Montag, 4. Oktober 2010


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Dienstag, 21. September 2010

Ich träumte,meine Lieblingsschwägerin hätte am Telefon geweint,weil ich
jeglichen Kontakt-lieblos- zu ihr abgebrochen hätte.
Das stimmt so nicht.
Wahr ist vielmehr,dass ihr kürzlich in einer ausführlichen Mail darlegte,
dass ich die abscheulichen Streiteren,die sie und ihr Ehemann jedesmal
vor aller Augen inszenieren und zelebrieren und die dann,wenn wieder Frieden
ist, spurlos aus unserer Erinnerung gelöscht sein sollen (war doch nix!!!),
nicht mehr ertragen kann,und deshalb nicht wünsche,dass sie diesen Herbst
wie sonst üblich, in unserem Quartier in Italien auftauchen
(wo wir geschäftlich zu tun haben und ein paar Tage Erholung dranhängen.)
Glaubt mir,es war nicht einfach,das auf den Punkt zu bringen,nach jahrelanger
Qual, sozusagen.
Obwohl ich nicht auf den Mund gefallen bin,wähle ich in solchen Angelegenheiten
die schriftliche Form.
Es ist leichter,die Gedanken und Worte zu sortieren und ich werde nicht durch
die Reaktion meiner Zuhörerin(Fragen,Rechtfertigung...Schweigen)
davon abgebracht,das zu sagen,was gesagt werden muss.
Trotzdem hat mich die ganze Sache ziemlich mitgenommen.

Montag, 20. September 2010

Lagerfeuer mit Trudy

Mittwoch, 15. September 2010


Diese sinnlos gewordene Fassade in meinem Hof wartet ,wie ich, auf den
Umbruch-nur, dass hier das Abbruchkommando schon bestellt ist,während ich im
richtigen Leben ungeduldig nach Anzeichen für eine Veränderung Ausschau halte.

Eigentlich wollte ich Zimtsternchen heute eine Lektion erteilen,doch dann brachte
er mir etwas bei:
Es sollte eine zirzensische Übung(Zirkuslektion)werden,bei der er,sich verneigend,das eine Vorderbein wegstreckt und auf das andere kniet.

Das hat bisher nicht geklappt,weil er Angst hatte,soweit runter zu gehen.
Dachte ich.Aber als er es heute -einfach so- machte,
zeigte er mir,dass er es bisher nicht machen konnte,weil ich Angst davor
hatte,dass er auf die Knie kommen würde..

Dienstag, 14. September 2010

An einem Morgen wie diesem wird mir doch tatsächlich schon in der Früh
die Zeit knapp!
Dabei wollte ich nur Gymnastik machen(fünf Tibeter-wie immer),Wednesday
ins Freie lassen,meine Emails checken,ein kleines Experiment mit meinen neuen Malfarben versuchen,die Fotos vom Wochenende angucken und ganz gechillt
(so sagt die Tochter)mit meinem Riesenpott Milchkaffee vor den Computer sitzen.
Aber da guckt schon des Mitarbeiters fröhliches Gesicht zur Tür rein und der
Arbeitstag fängt an.