Mittwoch, 25. März 2009




Es hat mich ganz viel Energie gekostet mit Zimtsternchen in diesen Schneesturm zu reiten.Aber :es fühlt sich nicht halb so scheußlich an MITTEN IM SCHNEESTURM wie das von aussen aussieht und hinterher sind Mensch und Tier ein bißchen besser drauf.
Also an alle Stubenkatzen:überwindet euch und geht 'ne Runde draussen spazieren.

Dienstag, 24. März 2009



Dieses visionäre Bild fand ich heute in Söhnchens Zimmer.
Die Katze ist im Nirvana und er glücklich in Japan.Er heut schon angerufen.Anscheinend hat alles wunderbar geklappt.
schrecklicher Montag.
Beim Aufstehen sah ich,dass das Kätzchen auf den Boden im Badezimmer Blut gepinkelt hatte.Das Gift hatte es nun doch geschafft,ihre inneren Organe zu zerstören.
Die behandelnde Tierärztin äußerte am Telefon noch ein paar Therapievorschläge,was mich dazu veranlasste,Miezle zur Tierarztpraxis meines Vertrauens zu bringen,(20km weg) Die Tierärztin dort schüttelte nur traurig den Kopf und schläferte das arme Kätzchen ein.
Wir haben ja noch drei weitere Katzen und sicher läuft uns noch das eine oder andere Kätzchen über den Weg.Aber jeder dieser Kobolde ist eine Marke für sich- und absolut unersetzlich.Besonders unser MIEZLE.
Von der Tierarztpraxis kommend sind wir-alle vier -nach München gefahren,den Sohn zum Flughafen bringen.
Beklommen kurz und ruppig war der Abschied .
Wir alle hassen tränenreiche Szenen und so weinte auf dem Heimweg jedeR für sich in sein Taschentuch oder hinter seiner Sonnenbrille.
Es ist sehr schön,zu sehen,dass der Sohn ein Ziel erreicht hat,das er seit fünf oder sechs Jahren ansteuert,seit sein Sensei ihn dafür vorgeschlagen hat.
Aber TROTZDEM er ist WEG,furchtbar weit weg und das macht mich jetzt sehr traurig.
Es tröstet mich ein wenig,dass es für ihn selbst genauso ist:
Trotz der Freude auf das Neue fällt es ihm schwer fort zu gehen.
Ich freu mich grad über jeden Socken,den er noch irgendwo im Haus herumgeschlampert hat...

Freitag, 20. März 2009

schreckliche Nacht mit Mann und Katze.Der Mann hatte Herzbeschwerden und das benötigte Medikament war nicht im Hause.
Er duldete nicht,dass ich fortging,um es zu holen.
Ein Arzt kommt bei uns sowieso nicht ins Haus.
So wachte ich fast die ganze Nacht neben seinem Bett.
Angst und Horror.Was kann ich tun,was soll ich tun.
Am Morgen schien uns die aufgehende Sonne durchs Ostfenster mitten ins Gesicht,er ist noch schwach,aber es geht ihm besser.
Das Medikament ist jetzt wieder im Hause.
Leider hat er die wohlüberlegte Bitte der Tochter,er möge uns einen Notfallplan vorbereiten,(weil er in diesem Zustand ja nicht mehr zurechnungsfähig ist)zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus gehen lassen.

Das arme Miezle aber wird wahrscheinlich sterben müssen.
Sie hat den Rest der Arznei aufgefressen,die für die Hüftschmerzen der älteren Hündin bestimmt war.
Da war noch ziemlich viel davon übrig,weil es bei dem Hund sehr gut angeschlagen hat und ich es gleich wieder abgesetzt hatte.
Für Katzen nicht geeignet und jetzt hundertfach überdosiert.
Ich will jetzt nicht rechtfertigen,dass Medikamente in unserem Haus fahrlässig herumliegen.
Allerdings hätte die Tierärztin mir sagen müssen,dass dieses umstrittene Medikament mit einem unwiderstehlichen Lockstoff versehen ist und deshalb nur in verschließbaren Behältern aufbewahrt werden darf- und nicht in dem Plastiktütchen,in dem sie es mir gegeben hat.
Beide Kinder kümmern sich jetzt rührend.Die Tierärztin hat Spezialnahrung mitgegeben ,die das Kätzchen eingeflößt bekommt,heute mittag soll sie wieder Spritzen etc. in der Praxis bekommen.
Ich gebe nicht viel auf das Können und Wissen von Tierärtzen im allgemeinen und noch weniger auf die Fähigkeiten dieser speziellen Tierärztin.
Aber ich halte mich jetzt da raus.Ich unterstütze den Versuch von Tochter und Sohn, das Kätzchen zu retten,auch wenn ich selbst nicht daran glaube.
Ansonsten wünsch ich mir auch ganz dringend einen Wendestein,wie ihn die Ingrid in Budweis entdeckt hat ich zitiere hier einen klugen Satz,mit dem sie mir vor ein paar Tagen im Kommentar geantwortet hat:
"manchmal gibts halt lebenskrisen, da dauerts länger, bis die dinge begriffen, ausgesessen und gelernt sind - und da sind die guten tage die wenigeren."

Dienstag, 17. März 2009



Unglaublich,wie lange wir diesmal brauchen um aus der Winterstarre zu erwachen.
Nicht nur ich,auch die Kunden,die Tiere sogar die Maschinen in unserer Werkstatt.
Ein Stöhnen und Ächzen ist das!
Mit Knacksen Krachen und murrendem Protest hat der große Schriftplotter in meinem Büro heute seinen Dienst wieder angetreten.
Ich hoffe,die Mitarbeiter nächste Woche wieder einstellen zu können.Arbeit ist genug da,aber der Schnee muss zuerst komplett weggetaut sein.

Samstag, 14. März 2009




Eine weitere Woche Schnee und Wintertreiben ausgehalten,
zu der abklingenden Grippe eine gemeine Blasenentzündung gekriegt,weitere bunte Wollmützen gestrickt und frische Schnitt-Tulpen in größeren Mengen gekauft und ÜBERALL welche rumgestellt,mit der SONNENbrille SONNENstrahlen angelockt.

Donnerstag, 12. März 2009

Eine liebe junge Freundin von mir ist seit zwei Jahren Lehrerin in dem Schulzentrum in Winnenden,wo gestern dieser entzetzliche Amoklauf stattfand.(ca 50km von hier)
Wenn ich mir die Hölle vorstelle,in der sie und die ganzen Leute dort sich befanden und was sie durchmachen,kommen mir meine eigenen Sorgen ziemlich klein vor.