mitgemacht und wir haben erstmal gezofft…
Neueres Problem :er hat hier weder viel zu tun, noch viel zu sagen.
Deswegen hat er sich wieder verstärkt den Heilwissenschaften zugewandt.
Allerdings wird da ohne mein Zutun kein Plan oder Projet draus.
Ich weiß im Moment nicht, wie das jetzt weitergeht.
Reite so lange mal mit Zimtsternchen zu den Moorseen,bevor der Regen kommt.
Vermutlich fällt mir später noch was ein.